Präimplantologische laterale Kieferkammaugmentation mit allogenem Knochenersatzmaterial: <div class="titleEnglish">Pre-implantological, lateral augmentation of the alveolar ridge with an allogenic bone graft:</div>

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Ö. Solakoglu1

Einleitung: Implantologische Eingriffe sind bei defizitärem Knochenangebot nicht immer einzeitig durchzuführen, so dass präimplantologisch Knochen aufgebaut werden muss. Dazu stehen dem Behandler unterschiedliche Materialien und Verfahren zur Verfügung, um das benötigte Knochenvolumen zu erhalten.

Material und Methode: In der vorliegenden Fallserie wurden mittels allogenen, partikulären Knochenersatzmaterials und einer resorbierbaren Kollagenmembran an fünf Patienten präimplantologisch laterale Kieferkammverbreiterungen durchgeführt und nach 4 (2 x), 6 und 9 (2 x) Monaten Einheildauer vor der Implantation Biopsien von der augmentierten Defektstelle entnommen. Die Biopsien wurden histologisch und histomorphometrisch auf die Menge von neugebildetem Knochen und Rest-Augmentationsmaterial untersucht. Zu jedem Zeitpunkt wurden alle Implantate primärstabil inseriert.

Ergebnisse: Die histomorphometrischen Ergebnisse zeigen, dass ein vollständiger Umbau des Knochenersatzmaterials binnen 6 und 12 Monaten erfolgt. Aktive osteoklastäre und osteoblastäre Zellen konnten an der Oberfläche des Augmentationsmaterials nachgewiesen werden. Der neugebil-dete Knochen ist vital und in Abhängigkeit von der Einheildauer frei von Restbestandteilen des Augmentationsmaterials.

Schlussfolgerung: Mit der beschriebenen Vorgehensweise und den verwendeten Materialien sind vielversprechende Ergebnisse bei der lateralen Kieferkammaugmentation zu erzielen.

Schlüsselwörter: laterale Augmentation; präimplantologisch;
humanes Knochenersatzmaterial; Humanhistologie; Histomorphometrie

Introduction: Dental implant placements cannot be performed in a single stage procedure if the residual bone volume is too small. Therefore, pre-implantiological bone augmentations are necessary to build up new bone. The surgeon can use a broad portfolio of different materials as well as methods to achieve this goal.

Material and Method: In the present case series an allogenic, particulate bone graft material and a resorbable collagen membrane were used to increase the width of atrophic alveolar ridges in five patients. During re-entry after 4 (2 x), 6 and 12 (2 x) months biopsies were taken from the augmented defect area before implant insertion. The biopsies were histologically and histomorphometrically evaluated regarding the percentages of new bone formation and residual graft material. Each implant was placed with high primary stability.

Results: The histomorphometric results show that the used bone graft material will be completely resorbed between 6 and 12 months. Active osteoclasts and osteoblasts were detected on the surface of the bone grafting material. The newly formed bone was vital and depending on the healing time free of residual bone grafting material.

Conclusion: With the surgical technique and the materials used in this case series, promising results can be achieved for lateral augmentations of the alveolar ridge.

Keywords: lateral ridge augmentation; pre-implantologic; bone allograft; histomorphometric; human histology

Einleitung

In der oralen Implantologie hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden, und das Anforderungsprofil für Implantationen hat sich verändert. Waren zu Beginn des implantologischen Zeitalters chirurgische Vorgaben wie lokales Knochenangebot oder Knochendichte bestimmend, so setzten sich in der Entwicklung des neuen Fachgebiets innerhalb der Zahnheilkunde prothetische und ästhetische Wünsche immer stärker durch. Implantate sollen nicht mehr nur dort gesetzt werden, wo ausreichend Knochen als Implantatbett vorliegt, sondern auch dort, wo der Prothetiker aus Gründen der Stabilität bzw. Ästhetik diese benötigt. Hier hat die Oralchirurgie überzeugende Antworten gefunden. Durch Knochenaugmentationstechniken wird dort Implantatlager gewonnen, wo es benötigt wird, und Techniken der Knochenpreservation nach Extraktion tragen ebenso zu einer rasanten Verbreiterung des Indikationsspektrums bei wie Methoden der Sofortimplantation, erstere oder letztere in Kombination mit einer simultanen Knochenaugmentation, um so präventiv der Knochenatrophie entgegenzuwirken.

