Der Einsatz des Real-Time-CT-Verfahrens in der präimplantologisch-prothetischen Planung

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ZZI 01/1995, 50-6

Der Einsatz des Real-Time-CT-Verfahrens in der präimplantologisch-prothetischen Planung

Weigl P, Schlegel KA, Lauer H

Zusammenfassung:
Individuelle anatomische Situationen sowie statische und ästhetische Anforderungen an implantatgetragene Suprakonstruktionen zwingen zu einer sorgfältigen Planung bereits vordem chirurgischen Eingriff. Dazu bietet das radiologische Verfahren Real-Time-CT dem Behandlerteam, Oralchirurg, Prothetiker und Zahntechniker, eine wertvolle Planungsgrundlage.

Aus axialen CT-Schichten können Schnittbilder in beliebig orientierten Raumebenen rekonstruiert und sofort dargestellt werden. Knochenform und kritische anatomische Strukturen werden präzise dreidimensional erfaßt. Die geplanten Implantatpositionen und -achsen werden anhand einer über ein Wax-Up gefertigten und im CT-BiId abgebildeten Acrylatschablone beurteilt. Die Acrylatschablone wird nach einer Umarbeitung als chirurgische Führungsschablone verwendet.

Die Indikation des Real-Time-CT-Verfahrens ist aufgrund der erhöhten Strahlenexposition und Kosten limitiert. Umfangreiche Suprakonstruktionen oder kritisch dimensionierte Implantatlager rechtfertigen jedoch dessen Einsatz.



 

Summary:
Prosthodontic restorations of endosseous implants require careful presurgical treatment planning including anatomical as well as static and esthetic considerations. Real-time CT scanning provides a valuable data base for presurgical assessment by the surgeon, prosthodontist and lab technician of the team. A lateral cephalometric radiogram is used to determine the required axial CT planes. A precise analysis of the available bone and its relation to critical anatomical structures is possible by means of secondary reconstructions of the axial planes. An x-ray splint is used to plan the position and angulation of the implants with regard to the prosthodontic requirements. After some modification the same splint is used as a surgical drill guide. This CT-scanning technique involves higher costs and radiation doses than conventional techniques. Therefore its use should be restricted to the planning of extensive restorations in patients with critical bone volumes or at a high risk of nerve lesions during surgery.



(Stand: 01.01.1995)

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