Prothesenverankerung

PDF

 

Nur ein Implantat zur Stabilität von Unterkiefervollprothesen?

PD Dr. Dr. Peer W. Kämmerer, PD Dr. Karl M. Lehmann

 

EINLEITUNG

Bei im Unterkiefer zahnlosen Patienten ist die fehlende Retention und Stabilität von Unterkiefervollprothesen ein Faktor, der zu vielfältigen Problemen – beginnend bei der eingeschränkten Kaufähigkeit bis hin zu einer reduzierten Lebensqualität, einem verminderten Selbstwertgefühl und schließlich eingeschränkten Sozialkontakten – führen kann. Im Gegensatz dazu bieten mit Implantaten im zahnlosen Unterkiefer befestigte Vollprothesen ihren Trägern Komfort, Optimismus und insgesamt eine deutliche Erleichterung. Gewöhnlich wird eine Mindestzahl von 2 Implantaten vorgeschlagen, was zu guten Langzeitergebnissen führt. Allerdings können Kosten sowie ein möglicherweise eingeschränktes Knochenangebot gegen diese Versorgung sprechen. Eine Alternative stellt eventuell die chirurgische Einbringung eines einzigen Implantats dar, das nach der entsprechenden präoperativen Diagnostik in die Mittellinien-Symphysenregion der Mandibula inseriert und zur Verankerung des Zahnersatzes im Sinne der Reduzierung einer negativen Prothesenmobilität verwendet wird. Diese weniger invasive und kostengünstigere Intervention würde potenziell dazu führen, dass mehr Menschen von dieser Behandlung profitieren könnten. In einer systematischen Literaturanalyse und Metaanalyse von 2016 bestätigten Srinivasan et al., dass die vorhandene wissenschaftliche Evidenz für den Einsatz von durch ein einziges Implantat gestützten Unterkiefervollprothesen noch unzureichend ist – insbesondere im Vergleich mit 2 Implantaten. Bevor diese Behandlung für zahnlose Unterkiefer empfohlen werden könne, seien daher Langzeitbeobachtungen erforderlich, und es wurden größere patientenorientierte klinische Studien vorgeschlagen. Das Ziel der vorliegenden Literaturanalyse ist es daher, die neu entstandene Evidenz für diese Versorgungsmodalität herauszuarbeiten und zu bewerten.

LITERATURÜBERSICHT

Paleari AG, Oliveira Junior NM, Marin DOM, Rodriguez LS, Ariolo Filhi JN, Pero AC, Compagnoni MA

Einjährige prospektive klinische Studie zum Vergleich der Patientenzufriedenheit und der Kauleistung von Unterkiefervollprothesen, die entweder durch ein oder durch zwei Implantate verankert sind.

One-year prospective clinical study comparing patient satisfaction and masticatory performance of mandibular overdentures supported by one versus two implants

J Appl Oral Sci 2018 Oct 4;26:e20160628

Art der Studie:

Prospektive, randomisierte Fall-Kontroll-Studie

Fragestellung:

Unterscheiden sich die Patientenzufriedenheit und die Kauleistung bei zahnlosen Patienten mit einer Verankerung der Unterkieferprothesen auf einem oder auf zwei Implantaten?

Material und Methoden:

Eingeschlossen wurden 21 komplett zahnlose Patienten ohne Parafunktionen, vorherige Implantate, nicht eingestellten Diabetes mellitus, Alkohol- und/oder Nikotinabusus und Einschränkungen der systemischen Gesundheit. 30 Tage nach Herstellung und Eingliederung neuer Ober- und Unterkiefervollprothesen erhielten 11 ein und 10 zwei Implantate im Unterkiefer, die 4–5 Monate später in die Prothesen eingearbeitet wurden. Nach 3, 6 und 12 Monaten fanden Nachsorgeuntersuchungen statt, zu denen die Patientenzufriedenheit (Fragebogen) und die Kauleistung (Kauen von Mandeln über 20 Kauzyklen) überprüft und verglichen wurden.

