Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

JAHRGANG: 2012 | 2011 | 2010 | 2009
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DGI Nachrichten
Ausgabe: 01/2012 - Barbara Ritzer - Jan H. Koch
Kritische Rückschau für den Blick nach vorn

Rund 2500 Teilnehmer konnte DGI- und Kongresspräsident Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel, auf dem 25. Jubiläumskongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie begrüßen, der vom
24. bis 26. November 2011 in Dresden stattfand. Experten beleuchteten auf der Tagung etablierte Verfahren ebenso kritisch wie die neuesten Trends.

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Ausgabe: 01/2012 - B. Ritzert
Studierende der Zahnmedizin absolvieren DGI-Curriculum
an der Universität Göttingen

Im Universitätsklinikum Göttingen haben 34 Studierende der Zahnmedizin mit Erfolg ein neu konzipiertes Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Implantologie absolviert. Das entspricht 90 % ihres Uni-Jahrgangs. Über zwei Semester hörten die angehenden Zahnärzte am Zentrum Zahn- und Kieferheilkunde der Georg-August- Universität Vorlesungen, übten Eingriffe am Unterkiefermodell und sahen bei Operationen zu. Nach dem Studium werden ihnen nun die ersten vier der insgesamt neun Wochenendkurse des DGI-APW Curriculums Implantologie erlassen.

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Ausgabe: 01/2012 - B. Dohlus
Ehrlicher Erfahrungsaustausch im DGI-Continuum

Was das „Continuum“ der DGI/APW von anderen Kursen und Veranstaltungen unterscheidet, ist das Erfahrungs-Niveau, auf dem sich Referent und Teilnehmer begegnen: Angeboten als „Qualifikationserhalt“, spricht das Continuum Zahnärztinnen und Zahnärzte an, die bereits über viele Jahre implantologisch tätig sind. Beinahe automatisch entsteht auf diese Weise ein praxisnaher Erfahrungsaustausch auf hohem Level, der das Kursthema als Grundlage nutzt. Besonders spannend wurde es Ende Oktober: Dr. Dr. d.S. Rabih Nahas MSc. hatte „Implantologische Fehler und Komplikationen“ als Thema annonciert und damit viele Kollegen erreicht, die für die Tagesveranstaltung nach Bremen kamen. Dass ohne „Ehrlichkeit“ untereinander ein solches Thema nicht hilfreich ist, war allen Beteiligten klar. Dass Dr. Dr. Nahas den Mut hatte, nicht nur von Kollegen produzierte, sondern auch eigene Misserfolge zu zeigen, wurde dem Referenten hoch angerechnet. „Bei Kongressen sieht man immer tolle Bilder“, sagte er, „aber das ist nicht der Alltag. Es ist wichtig, dass wir uns mit unseren misslungenen Ergebnissen befassen. Das bringt uns in der Praxis oft weiter als die schönen Hochglanzpräsentationen auf der Großleinwand.“ Über das höhere Durchschnittsalter der Teilnehmer im Vergleich zu Curriculum-Kursen wunderte er sich nicht: „Das ist ein Thema für erfahrene Kollegen, die schon gelernt haben, dass Implantologie nicht ,einfach’ ist. Einsteiger in das Fach scheinen Fehler und Komplikationen anfangs auszublenden. Aber auch wir Erfahrenen sind nicht davor bewahrt – bei uns sind oft Routine und der verloren gegangene Respekt das Problem. Wer behauptet, keine Fehler oder Misserfolge in der Implantologie zu haben, der implantiert nicht – oder er ist nicht ehrlich.“

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Ausgabe: 01/2012 - B. Ritzert
Vier Forschergruppen in Dresden ausgezeichnet

Am Ende des 25. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Implantologie, der vom 24. bis 26. November in Dresden stattfand, wählte eine Tagungspreiskommission die besten Vorträge. Bewertet wurden Präsentationen im Forum Wissenschaft, im Forum Praxis und Wissenschaft und in der Postersitzung. Die mit je 500 Euro dotierten Preise werden auf dem Gemeinschaftskongress der SGI, DGI und ÖGI im Dezember 2012 in Bern überreicht.

