DGI SPECIAL: Orientierung in der Informationsflut

PDF

 

Das neue Format „DGI special“ bietet – kompakt an einem Tag – aktuelles Wissen und einen Überblick über neue Entwicklungen bei speziellen Themen, die in der Implantologie gerade intensiv diskutiert werden. Kompetente Referenten bündeln ihre Expertise, um die Teilnehmer auf den neuesten Stand zu bringen.

Digitale Technologien stehen im Mittelpunkt des ersten Kurses am 9. Juni in Würzburg. Angesichts der Flut von Veranstaltungen und Informationen zu diesem Thema sei der Orientierungsbedarf hoch, sagt PD Jan-Hendrik Güth, München. Der Tageskurs – davon sind DGI-Fortbildungsreferent Prof. Dr. Florian Beuer, MME, Berlin, und Dr. Güth überzeugt – deckt den Bereich Digitales sehr umfassend ab. „Wir versuchen nicht, auf jeden Zug aufzuspringen, sondern wir vermitteln Hintergrundwissen, um die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die richtigen Fragen zu stellen, wenn es darum geht, ob und wie sie digitale Konzepte in ihre Praxis integrieren.“ Dabei gilt es nicht nur die Vorteile, sondern auch die Grenzen zu beachten.

Steigerung der Vorhersagbarkeit. „Digitale Verfahren machen die Behandlung vorhersagbarer und sicherer aufgrund des Informationsgewinns, doch sie können nicht die zahnärztlich-implantologische Kompetenz ersetzen“, betont Dr. Güth. In Würzburg gibt es darum Antworten auf die Frage, welche digitalen Technologien zurzeit in der täglichen Praxis sinnvoll eingesetzt werden können.

Periimplantäre Erkrankungen neu klassifiziert. Periimplantäre Infektionen stehen im Mittelpunkt des zweiten Kurses am 29. September in Frankfurt. Basis sind die Resultate des internationalen Workshops zur Klassifikation parodontaler und periimplantärer Erkrankungen. Sie vermitteln eine neue Sicht auf die Periimplantitis, ihre Prävention, Diagnostik und Therapie. Untersuchungen zeigen, dass knapp die Hälfte der Patienten eine Periimplantitis entwickelt, die Mehrzahl bereits in den ersten zwei bis drei Jahren.

Untersuchungen zeigen, dass eine der Implantattherapie vorausgegangene Parodontitis ein starker Risikofaktor für eine Periimplantitis ist. Auch eine schlechte Mundhygiene und das Fehlen einer regelmäßigen Nachsorge sind Risikofaktoren. Sicher ist also, dass eine gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrolluntersuchungen einer Periimplantitis vorbeugen können. Experten betonen darum unisono die Bedeutung der Prävention und frühen Therapie. Welche Optionen es dafür gibt, präsentieren international renommierte Experten bei diesem Kurs.

 

 

 


(Stand: 08.03.2018)

DGI Nachrichten aktuell

Implantieren in Zeiten von Corona? 
Der Präsident der DGI, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz mit einem Statement

zum Statement Prof. Grötz

Aktuelle Ausgabe 2/2020

Im Fokus

  • CMD: Implantatprothetische Therapie
  • Zahnimplantate bei Diabetes mellitus
  • Zirkonoxid in Einzelzahnlücken

FORTBILDUNGSANGEBOTE DGI

Die DGI bietet ein umfassendes und überregionales Fortbildungsangebot an. 

WERDEN SIE AUTOR

Sie haben ein spannendes Thema aus dem Bereich der Implantologie und würden gerne einen Artikel dazu in der ZZI veröffentlichen? Dann nutzen Sie unseren Editorial Manager und reichen Sie ihr Manuskript direkt bei uns ein.

Manuskript einreichen