Zur Problematik der implantatprothetischen Versorgung der Freiendsituation bei fortgeschrittener Kieferkammatrophie*

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ZZI 02/1995, 73-8

Zur Problematik der implantatprothetischen Versorgung der Freiendsituation bei fortgeschrittener Kieferkammatrophie*

Heckmann S, Spitzer W, Krafft T

Zusammenfassung:
Verschiedene Methoden der Kieferkammosteoplcistik werden aufgezeigt, mit denen bei 14 Patienten mit stark atrophierten Freiendsituationen im Ober- und Unterkiefer insgesamt 54 Implantate gesetzt werden konnten. Durch die osteoplastisch-augmentativen Verfahren war eine durchschnittliche Kronen-Implantat-Relation von 0,87 zu erreichen, wohingegen der ausschließlich ortsständige Knochen eine Kronen-Implantat-Relation von 3,15 vorgegeben hätte. Die dabei gewonnene reale Knochenhöhe ergab für die 54 Implantate einen Mittelwert von 8,1 mm. Die dargestellte Vorgehensweise soll die verschiedenen osteoplastisch-augmentativen Möglichkeiten bei einer implantologischen Versorgung stark atrophierter Freiendlücken aufzeigen. Die Anwendungskriterien für die jeweiligen Verfahren werden in Abhängigkeit von biomechanischen und prothetischen Gesichtspunkten erläutert.

 

Summary:
Different methods of alveolar ridge osteoplasty are presented. 14 patients with free end situations (Kennedy class I) and severely resorbed ridges in the maxilla and mandible were treated with a total of 54 implants. Using osteoplastic augmentation procedures it was possible to achieve an average crown-implant ratio of 0.87. If implant placement had been directly into the available bone without osteoplasty, the average crown-implant ratio would have been 3-15. The additional bone height thus obtained was 8.1 mm per implant. The osteoplastic augmentation procedures described demonstrate the alternatives available for restoration of severely resorbed free end situations. The criteria for their use depend on biomechanical and prosthodontic aspects.


(Stand: 01.02.1995)

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