Ergebnisse:

In beiden Gruppen ging in der Nachsorgezeit ein Implantat verloren (Überleben 1-Implantat-Gruppe: 91 %, Überleben 2-Implantat-Gruppe: 95 %). In beiden Gruppen frakturierte jeweils eine Vollprothese. Nach 3 und 6 Monaten war die Patientenzufriedenheit zwischen den Gruppen ähnlich, wobei nach 12 Monaten in der Gruppe mit 2 Implantaten signifikant höhere Werte erreicht wurden: Dies lag vor allem an der geringeren Retention, die mit nur einem Implantat erreicht werden konnte. Die Kauleistung war in der Gruppe mit einem Implantat zu allen Zeiträumen schlechter als nach Verwendung von 2 Implantaten.

Zusammenfassung:

Sowohl im Bereich der Patientenzufriedenheit als auch im Bereich der Kauleistung wurden für die Gruppe mit 2 Implantaten bei einer Nachsorgezeit von 12 Monaten im Vergleich zu der Gruppe mit einem Implantat in der Mitte signifikante Vorteile gesehen.

Beurteilung:

Statistisch ist bei einer Fallzahl von < 14 Patienten pro Untersuchungsgruppe von einer Power der Analyse von < 80 % auszugehen. Das Erhalten von „echten“ statistischen Signifikanzen kann also angezweifelt werden. Vorteilhaft wirkt sich die Verwendung von Schablonen zur Positionierung der Implantate im Sinne einer optimalen Prothesenunterstützung aus. Zur Retention der Prothesen wurde – analog zu vielen anderen Studien – ein wenig retentives O-Ring-Element verwendet. Der Einsatz anderer Retentionsmöglichkeiten hätte eventuell zu anderen, besseren Ergebnissen geführt. In beiden Gruppen wurden im Übrigen die gleichen Elemente eingesetzt. Darüber hinaus werden keine Informationen zur prothetischen Verfahrensweise, insbesondere zur Bestimmung der Kieferrelationen, oder zu okklusalen Konzepten aufgeführt. Dies hat maßgeblichen Einfluss auf die Funktionsweise und vor allem die Belastung der Prothesen, was durchaus als studienrelevant aufzuführen wäre. Dennoch handelt es sich um eine randomisierte, kontrollierte, prospektive Studie mit vergleichsweise hoher Wertigkeit.

 

Policastro VB, Paleari AG, Perin Leite AR, Mendoza-Marin DO, Balestrero Cassiano AF, Machion Shaddox L, Compagnoni MA, Pero AC

Eine randomisierte klinische Studie zu mundbezogener Lebensqualität, peri-implantären und kinesiografischen Parametern bei Trägern von Unterkiefertvollprothesen, die auf einem oder zwei Implantaten verankert sind.

A Randomized Clinical Trial of Oral Health-Related Quality of Life, Peri-Implant and Kinesiograph Parameters in Wearers of One- or Two-Implant Mandibular Overdentures

J Prosthodont 2018 Apr 20. DOI: 10.1111/jopr.12796. [Epub ahead of print]

Art der Studie:

Klinische prospektive randomisierte Fall-Kontroll-Studie

Fragestellung:

Existieren Unterschiede in der mundbezogenen Lebensqualität, den periimplantären und den kinesiografischen (Bewegungen der Prothese beim Kauen) Parametern zwischen Patienten, bei denen eine Unterkiefervollprothese mit einem oder mit zwei Implantaten verankert wurde?

