Mit der jungen Generation gemeinsam in die Zukunft

Aktuelle Mitgliederentwicklung in der DGI

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Ein interessanter Widerspruch begleitete die DGI/Deutsche Gesellschaft für Implantologie an den Start ihres 27. Kongresses vom 28. bis 30. November 2013 in Frankfurt – und das mit einem dazu perfekt passenden Motto. Während die DGI selbst älter wird und sich ihrem 20. Gründungsjubiläum nähert, wird dagegen der Kreis ihrer Mitglieder immer jünger. Das Kongress-Motto „Gemeinsam in die Zukunft“ ist ein treffliches Signal für diese Entwicklung – und die Etablierung einer eigenen Veranstaltung für die „Nexte Generation“ ein Beleg, dass die wissenschaftliche Fachgesellschaft ihren Nachwuchs ernst nimmt und respektiert.

Pünktlich zur anstehenden Mitgliederversammlung veröffentlichte die größte Fachgesellschaft im Bereich der Implantologie ihre aktuellen Mitgliederzahlen. Dabei zeigte sich, dass die DGI insbesondere bei der jungen Generation erneut erheblich an Anerkennung gewonnen hat: Das Durchschnittsalter der Neuaufnahmen im Jahr 2013 lag bei gerade mal 35,7 Jahren. Insbesondere in der Altersklasse der 30- bis 34-Jährigen konnte die Fachgesellschaft einen erheblichen Zulauf verbuchen, ebenso bei den Jüngeren in der Altersklasse 25–29 Jahre. Damit hat sich das Durchschnittsalter der Neueintritte noch einmal verjüngt im Vergleich zum Jahr 2012, als es noch bei 36,2 Jahren lag. Deutlich über ein Drittel aller Neuaufnahmen machen die weiblichen Mitglieder aus.

„Wir sind hoch erfreut über diesen interessanten ,Widerspruch‘“, sagte DGI-Präsident Dr. Gerhard Iglhaut, „denn in der Tat verbinden wir die Erfahrung der langjährig implantologisch aktiven Kolleginnen und Kollegen in Wissenschaft und Praxis mit den Bedürfnissen, Fragen und Interessen der jüngeren Generation. Wir bereiten unser großes Jubiläum im Jahr 2014 vor – und zwar zusammen mit den Vertretern der jungen Generation. Viele von ihnen waren, als die DGI gegründet wurde, noch in der Grundschule – heute stehen wir Seite an Seite, um die vielen Facetten dieses ungemein spannenden und anspruchsvollen Fachs gemeinsam für die Zukunft aufzustellen.“

Dazu gehören digitale Angebote wie E-Learning und die Entwicklung eigener Veranstaltungskonzepte für die jungen DGI-Mitglieder, gleichzeitig werden die beliebten „klassischen“ Angebote wie Curriculum und Masterstudiengang den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Dr. Iglhaut: „Hier treffen sich dann die verschiedenen Generationen und Erfahrungen in der Implantologie unter einem gemeinsamen Dach. Wir freuen uns darüber, dass sie alle das Bedürfnis verbindet, sich auch persönlich kennenzulernen und auszutauschen – so wie jetzt auch bei unserem Kongress in Frankfurt. Implantologie wird zwar vielfältig von digitalen Tools unterstützt – aber es sind immer noch wir analogen Zahnärzte, die die Patienten behandeln.“ Voneinander und miteinander lernen, Wissenschaft und Praxis, das kollegiale und fachliche Geben und Nehmen – das mache den Wert und auch den Charme der großen attraktiven DGI-Familie aus. Prof. Dr. Frank Schwarz, Vizepräsident der DGI und Initiator des Projekts „Nexte Generation“: „Dass wir das auch den jungen Kolleginnen und Kollegen überzeugend vermitteln konnten und können, macht uns glücklich. Wir freuen uns um so mehr auf das ,Gemeinsam in die Zukunft‘!“

Birgit Dohlus, Berlin


(Stand: 12.06.2015)

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