Auch bei den Verfahren zur Verbesserung des Implantatlagers haben sich deutliche Veränderungen ergeben. Wurde zu Beginn die Blockaugmentation mit autologem Knochen – meist aus dem Beckenkamm – präferiert, hat sich mittlerweile eine Entnahme von Knochenspan aus dem Tätigkeitsgebiet der Oralchirurgie (z. B. intraforaminal oder retromolar) weitgehend durchgesetzt. Daneben wurden zahlreiche Knochenersatzmaterialien entwickelt und zur Praxisreife gebracht, die dem chirurgisch tätigen Zahnarzt eine breite Palette an Möglichkeiten bieten, überall da, wo Knochen zur Implantatplatzierung und Stabilisierung benötigt wird, solchen zu schaffen. Damit kann die Indikation für eine Implantation als vollwertiger und funktionell und ästhetisch anspruchsvoller Zahnersatz immer weiter ausgedehnt werden.

Alveoläre Knochendefekte

Bereits 1983 hat Seibert [48] eine Klassifikation der Alveolarfortsatzdefekte vorgenommen. Hierbei unterteilt er in drei Defektklassen mit bukkolingualen Verlusten (Klasse I), apikokoronalen Verlusten (Klasse II) und kombinierten Defekten (Klasse III). Allerdings werden bei dieser Klassifikation keine Angaben über die Defektgröße gemacht. Wang et al. [56] entwickelten deshalb eine Modifizierung dieser Klasseneinteilung unter Einbeziehung der Defektgröße und Defektmorphologie (vertikale und / oder horizontale Defekte).

Nach einer normalen Extraktion ohne Komplikationen reagiert der Alveolarknochen mit einer deutlichen Atrophie, sofern keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Über einen Zeitraum von etwa 40 Tagen wandelt sich die Extraktionswunde, beginnend mit einem Blutkoagel, in massiven Knochen um, wobei die Knochenqualität bis zu einem Jahr röntgenologisch von geringerer Dichte sein kann. Die Extraktionsstelle ist nach 40 Tagen klinisch vollständig unauffällig mit Weichgewebe bedeckt [19]. Verschiedene Studien zeigen eine Reduktion des Knochens zwischen 5 und 7 mm horizontal und 2 mm vertikal [2, 47]. Diese Knochenresorption findet sehr viel ausgeprägter an der bukkalen kortikalen als an der lingualen Lamelle statt. Ideal ist es, wenn unmittelbar nach einer Extraktion bereits die Dimension des Alveolarknochens erhalten wird [17, 36]. In der Literatur findet sich aktuell ein Konsens, dass die früher publizierte Annahme, dass durch eine Sofortimplantation oder eine verzögerte Sofortimplantation ein Abbau an Alveolarknochen verhindert werden könne, nicht haltbar ist; ein Knochenaufbau ist meist simultan notwendig. Neuere Studien belegen jedoch, dass Methoden der Socket Preservation durch Einbringen von Knochenersatzmaterial einen guten, signifikant messbaren Erfolg zeigen können, die Resorption von Knochengewebe der Alveole aber nicht gänzlich verhindert werden kann [15, 54].

