Einer für alle ...

DGI begrüßt Mitglied Nr. 8000

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Dr. Sebastian Gebhard ist das 8000. Mitglied der DGI. Der junge Zahnarzt aus dem mittelfränkischen Schnaittach stammt aus einer Familie, in der die Zahnmedizin eine lange Tradition hat.

Im Herbst 2013 beschlossen vier junge bayerische Zahnärzte, der DGI beizutreten. Sie wollten das Curriculum Implantologie absolvieren. Gesagt, getan. Dr. Sebastian Gebhard aus Schnaittach, Dr. Florian Janke aus Landshut, Dr. Nicolas Müller aus Knetzgau und Dr. Julian Stapf aus Sand am Main schickten ihre Aufnahmeanträge ab.

Der Antrag von Dr. Sebastian Gebhard bekam nach seinem Eingang in der Mitgliederverwaltung die Nummer 8000. Das ist natürlich ein Grund zur Freude für die DGI, belegt diese Zahl doch, dass die größte europäische Fachgesellschaft im Bereich der Implantologie wohl sehr viel richtig macht: Sie ist auch für die junge Generation attraktiv. Dr. Gebhard und seine Kollegen gehören der Altersgruppe der 30- bis 34-Jährigen an, die einen Großteil der neuen Mitglieder des Jahres 2013 stellt. „Wir freuen uns natürlich sehr über das große Interesse der Kolleginnen und Kollegen an der DGI. Es bestätigt uns darin, dass wir mit unseren wissenschaftsbasierten und praxisorientierten Fortbildungsangeboten, die wir ständig weiterentwickeln und durch neue Konzepte wie das E-Learning ergänzen, tatsächlich richtig liegen“, sagt DGI-Präsident Dr. Gerhard Iglhaut.

Dr. Gebhard stammt aus einer Familie, in der das „Zahnarzt-Gen“ offenkundig dominant vererbt wird. Zusammen mit seiner Schwester Franziska, die ebenfalls Zahnärztin ist, repräsentiert er die 4. Generation. Schon Urgroßvater Andreas Gebhard kümmerte sich von 1918 bis 1945 in der Region Schnaittach um die Mundgesundheit der Bevölkerung.

Nach dem Studium in der Assistenzzeit famulierte Dr. Gebhard mit einem Freund auf den Cook-Inseln in der Südsee. „Wir wollten raus und etwas anderes erleben“, erinnert er sich schmunzelnd. Die Zahnmedizin, die auf diesen Inseln praktiziert wird, ist natürlich mit der europäischen Zahnheilkunde nicht vergleichbar. Die Patienten müssen lange Wartezeiten tolerieren, da der Zahnarzt nur für kurze Zeit auf die äußeren Inseln kommt. Beeindruckt waren die Gäste aus Deutschland vor allem von der Fähigkeit ihrer Kollegen, die Prothesen umzubauen, damit sie wiederverwendet werden konnten. Gebhard versorgte vor allem Kinder. „Die Kariesdurchseuchung hatte stark zugenommen, da der Zuckerkonsum der Insulaner gestiegen war.“

Infiziert mit dem „Implantologie-Virus“ wurde DGI-Mitglied Nummer 8000 natürlich nicht in der Südsee, sondern gleich zu Beginn seiner Assistentenzeit, die er sowohl in der väterlichen Praxis als auch bei Dr. Friedemann Petschelt in Lauf absolvierte, dem heutigen Vorsitzenden des Landesverbandes Bayern in der DGI. „Ich fand die Implantologie sehr interessant “, erzählt Dr. Gebhard, „und habe bei der Therapie zugeschaut.“ Da im Studium jedoch nur theoretische Grundlagen vermittelt werden und das Thema insgesamt nur kurz abgehandelt wurde, beschloss der junge Zahnarzt, die Implantologie von der Pike auf zu lernen. Und dafür, meint er, sei die DGI mit ihren renommierten Referenten in den Kursen die richtige Adresse.

Eigentlich sollte Dr. Gebhard auf der 27. Jahrestagung der DGI am 1. Adventswochenende 2013 in Frankfurt begrüßt werden. Das hat seine kleine Tochter Lene verhindert, die just an den Kongresstagen das Licht der Welt erblickte. Doch am 10. Januar ging es dann los mit den Freunden beim Curriculum in Seefeld. Natürlich ließ es sich Dr. Sebastian Schmidinger – DGI-Mitglied Nummer 4 – nicht nehmen, Mitglied Nummer 8000 ganz besonders zu begrüßen und ein Kinderbuch aus eigener Feder zu überreichen.

Barbara Ritzert, Pöcking


(Stand: 12.06.2015)

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