Prothetischer Erhaltungsaufwand bei implantatgetragenen Konuskronenkonstruktionen

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ZZI 01/1996, 29-34

Prothetischer Erhaltungsaufwand bei implantatgetragenen Konuskronenkonstruktionen

Klemke J, Walther W, Heners M

Zusammenfassung:
Dasprothetische Schicksal von 99 IMZ-Implantaten im zahnlosen Kiefer wird dargestellt. Die Implantate waren ausschließlich mit Konuskronen zur Retention der Ersatzkonstruktion versorgt. Die pro-thetischen Komplikationen wurden nach dem Umfang des Erhaltungsaufwandes in vier Komplikationsgrade eingeteilt. Die Ereigniswahrscheinlichkeiten der klassifizierten prothetischen Komplikationen wurden mit der Sterbetafel-Methode geschätzt. Im 5~Jahresintervall nach Inkorporation lag die Wahrscheinlichkeit, daß ein Implantat einer Wiederherstellung bedurfte, bei 0,46. Die Überlebensrate der Implantate betrug im gleichen Zeitraum 0,92. Wegen des hohen Nachsorgebedarfes wird eine zurückhaltende Indikationsstellung für das Konuskronensystem auf Implantaten empfohlen.

 

Summary:
The prosthodontic fate of 99 IMZ-implants inserted in edentulous jaws is reported. Conical crowns -were exclusivly used to support the suprastructures. The outcome of the prosthodontic treatment was classified into four degrees in relation to the need for adjustments and/or renewed treatment. The probability of the classified prosthodontic complications was estimated by the life-table method. Five years after insertion of the implant, the probability of undergoing a prosthodontic complication was found to be 0.46. For the same period, the survival rate "was 0.92. Caution should therefore be taken in recommending the conical crown system for implant-supported suprastructures because of its high incidence of prosthodontic complications.


(Stand: 01.01.1996)

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