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Neuer Partner. Die Spanische Gesellschaft für Parodontologie und Osseointegration (SEPA) ist seit dem 31. Kongress der DGI über einen Kooperationsvertrag mit der DGI verbunden. SEPA-Präsident Dr. Adrián Guerrero war mit einer Delegation nach Düsseldorf zur Vertragsunterzeichnung gekommen. Mit 4800 Mitgliedern gehört die SEPA zu den größten zahnmedizinischen Fachgesellschaften auf der iberischen Halbinsel. Mit der DGI verbindet die SEPA das Engagement für die Mundgesundheit mit einem Schwerpunkt auf dem Gebiet der Implantologie und eine intensive Fortbildungsarbeit.

DGI-Curriculum international. Das zertifizierte Curriculum Implantologie der DGI stößt schon seit vielen Jahren international auf großes Interesse. Offenkundig sind solche Fortbildungsangebote in anderen Ländern Mangelware bzw. nicht existent. Darum wünschen sich immer wieder Schwestergesellschaften in anderen Ländern, mit denen die DGI über Kooperationsverträge verbunden ist, auf diesem Gebiet Unterstützung. Einige Fachgesellschaften – Beispiel Tschechien – haben ein eigenes Curriculum nach dem Vorbild des DGI-Curriculums aufgebaut. „Dieses läuft sehr gut“, weiß DGI-Pastpräsident Priv.-Doz. Dr. Gerhard Iglhaut, Memmingen, der im Vorstand als „Außenminister“ die internationalen Kontakte hält. Mit Partnern in Ägypten hat die DGI ebenfalls schon vor einigen Jahren ein Curriculum auf den Weg gebracht. Einige Absolventen dieses Curriculums haben ihre Prüfung im Rahmen des 31. Kongresses der DGI in Düsseldorf abgelegt. Erstmals waren auch Curriculums-Teilnehmer aus China angereist, um in Düsseldorf ihre Urkunde nach erfolgreicher Prüfung entgegenzunehmen.

Wechsel von DGI-Präsident Prof. Dr. Frank Schwarz an die Universitätsklinik Frankfurt. Seit Anfang Februar ist DGI-Präsident Prof. Dr. Frank Schwarz neuer Leiter der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Carolinum) der Johann-Wolfgang-Goethe Universität Frankfurt. „Das Carolinum ist ein international renommierter Standort mit einer hervorragenden Infrastruktur und einer etablierten interdisziplinären Zusammenarbeit", erklärt Schwarz. Für den begeisterten Wissenschaftler auf dem Gebiet der translationalen biomedizinischen Forschung ist dies ein ideales Umfeld. Professor Schwarz gehört international zu den führenden Experten auf dem Gebiet periimplantärer Infektionen. Für seine Forschungsarbeiten wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet: 2007 mit dem André Schröder Forschungspreis und 2012 mit dem Miller Forschungspreis. Im Mai 2017 folgte der renommierte Jan Lindhe Award, der „Nobelpreis der Implantologie“, der von der Sahlgrenska Academy der Universität Göteborg und der Skandinavischen Gesellschaft für Parodontologie vergeben wird.

Barbara Ritzert, Pöcking

 

 

 


(Stand: 08.03.2018)

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Der Präsident der DGI, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz mit einem Statement

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