Material und Methoden:

21 komplett zahnlose Patienten erhielten neue Oberkiefer- und Unterkiefervollprothesen und wurden randomisiert mit 1 (n = 11) oder mit 2 Implantaten (n = 10) im Unterkiefer versorgt. Ausgeschlossen wurden Patienten mit Parafunktionen, vorherigen Implantatbehandlungen, unkontrolliertem Diabetes mellitus, Alkohol- und Tabakabusus sowie mit Herzschrittmachern. Nach einer Einheilzeit von ungefähr 4 Monaten wurden die Implantate freigelegt und mittels O-Ring-Retentionselementen in die Prothesen eingearbeitet. Nach 3, 6 und 12 Monaten wurden die mundbezogene Lebensqualität (Fragebogen), die periimplantären Parameter (Plaque-Index, Blutung auf Sondierung und Sondierungstiefe) sowie die Bewegungen der Ober- und Unterkiefervollprothese beim Kauen von weicher und harter Kost evaluiert.

Ergebnisse:

Die mundbezogene Lebensqualität war nach 12 Monaten höher in der Gruppe mit 2 Implantaten, während zwischen den periimplantären Parametern und den mastikatorischen Bewegungen keine Unterschiede zu beobachten waren.

Zusammenfassung:

Während Patienten mit einer auf lediglich 1 Implantat verankerten Unterkiefervollprothese eine geringere mundbezogene Lebensqualität als die Vergleichsgruppe mit 2 Implantaten aufwiesen, scheinen die Versorgungen bezogen auf die periimplantären Gewebsveränderungen und die Bewegungen beim Kauen (am Oberkiefer analysiert) nicht unterschiedlich.

Beurteilung:

Auch in dieser Studie ist bei einer geringen Patientenzahl nur mit einer entsprechend niedrigen Power (< 80 %) zu rechnen. Die statistischen Berechnungen wurden korrekt durchgeführt. Positiv wirken sich im Sinne des funktionellen Aspektes die Erfassung der Unterkieferbewegungen und die einheitliche Gestaltung des okklusalen Konzeptes (bilateral balancierte Okklusion) aus. Interessanterweise zeigten die Patienten in der Gruppe mit nur einem Implantat bereits früher einen Rückgang von Schmerz und operationsbedingten Beschwerden, was wahrscheinlich auf das weniger invasive Vorgehen zurückzuführen ist. Auch in dieser Studie könnten die im Verlauf schlechteren Werte der mundbezogenen Lebensqualität in der Gruppe mit 1 Implantat auf die schlechtere Retention der Unterkiefervollprothesen zurückzuführen sein.

 

Nogueira TE, Oliveira Aguiar FM, de Barcelos BA, Leles CR

Eine 2-jährige prospektive Studie von durch ein Implantat getragenen Unterkiefervollprothesen: von Patienten berichtete Ergebnisse und prothetische Ereignisse.

A 2-year prospective study of single-implant mandibular overdentures: patient reported outcomes and prosthodontic events

Clin Oral Implants Res 2018; 29:541–550

Art der Studie:

Prospektive klinische Studie

Fragestellung:

Wie gestalten sich die mundbezogene Lebensqualität und die prothetische Instandhaltung bei mit 1 Implantat verankerten Unterkiefervollprothesen?

Material und Methoden:

Bei 45 komplett zahnlosen Patienten wurde jeweils ein Implantat im Unterkiefer inseriert. Ausgeschlossen wurden Patienten mit „lokalen Bedingungen, die eine Implantatversorgung ausschließen“, mit mentalen Einschränkungen, die eine Kooperation erschweren würden, sowie mit Alkohol- und/oder Tabakabusus. Neue Vollprothesen wurden angefertigt, wenn die alte Versorgung als insuffizient erachtet wurde. In Fällen hoher Primärstabilität fand eine Sofortversorgung mittels O-Ring-Retentionselement statt (n = 38), während in den anderen Fällen (n = 7) die Unterkiefervollprothese nach 3 Monaten eingegliedert wurde. Nach 3, 6, 12 und 24 Monaten wurden die mundbezogene Lebensqualität (Fragebogen) sowie die klinischen und prothetischen Komplikationen bestimmt.

