Regenerative Behandlung knöcherner Defekte mit autologen Knochentransplantaten im Rahmen der Periimplantitistherapie<br> Erste klinische Ergebnisse

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ZZI 01/1997, 5-14

Regenerative Behandlung knöcherner Defekte mit autologen Knochentransplantaten im Rahmen der Periimplantitistherapie
Erste klinische Ergebnisse

Behneke A, Behneke N, d'Hoedt B

Zusammenfassung:
Im Rahmen einer prospektiven Studie wird die Verwendung autologer Knochentransplantate zur Therapie periimplantärer Hartgewebsdestruktio-nen untersucht. Im Zeitraum von April 1994 bis Dezember 1995 wurden bei 14 von einer progredienten Osteolyse betroffenen Implantaten nach antimikrobieller Vorbehandlung die vorhandenen Defekte mit autologen Block- bzw. Spantransplantaten aufgefüllt. Die Reaktion derperiimplantären Hart- und Weichgewebe ist bislang für einen maximal 2jährigen Beobachtungszeitraum longitudinal erfaßt. In allen Fällen heilten die Transplantate komplikationslos ein, die betroffenen Implantate konnten erhalten werden und stehen weiterhin unter funktioneller Belastung. Bezüglich der Weich-gewebsparameter (Sulkusblutungsindex, Sondierungstiefe, Attachmentlevel und Sulkusfluidfließ-rate) stellten sich durch die regenerative Therapie physiologischeperiimplantäre Verhältnisse ein. Die radiologische Auswertung ergab eine Auffüllung der ursprünglich vorhandenen Defekte um ca. 50%. In der korrelationsstatistischen Analyse zeigten sich Zusammenhänge der intraoperativ vermessenen Defektausdehnung mit den radiologischen Befunden sowie den Weichgewebsparametern.

 

Summary:
As part of an ongoing prospective study the treatment of peri-implantitis using autogenous bone grafts was evaluated. Between April 1994 and December 1995, 14 implants with peri-implant tissue destruction during the implant maintenance phase were treated with corticocancellous bone grafts or bone chips. Radiological and clinical parameters were documented for up to two years to examine hard and soft tissue reactions. All bone grafts healed without complications and the implants continue to be under functional loading. The regenerative treatment procedures resulted in physiological ranges of the soft tissue parameters (sulcus bleeding index, probing depth, attachment level and crevicular fluid volume) and in a hard tissue fill of approximately 50%. The Statistical correlation analysis showed relationships between the peri-implant defect measurements and the radiologically determined amount of bone resorption as well as the soft tissue parameters.


(Stand: 01.01.1997)

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