„Einen Schritt näher am ersten eigenen Implantat“

DGI verloste Hospitationen

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Im Rahmen der zurückliegenden IDS hatte die DGI insgesamt vier Hospitationen bei Vorstandsmitgliedern unter jungen Besuchern des DGI-Standes verlost. Das Angebot wurde sehr gut angenommen – weit überwiegend von jungen Studentinnen und Assistentinnen, die im zurückliegenden Jahr ihre Hospitation erfolgreich gemeistert haben. Zwei junge Zahnärztinnen hospitierten bei Dr. Karl-Ludwig Ackermann in Praxis und Labor, eine bei Prof. Dr. Axel Zöllner und eine bei Dr. Gerhard Iglhaut.

Die Rückmeldungen seitens der Praxen waren hervorragend: Die jungen Damen seien enorm interessiert gewesen, hätten sich sehr gut integriert und sehr viele Fragen gestellt – es sei ein auch für die Gastgeber spannender Tag gewesen. Die Bereitschaft, sich in solchen Aktionen weiter zu engagieren, sei groß und man stehe für den Nachwuchs gern zur Verfügung.

Mit sehr guten Erfahrungen meldeten sich auch die Hospitantinnen zurück. Sie hätten durch den Praxistag viel gelernt über die Implantologie von Patientenauswahl über Vorgehen bis Nachsorge, bei Dr. Ackermann auch intensiv aktuelles CAD/CAM-Vorgehen zwischen Praxis und Labor erlebt und nachvollziehen können. Zudem sei es interessant gewesen, die Praxisorganisation und die Behandlungsabläufe mitzuerleben. Es sei zwar nicht leicht gewesen, so Studentin Martina Huber, „sich als Anfänger von jemandem etwas abzugucken, dem die Technik so leicht von der Hand geht“, es sei aber auch eindrucksvoll nachvollziehbar geworden, warum Implantologie eine solche Attraktivität für die Patienten hat: „Dr. Ackermann hat einer 80-jährigen Patientin im Frontzahnbereich zwei Sofortimplantate gesetzt – das Ergebnis fand ich wirklich optimal!“ Und weiter: „Es scheint immer mehr eine Versorgung zu werden, die dem Patienten Komfort ohne größere Einschränkungen verspricht – eine wahre Alternative zum eigenen verlorenen Zahn und nicht nur eine Lösung mit Kompromissen, wie es viele andere Versorgungsformen sind.“ Die Chancen für die Patienten faszinierten auch Assistenzzahnärztin Daniela Krauß, die ebenfalls bei Dr. Ackermann hospitierte: „Die Implantologie eröffnet auch Patienten, die sonst keinen festsitzenden Zahnersatz mehr tragen könnten, unter Umständen diese Möglichkeit und erhöht damit die Lebensqualität auch in höherem Lebensalter.“

Die Hospitantinnen bedauerten, im Rahmen der Ausbildung an der Universität nach wie vor nicht genug auch praktischen Einblick in die Implantologie zu bekommen, und wünschten sich noch mehr Informationen, ob und wo spezielle Studierendenkurse angeboten werden. Zitat: „Es wäre gut, wenn man im Berufsleben nicht ganz so unerfahren an diese Sache herantreten muss.“ (Linktipp: www.dginet.de/web/dgi/campus). Eine Teilnehmerin hat sich nach der Hospitation für das Curriculum angemeldet, weil sie die Eindrücke aus dem Praxistag so beeindruckt hatten, dass sie das Vorgehen vertieft lernen möchte. Eine andere war bereits eingeschrieben. Das Angebot zur Hospitation bei erfahrenen DGI-Vorstandsmitgliedern sei ein sehr hilfreicher Schritt zur eigenen Findung, wohin man im zahnärztlichen Beruf später möchte, so die Bilanz der Teilnehmerinnen, ihre Empfehlung: „weitermachen damit!“Birgit Dohlus, Berlin


(Stand: 10.03.2016)

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