In Fällen, bei denen keine präventiven Maßnahmen nach Zahnextraktion getroffen wurden, zeigte sich eine deutliche Reduktion des Alveolarfortsatzes und damit des verfügbaren Implantatbetts. Um die Voraussetzungen für eine Implantation zu verbessern bzw. eine solche überhaupt erst möglich zu machen, ist es daher oft unvermeidlich, eine präimplantologische Augmentation des zukünftigen Implantatbetts vorzunehmen. Der auf diese Weise regenerativ gewonnene Knochen sollte die Dichte haben, die es erlaubt, eine stabile Implantatinsertion zu planen und durchzuführen.

Augmentationsmaterialien

Auf dem dentalen Markt sind zahlreiche Knochenersatzmaterialien unterschiedlichen Ursprungs für die Augmentation erhältlich, die hinsichtlich Resorbierbarkeit und der tatsächlich neugebildeten Menge von Knochen erhebliche Unterschiede aufweisen.

Autologes Material als sogenannter Goldstandard hingegen zeigt eine vollständige Ossifikation binnen weniger Monate und gilt als das Material der Wahl. Bei diesem Material ist allerdings die Volumenkonstanz so stark reduziert, dass eine Überaugmentation in erheblichem Maße notwendig wird, um ein ausreichendes Knochenvolumen zu erhalten [8, 10, 29].

Darüber hinaus ist die Menge an verfügbarem autologem Material intraoral begrenzt, so dass neue, dem autologen Material ähnliche Produkte entwickelt wurden und auf dem Markt erhältlich sind.

Mineralisierter Humanknochen

Für die Herstellung humaner Knochenersatzmaterialien gibt es weltweit eine Reihe von Verfahren, die sich je nach Hersteller in den einzelnen Prozessschritten unterscheiden können [25, 30, 31, 46]. Auch muss man prozessierte von nicht prozessierten Humanpräparaten unterscheiden. Unter letzteren sind sogenannte Fresh-Frozen-Bone Allografts (FFBA) zu verstehen, d. h. der entnommene Spenderknochen wird tiefgefroren und später ohne Entfernung von enthaltenen Gewebe- und Blutbestandteilen verwendet [9, 11, 38, 44]. In Deutschland sind nur prozessierte Präparate zugelassen, d. h. das entnommene Gewebe muss einen Herstellprozess durchlaufen, der einen Virusinaktivierungsschritt enthält [7]. Diese gültige Rechtslage ist zurückzuführen auf die EU-Richtlinien 2004/23/EG, 2006/17/EG und 2006/86/EG zur „Festlegung von Qualitäts- und Sicherheitsstandards für die Spende, Beschaffung, Testung, Verarbeitung, Konservierung, Lagerung und Verteilung von menschlichen Geweben und Zellen“.

Darin wird detailliert geregelt, welche Auswahlkriterien und Untersuchungsmethoden für Spender, welche Kriterien zur Verarbeitung und Lagerung der Explantate sowie zur Dokumentation gelten. Infolgedessen gibt es in Deutschland nur drei – nach Arzneimittelrecht zugelassene – humane Knochenpräparate: (I) Tutoplast-prozessierte, gammasterilisierte Präparate, (II) Human-Femurköpfe, thermodesinfiziert mit feuchter Hitze (Marburger-Knochenbanksystem) ohne Entfernung von Blut- und Gewebebestandteilen und ohne Sterilisationsschritt [41] und (III) Präparate, gewonnen nach chemischer Behandlung mit Peressigsäure unter aseptischen Bedingungen [42]. Die Präparate hergestellt nach (I) und (III) können in Deutschland kommerziell vertrieben werden, Präparate aus der Klasse (II) werden in der Klinik gewonnen und sind nur für die interne Weiterverwendung vorgesehen.

