Resümee und Ausblicke

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Sehr geehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die erste Ausgabe eines neuen Jahrgangs gibt Gelegenheit, zum einen eine Standortanalyse durchzuführen und zum anderen Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

Im vergangenen Jahr konnten drei wichtige Neuerungen für die ZZI erreicht werden: Die Anzahl der bilingualen Beiträge wurde gesteigert, die ZZI erscheint online englisch und deutsch und es wurde die Listung unseres Journals in der internationalen Datenbank SCOPUS erreicht.

Das ZZI-Onlineportal wurde fertig gestellt und ermöglicht allen Abonnenten des Journals eine orts- und zeitunabhängige interaktive Fortbildung, die höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Auch konnten im vergangenen Jahr zunehmend namhafte Autoren für die Veröffentlichung bilingualer Arbeiten in der ZZI gewonnen werden.

Das dies möglich war, ist insbesondere Ihrer Mitarbeit und Unterstützung durch kritische Anmerkungen und Einreichungen von Beiträgen aus Ihren wissenschaftlichen Arbeiten zu verdanken.

Gerade die jungen implantologischen Wissenschaftler in unserer implantologischen Community haben im vergangenen Jahr zunehmend ihre Arbeiten in der ZZI eingereicht. Dies ist möglich geworden, da in den unterschiedlichsten Fakultäten neben dem Impact-Faktor auch die Anzahl der Erstautorenschaften in nationalen und internationalen Zeitschriften ein Kriterium für die Vorleistung zur Eröffnung eines Habilitationsverfahrens darstellt. Ich halte dies für eine positive und ganz wichtige Entwicklung, da gerade im Sinne der implantologischen Nachwuchsförderung für die Präsentation von Forschungsergebnissen in der nationalen implantologischen Community die ZZI ein ausgezeichnetes Medium darstellt. Dies trägt auch zur wissenschaftlichen Erkennbarkeit der deutschsprachigen Implantologie bei und ist Voraussetzung zur weiteren Listung und internationalen Wahrnehmung der ZZI.

Nach unserem Jahreskongress im November 2011 in Dresden wurden viele hochrangige Arbeiten bei der ZZI eingereicht, die in den nächsten Ausgaben publiziert werden.

Zukünftig ist es sicherlich eine der wichtigsten Strategien auf der einen Seite die wissenschaftliche Erkennbarkeit der ZZI durch hochrangige Forschungsarbeiten weiter zu verfolgen, zum anderen muss die ZZI auch dem praktischen Implantologen gerecht werden und durch Beiträge aus der Praxis sowie Beiträgen zu innovativen Operationstechniken und anwenderorientierten Fragestellungen diesen Ansprüchen Rechnung tragen.

Mit der vorliegenden Ausgabe 1/2012 informiert Sie die Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI) erneut auf hohem wissenschaftlichem Niveau über aktuelle präklinische und klinische Daten auf dem Gebiet der Knochenblockentnahme mittels Trepan, des Sinusliftes mit simultaner Implantation bei kritischem Restknochenangebot und der Sofortversorgung und -belastung im zahnlosen Unterkiefer.

Ich wünsche allen Lesern der ZZI viel Spaß bei der Lektüre sowie, wenn auch verspätet, ein erfolgreiches, aber vor allem glückliches und gesegnetes Jahr 2012.

 

Ihr

 

Univ.-Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau


(Stand: 21.03.2012)

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