Ergebnisse:

Die mittlere Zufriedenheit der Patienten stieg nach der implantologischen Versorgung signifikant an und blieb über die Nachbeobachtungszeit nahezu konstant. Zwei Patienten waren allerdings derart unzufrieden mit dem einen Implantat, dass sie ein weiteres erhielten. Sowohl in der Sofortbelastungsgruppe als auch in der konventionellen Gruppe gingen 2 Implantate verloren (Überlebensrate insgesamt: 91,1 %). In 66 Fällen musste die Matrix des Retentionselements gewechselt werden (mittlere Zeit bis zum Wechsel: 11,2 Monate). In 23 Fällen kam es zu Brüchen der Prothesen. Insgesamt traten 124 prothetische Ereignisse auf (3,2 pro Patient), die eine Intervention erforderten.

Zusammenfassung:

Innerhalb der Grenzen dieser prospektiven Studie legen die Ergebnisse nahe, dass die Verankerung von Unterkiefervollprothesen mit einem Implantat eine praktikable Alternative bei schlecht sitzenden, rein schleimhautgetragenen Prothesen ist. Obwohl die Patienten deutliche Verbesserungen bei dem Übergang von der konventionellen Prothese zu einem Einzelimplantat angaben, zeigt das erhöhte Auftreten von prothetischen Wartungsereignissen auf lange Sicht die Notwendigkeit einer engmaschigen Nachsorge.

Beurteilung:

Es handelt sich um eine gut durchgeführte Studie mit vergleichsweise hohen Fallzahlen und klaren Ergebnissen, wobei allerdings das Fehlen einer entsprechenden Kontrollgruppe und die geringe Informationslage zur prothetischen Vorgehensweise den Wert einschränken. Insbesondere die hohe Zahl an erfolgreichen Sofortversorgungen zeigt, dass es sich bei einem Implantat – bei den oben genannten Limitationen – um eine gute und zuverlässige Option der Stabilisierung von Unterkiefervollprothesen handelt.

 

Nogueira TE, Schimmel M, Leles CR

Veränderungen in der Kauleistung bei zahnlosen Patienten, die mit durch ein Implantat verankerten Unterkiefervollprothesen und mit konventionellen Unterkiefervollprothesen versorgt wurden.

Changes in masticatory performance of edentulous patients treated with single-implant mandibular overdentures and conventional complete dentures

J Oral Rehabil 2018; 1–6

Art der Studie:

Prospektive randomisierte Fall-Kontroll-Studie

Fragestellung:

Bestehen Unterschiede in der Kauleistung über die Zeit im Vergleich von Patienten mit konventionellen und mit durch ein Implantat verankerten Unterkiefervollprothesen?

Material und Methoden:

Bei Patienten, die im Rahmen einer anderen Studie entweder mit konventionellen (n = 19) oder mit durch ein Implantat verankerten Unterkiefervollprothesen (n = 15) versorgt worden waren, wurde die Kauleistung (Vermischung eines zweifarbigen Kaugummis nach 20 und 50 Kauzyklen) nach Einbringen der Prothesen sowie nach 6 und 12 Monaten untersucht.

Ergebnisse und Zusammenfassung:

Bei beiden Versorgungen ergab sich eine signifikante Verbesserung der Kauleistung, wobei bei einer Nachsorgedauer von einem Jahr kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen evaluiert werden konnte. Dennoch zeigte die Kaugummivermischungsfähigkeit unter Verwendung von durch ein Implantat getragenen Unterkiefervollprothesen nach 6 Monaten eine Verbesserung gegenüber der konventionellen Prothese.