Unter dem Namen Puros Allograft (Zimmer Dental GmbH, Deutschland) wird ein Präparat in Block- bzw. partikulärer Form vertrieben, bei dem mit dem mehrstufigen Tutoplast-Prozess die natürliche Kollagen-Knochenmineral-Zusammensetzung des Spendergewebes erhalten bleibt [46]. Der Prozess zur Sterilisation und Herstellung des Materials wurde erstmals 1971 beschrieben, und seitdem wurden mehr als drei Millionen Transplantate (sowohl bovinen als auch humanen Ursprungs) hergestellt [1, 40]. Das Knochenersatzmaterial ist in Deutschland nach den Vorgaben des Arzneimittelgesetzes (AMG) als Arzneimittel (Zulassungsnummer PEI.H.04761.01.1) registriert. Die trabekuläre Matrix fördert die Regeneration und Assimilation des Empfängergewebes und im besonderen Maße das Knochen-Remodelling, was sich durch eine nahezu vollständige Umwandlung des Präparats in ortsständigen Knochen innerhalb weniger Monate manifestiert [57]. In zahlreichen histologischen Untersuchungen im Sinuslift oder auch der Extraktionsalveole wurde nachgewiesen, dass das Material binnen 4 bis 7 Monaten zum überwiegenden Teil in vitalen, körpereigenen Knochen umgebaut wird. Die Autoren geben zwischen 5 und 8 % Restgehalt von Augmentationsmaterial nach Entnahme und histomorphometrischer Auswertung der Bohrkerne an [21, 22, 37, 57]. Die gute Volumenstabilität dieses Materials kann eine Resorption der bukkalen Knochenlamelle in Extraktionsalveolen signifikant reduzieren, aber nicht verhindern [17].

Xenotransplantate

Deproteinisierte bovine Knochenmatrix ist als xenoplastisches Knochenersatzmaterial anzusehen. Es ist rein anorganisch, da das Ausgangsmaterial (Rinderknochen) vollständig von organischen Bestandteilen befreit wird. Die Strukturanalogie zu humanem Knochen führt zu rascher Gewebeintegration und einer adäquaten Stützung von inserierten Implantaten innerhalb weniger Monate post operationem. Das Material wird aufgrund des Herstellungsverfahrens langsam in körpereigenen Knochen umgewandelt und verzögert im Vergleich zu autologem Knochenersatzmaterial die Knochenneubildung [27]. Histomorphometrische Studien zeigen weiterhin innerhalb eines Jahres keine Abnahme bzw. Resorption deproteinisierter boviner Knochenmatrix in vivo [26] und auch vier und zehn Jahre nach Sinusbodenaugmentation weiterhin Restpartikel im Biopsat [14, 39, 45]. Auch dieses Material kann durch die hohe Volumenstabilität eine Resorption der bukkalen Knochenlamelle in Extraktionsalveolen reduzieren, aber nicht verhindern [15, 16].

Alloplastische Materialien

Alloplastische Knochenersatzmaterialien sind rein synthetischen Ursprungs und werden seit über 50 Jahren intensiv untersucht [34]. Zahlreiche Materialien dieser Klasse sind verfügbar, wobei diese zum größten Teil aus Calciumphosphatverbindungen sowie Calciumsulfat bestehen. Aus der Gruppe der Calciumphosphate hat neben dem Tricalciumphosphat (TCP) insbesondere der Hydroxylapatit (HA) wissenschaftliches und klinisches Interesse geweckt, da dessen chemische Zusammensetzung der des natürlichen Knochenminerals ähnelt [53]. Hydroxylapatite, die mittels Sinterverfahren hergestellt werden, zeigen nahezu keinerlei Resorption in vivo [8]. So genannte nanokristalline Hydroxylapatite – eingebettet in eine Siliziumdioxid-Matrix – werden mittels Niedrigtemperaturverfahren hergestellt, können durch zelluläre Resorptionsvorgänge abgebaut und durch körpereigenen Knochen ersetzt werden [33, 50, 52]. Tricalciumphosphate gelten generell als resorbierbar, wenngleich die Resorptionsgeschwindigkeit bei bestimmten Indikationen (laterale Kieferkammverbreiterung) als zu hoch anzusehen ist [55]. Biphasische Calciumphosphate sind Kombinationen aus Hydroxylapatit und Tricalciumphosphat, die durch Variation ihrer Gemischzusammensetzung die Resorbierbarkeit und Volumenstabilität einstellen können [26]. Klinische Untersuchungen von biphasischem Calciumphosphat im Sinuslift und bei laterlalen Augmentationen belegen die gute Osteokonduktivität und teilweise Resorption des Materials. Histomorphometrische Analysen 6 bzw. 10 Monate nach Augmentation zeigen einen Restgehalt von 10–24 % Ersatzmaterial im Biopsat [18, 28]. Eine weitere Materialklasse der Calcium-Phosphat-Verbindungen sind die Biogläser, denen neben der mandatorischen Osteokonduktivität auch eine gewisse Bioaktivität sowie Osteostimulation nachgewiesen werden konnte [35, 58]. Letztendlich besitzen Biogläser aufgrund ihrer amorphen Struktur eine hohe Löslichkeit, so dass diese aufgelöst bzw. durch Osteoklasten resorbiert werden können [12].