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Ausgabe: 01/2012 - B. Dohlus
Wachstum in der Implantologie – und internationale Teilnehmer

Die Signale in der Implantologie stehen auf Wachstum – das ist die klare Bilanz der Pressekonferenz zur 2. Implant expo am 25. November 2011 in Dresden. Die einzige spezialisierte Dental-Fachmesse war schon kurze Zeit nach Anmeldestart ausgebucht – schließlich fanden über 110 Unternehmen und Organisationen Platz unter dem Dach des Dresdner Congress Centers, in dem parallel die DGI ihren 25. Jahreskongress abhielt. Insgesamt konnten Messe und Kongress deutlich über 2500 Teilnehmer verbuchen. „Das zeigt, dass unser Konzept einem großen Bedarf entgegenkommt – nicht zuletzt bei den Ausstellern, die sich schon lange eine zentrale Veranstaltung wünschen“, sagte Stefan C. Werner, Geschäftsführer der youvivo GmbH/München und Ausrichter der Messe.
Das „Alles-unter-einem-Dach“-Konzept komme allerdings auch bei den Besuchern hervorragend an: „Der DGI Jahreskongress und die Implant expo sind zum jährlichen zentralen Meeting-Point für alle Bereiche in der Implantologie geworden – Zahnmedizin, Zahntechnik und Praxisführung.“ Der Erfolg zeige sich auch an der doppelt so hohen Zahl an Besuchern, die nicht als Kongressteilnehmer die Messe aufsuchten, sondern sich ausschließlich für die Implant expo akkreditierten: Fast 200 Messegäste erfasste das youvivo-Team, sie kamen überwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus Brasilien, Großbritannien, Italien, Israel, den Niederlanden, Polen, der Türkei, der Ukraine und Ungarn. Auch der Kreis der Aussteller war im Vergleich zum Vorjahr internationaler – vertreten waren Unternehmen und Organisationen aus elf Nationen. Bereits in ihrem zweiten Jahr ist die Implant expo damit zu einer internationalen Fachmesse geworden. Sowohl die Veranstalter als auch die Aussteller zogen eine sehr positive Bilanz.

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Ausgabe: 01/2012 - B. Dohlus
„Implantologie ist mehr als Implantate inserieren“

Genau genommen sei das chirurgische Inserieren eines Implantats das Geringste an der Implantologie: Mit dieser Provokation eröffnete Dr. Karl-Ludwig Ackermann das Modul „Indikationsbezogene Diagnostik und Planung von Rehabilitationen“ im Rahmen des DGI-Curriculums Implantologie. Es folgten noch weitere Positionen, die den Kursteilnehmern den notwendigen Respekt vor dem Fach vermittelten. Sein Credo für mehr Behandlungserfolg: „Ein Implantat gehört nicht in unbekanntes Terrain.“ Grund: Auch wenn der Überweiser „Implantieren“ vorgebe, müsse man sich vorab selbst ein Bild verschaffen über die Rahmenbedingungen der Mundhöhle des Patienten; unterlasse man das, steige nicht nur das Risiko einer Periimplantitis. Sein Tipp zur Reduzierung von Implantat-Misserfolgen: „Setzen Sie weniger Implantate.“ Grund: Manchmal seien andere Lösungen für den Patienten sinnvoller. Sein Appell zur kritischen Haltung gegenüber Fortbildung: „Misstrauen Sie Renitenz-based Implantology!“ Grund: Eine gute Fortbildung vermittele den Stand der Wissenschaft, nicht den Stand althergebrachter Meinungen des Referenten. Seine Haltung zum Qualitätsmanagement: „Standardisierungen sind für medizinische Behandlungen wenig geeignet.“ Grund: Qualitätsmanagement wird oft als starre Vorgehensweise missverstanden, eine Leitlinie als regulierende Vorgabe – richtig dagegen sei, sie als „Empfehlungskorridor“ zu verstehen und sie zu verbinden mit den Werten, Erwartungen, biologischen und soziologischen Individualitäten des Patienten. Seine Motivation zu Qualitätssicherung: „Seien Sie mutig: Sagen Sie STOPP.“ Grund: Seien Ansprüche des Patienten mit fachlichem Aufwand und Kosten nicht kompatibel, müsse man die Reißleine ziehen: „Machen Sie den Patienten klar: Mit noch weniger kann ich fachlich in der Versorgungsqualität nicht mitgehen.“ Was für die Teilnehmer wie Provokation gewirkt haben könnte, wird gerade deswegen einen nachhaltigen Lerneffekt ausgelöst haben.

