3D Imaging and Dentistry – From Multiplanar Cephalometry to Guided Navigation in Implantology

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Nachdem das erste 3D-Röntgengerät, das über 10 Jahre die zahnärztlich-radiologischen Fachtagungen dominierte, von italienischer Herkunft war, ist es vermutlich kein Zufall, dass sich ein italienisches Team von 4 Autoren und 16 Co-Autoren aus dem Netzwerk der Universität von Mailand der Herausforderung stellte, einen Bildatlas über dreidimensionale Bildgebung in der Zahnmedizin zu erstellen. Der Themenbereich erstreckt sich von den DVT-Grundlagen über die Knochenveränderungen im Wachstum, die systematische Analyse der Anatomie des Schädels, der Kiefer einschließlich Kiefergelenken und der Zähne und Atemwege sowie bis zu den Oberflächenscans von Gesichtsweichteilen. Eigene Kapitel widmen sich dem DVT in der Parodontologie und der Endodontie sowie Indikationen und Grenzen von Navigationssystemen.

Das englischsprachige Werk ist jenen gewidmet, die sich als ewige Studenten fühlen, die ihre Arbeit mit Leidenschaft leben. Eine dezent freigestellte Notiz auf einer der Impressumsseiten weist darauf hin, dass sämtliche Bilder des vorliegenden Bandes von den Autoren mit spezifischen 3D-Bildbearbeitungssoftwaretools bearbeitet wurden. Man empfindet dieses als Qualitätsversprechen und findet dieses in 13 Kapiteln auf 536 Seiten mehr als eingelöst. Der voluminöse Rahmen des Buches erlaubt ein großzügiges Layout, das die Bilder mit vielen reizvollen Arrangements in den Mittelpunkt stellt. Die Bilder machen neugierig auf den Text und die Legenden, die immer aufschlussreich, aber nicht dominierend oder gar erdrückend sind.

Eine wohldosierte Einleitung ermöglicht auch zahnmedizinischen Einsteigern eine fruchtbare Lektüre des Buches, soweit für sie englischsprachige Fachbücher infrage kommen. Die Zielgruppe sind aber fortbildungsinteressierte Zahnärzte und Kieferchirurgen, die sich den Herausforderungen der 3D-Digitalisierung der Zahnmedizin stellen wollen. Für jene, die den Spezialkurs DVT nicht als Pflichtübung, sondern als Sprungbrett in eine moderne High-Tech-Zahnheilkunde verstehen, ist es eine exzellente Informationsquelle, die sich auch als Nachschlagewerk eignet. Selbst Spezialisten des Themas werden immer wieder durch interessante Aspekte und Perspektiven überrascht. Für zahnmedizinische Fachbibliotheken bedeutet das Werk eine edle Aufwertung wie auch für das persönliche Fachbücherregal jedes zahnmedizinischen Bücherfreunds. Nur für eine Reiselektüre wäre es doch recht schwer und zu schade.


(Stand: 01.12.2016)

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