Beurteilung:

Während in den meisten Studien die mundbezogene Lebensqualität im Detail subjektiv über Fragebögen evaluiert wird, handelt es sich bei dieser Studie um eine objektive Bewertung eines einzelnen Punktes, nämlich der Kauleistung. Es zeigt sich, dass die mundbezogene Lebensqualität, die in anderen Studien als deutlich verbessert unter Verwendung von Implantaten zur Verankerung von Unterkiefervollprothesen angegeben wird, nicht unbedingt allein von der Kauleistung abhängt. Es ist ein klinisch relevantes Phänomen, dass viele Patienten auch mit dem Halt und der Funktion der rein schleimhautgetragenen Unterkiefervollprothesen zufrieden sind, weshalb in zukünftigen Studien auch die jeweilige psychische und anatomische Situation der Patienten einbezogen werden sollte.

SYNOPSIS

Die Patientenzufriedenheit ist ein entscheidender Faktor, der den Erfolg der Behandlung mit Vollprothesen beeinflusst. Aufgrund der oft nur limitierten Retention und Stabilität der schleimhautgetragenen Unterkiefervollprothesen ist diese Zufriedenheit allerdings nicht immer gegeben. Frühere und auch aktuelle Studien haben gezeigt, dass Unterkiefervollprothesen, die von einem einzelnen Implantat gestützt werden, die Patientenzufriedenheit im Vergleich zu einer konventionellen Vollprothese im Unterkieferbereich signifikant verbessern. Wissenschaftliche Belege für die Zufriedenheit mit Unterkiefervollprothesen, die von 1 Implantat statt 2 Implantaten unterstützt werden, sind in der Literatur jedoch selten; es ist jedoch eine Tendenz erkennbar, dass UK-Vollprothesen auf 1 Implantat zwar im Vergleich zu schleimhautgetragenen Prothesen bessere, im Vergleich zu den auf 2 Implantaten verankerten UK-Vollprothesen jedoch teilweise schlechtere Ergebnisse zeigen – vor allem hinsichtlich der mundbezogenen Lebensqualität. So kann vor allem die geringere Retention von Unterkiefervollprothesen, die von nur einem Implantat unterstützt werden, zusammen mit dem geringeren Widerstand gegen horizontale Bewegungen, also eine resultierende negativere Prothesenkinetik, zu einer geringeren Stabilität der Prothese während des Kauens und zu einer verminderten Kaukraft führen.

Obwohl die Behandlung mit einem Implantat zu einer Verbesserung der vorherigen zahn- und implantatlosen Situation führt, sollte daher – ausgehend von der analysierten Studienlage – diese Versorgung aufgrund der Inferiorität im Vergleich zu 2 Implantaten mit Vorsicht angewandt werden. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass auch die Insertion von 2 Implantate möglich ist. Auch die vergleichsweise hohe Rate notwendiger prothetischer Instandhaltung bei durch 1 Implantat fixierten Unterkiefervollprothesen ist zu berücksichtigen. Des Weiteren erfordern die spezifischen anatomischen Aspekte der mandibulären Symphyse eine sorgfältige Patientenselektion.

 

 

 


(Stand: 27.02.2019)

Die beiden Ausgaben der Kongresszeitung SPECTATOR CONGRESS zur DGI-Jahrestagung 2019 bietet einen umfassenden Ausblick auf das Implantologie-Event in Hamburg.

1. Ausgabe (September 2019)
2. Ausgabe (November 2019)

Aktuelle Ausgabe 1/2020

Im Fokus

  • Periimplantäres Weichgewebe
  • Implantate bei Behandlung mit Knochenantiresorptiva
  • Forcierte Extrusion bei Längsfraktur

FORTBILDUNGSANGEBOTE DGI

Die DGI bietet ein umfassendes und überregionales Fortbildungsangebot an. 

WERDEN SIE AUTOR

Sie haben ein spannendes Thema aus dem Bereich der Implantologie und würden gerne einen Artikel dazu in der ZZI veröffentlichen? Dann nutzen Sie unseren Editorial Manager und reichen Sie ihr Manuskript direkt bei uns ein.

Manuskript einreichen