Um eine Vorgabe für die Belastbarkeit des augmentierten Implantatlagers zu erhalten, ist es sinnvoll, Informationen zur Integration des Augmentats zur Verfügung zu haben. In der vorliegenden Fallstudie wurde unter Praxisbedingungen die Einheilung über einen Zeitraum von 12 Monaten mittels standardisierter Entnahme von Gewebeproben überprüft. Die Fallserie verzichtete auf Vergleiche mit anderen Präparaten, da in der Literatur vergleichende Untersuchungen und histologische Ergebnisse in ausreichendem Maße zu finden sind.

Material und Methoden

Die Pilotstudie zur präimplantologischen, lateralen Augmentation un-
ter Verwendung von Puros Allograft Spongiosa Partikeln (Partikelgröße 0,25–1 mm und 1–2 mm) wurde an fünf Patienten (2 x weibl., 3 x männl., 52–76 Jahre ) durchgeführt. Detaillierte Angaben zum Studiendesign sind Tabelle 1 zu entnehmen.

In der Fallserie wurde das Augmentat nach Darstellung des Knochendefekts (Abb. 1) und nach kortikaler Perforation (Abb. 2) eingebracht (Abb. 3) und mithilfe einer Kollagenmembran (CopiOs Pericardium Membrane, Zimmer Dental GmbH, Deutschland) fixiert (Abb. 4). Darüber wurde der mobilisierte Lappen nach Periostschlitzung spannungsfrei mit einer Matratzennaht primär verschlossen. Nach 4, 6 oder 12 Monaten Einheilung wurden vor der Implantation Biopsien (Bohrkerndurchmesser 3 mm, Fa. Komet) an der Augmentationsstelle entnommen und histologisch sowie histomorphometrisch untersucht.

Histologische und histomorphometrische Auswertung:

  • 1. Probe fixiert in 4%igem Formalin (Fa. Roth)
  • 2. Histologische Aufbereitung durch HIK Hannover
  • 3. Probe eingebettet in Technovit 7200 (Fa. Kulzer), Lichtpolymerisation
  • 4. Probe angeschliffen und poliert für Sägeschliff
  • 5. Probe unter Vakuum getrocknet und mit Präzisionskleber 7210 (Fa. Kulzer) zu einem Sandwich geklebt
  • 6. Sägeschliff auf < 40 ?m und poliert
  • 7. Poliertes Präparat gefärbt nach Leval Laczko (methylenblau-pararos-anilin)
  • 8. Analyse und pathohistologische Befundung
  • 9. Histomorphometrische Auswertung, Software Leica LAS (Leica Application Suite)