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Ausgabe: 01/2012
Verleihung der beiden Bestpreise der ZZI

Während der 25. Jahrestagung der DGI in Dresden im Dezember 2011 wurden von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und dem Deutschen Ärzte-Verlag die beiden Jahresbestpreise der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI) für das Jahr 2010 verliehen. Der Jahresbestpreis der ZZI wird jährlich in zwei Kategorien vergeben: Ausgezeichnet werden jeweils die beste klinische und die beste experimentelle Arbeit.

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Ausgabe: 01/2012 - B. Dohlus
Implantologie abrechnen – Chancen und Strategien

Ausgebucht nach wenigen Tagen war der erste DGI-Kurs mit Prof. Dr. Günter Dhom zu Chancen und Strategien in der Implantologie-Abrechnung nach der neuen GOZ am 14. Januar in Mannheim, die zweite Veranstaltung wenige Tage später in Hannover hatte sicherheitshalber Zusatzplätze vorbereitet. Das Interesse der DGI-Mitglieder und weiteren implantologisch tätigen Zahnärztinnen und Zahnärzten an Abrechnungshinweisen aus erster Hand war enorm. Das Thema hatte es allerdings auch in sich: Wurde bisher vor allem auf die problematische Seite der neuen GOZ-Regelungen geblickt, gab der DGI-Pastpräsident mehr den Aspekten „Chancen und Strategien“ weiten Raum. In der Ganztagsveranstaltung übermittelte er die Unterschiede zwischen der alten und der neuen GOZ, stellte dar, was „neu“ ist an der GOZ 2012 und vor allem was dies für die Implantologie bedeutet: Was wurde abgewertet, was wurde aufgewertet, und was bedeutet das für die Praxis? Und was tun, damit Implantologie für die Patienten bezahlbar bleibt – aber auch in hoher Qualität erbracht werden kann, um die Erfolgsbilanz des Verfahrens nicht durch falsche Entscheidungen zu gefährden? Mit Prof. Dhom hatten die Kursteilnehmer einen überaus erfahrenen Abrechnungsexperten vor sich: Vor 25 Jahren bereits hat er im Arbeitsministerium die alte GOZ auf der Zahnärzte-Seite verhandelt, er kennt als ehemaliges KZV-Vorstandsmitglied sowie als Mitglied in Prüfungs- und Beschwerdeausschüssen die unterschiedlichsten Facetten der zahnärztlichen Abrechnung, ist erfahrener Abrechnungsreferent in der Privaten Gebührenordnung und „lebensnah“ aufgrund seiner eigenen Erfahrung in einer großen implantologisch ausgerichteten Praxis. Nicht zuletzt weiß er als ehemaliger DGI-Präsident auch, wie wichtig die Wissenschaft für eine erfolgreiche Implantologie in der Praxis ist, und damit auch, was bei der Abrechnung dieser wissenschaftlichen Leistungen berücksichtigt werden kann und in fachlicher Hinsicht auch muss. Dass das trockene Thema dennoch lebhaft vermittelt werden konnte, lag an der langen Erfahrung des Referenten im Bereich der Fortbildung in „Kommunikation“. Schritte zur Umsetzung der neuen GOZ müssen sehr rasch in den implantologischen Praxen verankert werden, ehe sich Probleme einschleichen: „Deshalb hat die DGI die Kurse auch so früh im Jahr angesetzt – und es hat sich gezeigt, wie hervorragend dieses Angebot angekommen ist.“

Auf die Begründung
kommt es an

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Tagungskalender
Ausgabe: 01/2012
Curriculum Implantatprothetik und Zahntechnik

 

12. Kursserie

 

1. Kursteil:

Termin: 23./24.03.2012

Referenten: S. Schmidinger/
G. Stachulla

Ort: Herrsching

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Ausgabe: 01/2012
TAGUNGEN ALLGEMEIN

2012

Europerio 7

7th Conference of the
European Federation of Periodontology

Datum: 06.−09.06.2012

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