Prospektiv vergleichende Studie der MK-II-Fixtur und der konventionellen Branemark-Fixtur im zahnlosen Unterkiefer*

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ZZI 02/1995, 83-7

Prospektiv vergleichende Studie der MK-II-Fixtur und der konventionellen Branemark-Fixtur im zahnlosen Unterkiefer*

Dietrich U, Saukel B, Behneke N, d'Hoedt B, Wagner W

Zusammenfassung:
In einer prospektiven, randomisierten Studie wird im zahnlosen Unterkiefer die Bränemark-Standard-Fixtur mit der neuen selbstschneidenden Mark-H-Fixtur verglichen. Fs werden 2-6 Implantate in-terforaminal entsprechend dem Geburtsjahr des Patienten jeweils rechts und links unterschiedlich 1-3 selbstschneidende oder Standard-Fixturen inseriert. Die Auswertung der Pilotphase der Studie (20 Patienten mit 82 Fixturen) zeigt, daß die selbstschneidende Fixtur im Unterkiefer ohne Gewindeschneiden inseriert werden kann und bislang kein Unterschied hinsichtlich der Frühverluste im Vergleich zu den Standard-Fixturen zu bestehen scheint. Eine Fortsetzung der Studie hinsichtlich Kurzzeitprognose und mittelfristige Weiterentwicklung bezüglich Knochenabbau und Überlebensrate erscheint daher sinnvoll.

 

Summary:
This prospective randomized study compares the Bränemark standard fixture with the new self-tapping Mark II fixture. Two to six fixtures are placed in the interforaminal region of the mandible, with 1-3 self-tapping implants inserted on one side, and 1-3 standard implants on the contralateral side, depending on the patients' year of birth. The evaluation of the preliminary results (20 patients with a total of 82 implants) shows that correct positioning of the self-tapping fixtures is possible without any prior bone tapping. No difference in osseo-integration could be observed among the implants studied until now. Useful information on short-term prognosis and the medium-range course of bone loss and survival rates may be expected from a further continuation of this study.


(Stand: 01.02.1995)

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