Ergebnisse

Alle augmentierten Gebiete zeigten beim Re-Entry ein ausreichendes Knochenangebot ohne auffällige Resorptionsverluste; die Implantatinsertion erfolgte in jedem Fall primärstabil. Abhängig von der Einheilzeit wurden die Implantate nach 4, 6 oder 12 Monaten post augmentationem in den augmentierten Kieferkamm (Abb. 5) primärstabil inseriert und nach weiteren 4 Monaten Einheilzeit freigelegt (Abb. 6). In diesem Beispiel (Abb. 5–8) ist Patient Nr. 2 dargestellt, bei dem die Implantate 4 Monate post augmentationem inseriert wurden. Das Implantat in Regio 47 wurde als Sofortimplantat nach Extraktion mit simultanem Knochenaufbau gesetzt. Es handelte sich bei diesem Patienten um einen Kieferkammdefekt der Seibert Klasse I bzw. der Wang Klasse H, Subklasse M (4–6 mm Defektbreite). Die prothetische Versorgung der Implantate erfolgte nach ca. 4-monatiger Einheilzeit der Implantate (Abb. 7). Abbildung 8 zeigt die Röntgenkontroll-aufnahme der Implantate nach Abschluss der prothetischen Versorgung, insgesamt ca. 9 Monate nach Augmentation. Es ist eine gute Integration des Augmentationsmaterials im Defektbereich ohne röntgenologisch nachweisbare Restbestandteile des Augmentationsmaterials zu erkennen. Die histologischen und histomorphometrischen Ergebnisse (Tab. 2) bestätigen die ausgezeichnete Integration des Augmentationsmaterials in die Defektstelle. Das histologische Schnittbild in Abbildung 9 zeigt in der 10-fachen Vergrößerung deutlich den Unterschied von neugebildetem Knochen (lila) und avitalem Restknochenersatzmaterial (rot-violett); zwischen diesen Strukturen ist lockeres osteozytenreiches Bindegewebe zu erkennen. In der gleichen Probe sind bei 40-facher Vergrößerung Osteoklastenaktivität mit Bildung einer Resorptionslakune (Abb. 10) sowie Formation von Osteoblasten und Bildung von Osteoidmatrix (Abb. 11) direkt an der Oberfläche des Knochenersatzmaterials erkennbar. Das Vorhandensein von Osteoklasten und Osteoblasten deutet auf ein hohes Regenerationspotenzial des Knochenersatzmaterials hin.

Die histomorphometrischen Ergebnisse in Tabelle 2 zeigen in einem Fall, dass bereits nach 4 Monaten das verwendete Augmentationsmaterial bis auf 7,5 % (Patient 2) abgebaut bzw. zu vitalem Knochen umgebaut worden ist, im anderen Fall (Patient 1) finden sich noch 61 %. Die Umwandlung in Bindegewebe ist dabei erwartungsgemäß rascher als die Umwandlung in Knochen: nach 4 Monaten sind 35 bzw. 65 % des entnommenen Gewebes als Bindegewebe analysiert worden. Das eingebrachte Augmentationsmaterial ist dabei bereits nach 6 Monaten vollständig resorbiert (Tab. 2, Patient 3) und teilweise in lamellären Knochen umgewandelt (Abb. 12, Patient 3).

Mit zunehmender Einheildauer von 12 Monaten (Patient 4) nimmt der Anteil an neugebildetem Knochen deutlich zu (Abb. 13), ebenso wie die Knochendichte, was die histomorphometrischen Daten aus Tabelle 2 bestätigen. Abbildung 14 zeigt deutlich neugebildeten lamellären Knochen und keine Anhaltspunkte für verbliebenes Knochenersatzmaterial. Dies wird ebenfalls durch die histomorphometrischen Daten bestätigt (Tab. 2).

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass in den Proben eine zunehmende Knochenneubildung in der Zeit von 4 bis 12 Monaten nach Augmentation zu erkennen war und dass keine Anzeichen einer Entzündungsreaktion vorlagen.

