Implantat-Dokumentation mit einer objektorientierten Datenbank*

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ZZI 02/1996, 94-9

Implantat-Dokumentation mit einer objektorientierten Datenbank*

Neumann C, Gleissner S, Gleissner M, Willershausen-Zönnchen B

Zusammenfassung:
Eine optimale Software für den Bereich der zahnärztlichen Forschung sollte sowohl klinischwissenschaftlichen als auch administrativen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen entsprechen, indem sie Befund, Planung, Krankengeschichte, Abrechnung und Dokumentation vereint. Dies stellt höchste Anforderungen an die Kapazität und Flexibilität einer Datenverwaltung. Obwohl zahlreiche Programme für die Verwaltung und das Abrechnungswesen von Zahnarztpraxen auf dem Dentalmarkt angeboten werden, sind in der zahnärztlichen Literatur nur wenige EDV-Systeme beschrieben, die eine für die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen geeignete Datenverarbeitung gewährleisten können. Objektorientierte Datenbanken gelten als die neueste Entwicklung auf dem Sektor der Datenbanktechnologie. Sie zeichnen sich gegenüber ihren technologischen Vorläufern durch eine erhöhte Flexibilität und eine verbesserte Programmierbarkeit aus und erscheinen durch ihren der medizinischen Systematik ähnlichen Aufbau für komplexe Anwendungen in der medizinischen Informatik besonders geeignet. Es werden die Grundlagen und Perspektiven eines computergestützten implantologischen Dokumentationssystems vorgestellt, das über eine innovative Art der Datendefinition die Planung und Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen erleichtert und die Integration anderer Programme vereinfacht.

 

Summary:
A dental software will be an optimal tool, if it can fulfill many different requirements, like processing clinical and scientific data as well as managing administrative and economical tasks. In order to do this, it must be able to handle dental charting, treatment planning, medical history, accounting, and documentation. This requires a very high standard of capacity and flexibility in data management. Although there are numerous software programs already available for management and accounting in the dental office, only few are mentioned in the dental literature that allow an evaluation of scientific data. Object oriented data bases are considered an innovation in the field of data base technology. They are superior to their predecessors because they are more flexible and can be more easily programmed. Their architecture resembles medical systematics, which makes them especially suitable for complex applications in medical computer science. The basic principles and perspectives of an object-oriented data base for documentation in implantology are introduced. They facilitate the planning and evaluation of scientific research and the integration of other programs by means of an innovative way of data definition.


(Stand: 01.02.1996)

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