Bewertung des Interface zwischen Knochen and Titanoberflächen nach Bestrahlung mit Aluminiumoxid and Biokeramik

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ZZI 01/2000, 24-32

Bewertung des Interface zwischen Knochen and Titanoberflächen nach Bestrahlung mit Aluminiumoxid and Biokeramik

W D. Müller, U. Gross, Th. Fritz, C. Voigt, P. Fischer, G. Berger, S. Rogaschewski, K. P. Lange

Zusammenfassung:
Die Oberflächenqualität eines lmplantates wird durch die chemischen, physikalischen, mechanischen Eigenschaften and topographischen Besonderheiten bestimmt. Anliegen dieser Arbeit war es, durch Einsatz von Biokeramiken als Strahlgut Veränderung der Oberflächenmorphologie und topographie vorzunehmen and diesen Einfluss auf das Implantat Knochen Interface im Tierexperiment vergleichend mit Korund bearbeiteten Implantaten zu untersuchen. So vorbehandelte Implantate wurden in das Patellagleitlager von Chinchilla Kaninchen implantiert. Für die Untersuchungen wurden nach 7, 28 and 84 Tagen Proben entnommen, eingebettet und, fixiert. Anschließend erfolgte eine morphometrische Bewertung unter dem Mikroskop. Die Ergebnisse weisen aus, Bass Korund ein zeitlich kontinuierliches Wachstum des Knochen Implantat Interfaces ermöglicht Der Einsatz von Biokeramiken scheint eine zeitlich verzögerte, aber dann erhöhte Knochenbildung nach Resorption von Keramikpartikeln zu initiieren. So wird am Ende der 84 Tage Beobachtungszeit ein dichteres Implantat Knochen Interface im Falle der Biokeramikmodifizierung registriert.

Assessment of the titanium/bone interface after sandblasting using aluminium oxide and bioceramics.

Summary:
The quality of an implant surfäce is defined by its chemical, physical and mechanical properties as well as by its topography. The objective of this study was to change the surface morphology and topography of dental implants by sandblasting with bioceramics'as compared to corundum, and to asses the effects of this change on the implant/bone interface in an animal model. The sandblasted implants were placed in the trabecular bone below the patellar surface of thefmur of Chinchilla rabbits. For the purpose of this study specimens were extracted after 7, 28, and 84 days, embedded, and morpbometrically evaluated under a light microscope. The results show that sandblasting with corundum facilitates a continuous growth of the implant/bone interface, while the use of bioceramics as blasting medium is associated with an inilially delayed, but then all the more vigorous growth of bone, once the ceramic particles are resorbed. After 84 days, a more intimate metal to bone contact of the implants treated with bioceramics was observed.


(Stand: 01.01.2000)

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