Diskussion

Derzeit bieten nur wenige am Markt verfügbare Aufbaumaterialien die Gewähr dafür, dass alles Augmentationsmaterial tatsächlich in körpereigenes Gewebe umgewandelt wird. Als erfolgreich kann eine Augmentation dann gewertet werden, wenn (I) ein echter Zugewinn an Knochenvolumen, (II) eine möglichst vollständige Integration des Augmentats durch Umwandlung in lokalen Knochen, (III) eine ausreichende Primärstabilität des Implantats und (IV) keine unerwünschten Reaktionen auf das Fremdmaterial gegeben sind. Das in dieser Fallserie verwendete Knochenaufbaumaterial ist ein mineralisiertes Knochenpräparat, das eine nahezu vollständige Umwandlung in vitalen, körpereigenen Knochen zeigt. Nach 4 bis 12 Monaten Einheilzeit wurde das Knochenersatzmaterial in vitalen, körpereigenen Knochen ohne erkennbare größere Einscheidungen von nicht integrierten, avitalen Restbestandteilen umgewandelt. Ergebnisse von anderen Autoren zeigen zusätzlich, dass sowohl die partikulären Materialien als auch Block-Präparate geringe bis gar keine Resorption während der Einheilphase zeigen [17, 32]. Wissenschaftlich belegte Erfahrungen aus anderen medizinischen Fachbereichen, in denen dieses Material schon seit Jahren eingesetzt wird, liegen vor und sind auch für die Oralmedizin nutzbar und hinsichtlich des Regenerationspotenzials übertragbar [23, 24, 43]. In der vorliegenden Studie hat sich dies bestätigt. Natürlich kann eine Untersuchung an fünf Probanden nicht den Anspruch einer Allgemeinverbindlichkeit erheben, stellt aber als eine Pilotstudie viel versprechende Ergebnisse dar und bestätigt die Ergebnisse bereits publizierter Arbeiten, bei denen das gleiche Material zur Augmentation von Kieferhöhlen sowie Extraktionsalveolen verwendet wurde [4, 6, 20–22, 51]. Weiterhin sind die mit dem verwendeten Knochenersatzmaterial erhaltenen Ergebnisse bezüglich Knochenneubildungsrate und Knochenqualität vergleichbar mit denen von autologem Knochen [5, 13]. Dies erscheint besonders interessant hinsichtlich möglicher Entnahmemorbidität [3, 49] und nicht zu vernachlässigender Resorptionen bei der Verwendung von autologen Transplantaten [8, 29].

Die in diesem Beitrag untersuchte Vorgehensweise ist schnell, für den chirurgisch versierten Behandler gut erlernbar und es ist kein Zweiteingriff zur Gewinnung autologen Materials nötig. Man benötigt keine nicht resorbierbare Membran zur Stabilisierung des Augmentats, und somit hat diese Technik nicht zuletzt auch wirtschaftliche Vorteile für den Patienten. Vor allem aber schont diese Methode den Patienten, was der aktuellen Forderung nach möglichst minimalinvasivem Vorgehen nachkomm, und führt bei Beachtung der korrekten Verarbeitungstechnik sowie des empfohlenen Indikationsspektrums vorhersagbar zu guten Resultaten.

Danksagung

Der Autor dankt Fr. M. Cassens vom HIK Hannover für die Aufbereitung und histomorphometrische Analyse sowie Prof. Maschek (Hannover) für die histologische Befundung der entnommenen Biopsien.

 

Interessenkonflikt: Der Autor ist unter anderem als Referent für die Fa. Zimmer Dental GmbH tätig.

Korrespondenzadresse

Dr. Ö. Solakoglu MCD, MSc

Fachpraxis für Parodontologie und
Implantologie

Brunsberg 2

22529 Hamburg

E-Mail: info@fpi-hamburg.de

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Fussnoten

1 Fachpraxis für Parodontologie und Implantologie, Hamburg

DOI 10.3238/ZZI.2012.0060–0068


(Stand: 21.03.2012)

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