Visual-metric measurement of peri-implant bone defects on radiographs*<br> A reliability Study

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ZZI 02/1996, 104-9

Visual-metric measurement of peri-implant bone defects on radiographs*
A reliability Study

Gomez-Romän G, d'Hoedt B, Axmann D, Schulte W

Zusammenfassung:
Die Ausdehnung eines Knochendefektes und der zeitliche Verlauf einer radiologisch sichtbaren Knochenveränderung um ein Implantat stellen wichtige Kriterien für die Prognose des Implantates dar. Die Vermessung der Knochendefekte auf Röntgenbildern wird in verschiedenen Arbeitsgruppen oft unterschiedlich gehandhabt. Ziel dieser Studie war es, die in unserer Arbeitsgruppe verwendeten und detailliert beschriebenen Meßvorschriften auf ihre Reliabilität hin zu untersuchen. Dazu wurden Mundfilme und Panoramaschichtaufnahmen von zwei voneinander unabhängigen, erfahrenen Untersuchern zu unterschiedlichen Zeiten bei 105 Implantaten vermessen.
Die Ergebnisse zeigen, daß die Meßvorschriften sich bewährt haben: Die Messungen haben sich als reliabel erwiesen, weil für alle 6 untersuchten Meßgrößen die Untersucher bei mindestens 90% der von ihnen gemessenen Strecken Übereinstimmung erzielten. Hierbei wurde eine Toleranz von maximal 1 mm zugelassen. Es zeigten sich keine signifikante Unterschiede hinsichtlich der Meßgenauigkeit zwischen Panoramaschichtaufnahmen und Mundfilmen.

 

Summary:
The extent of α peri-implant bone defect and the time needed for such hone changes to become visible on a radiograph are important criteria for evaluating an implant system scientifically and for venturing a prognosis concerning certain implants. There are different methods of measuring peri-implant radio-lucencies on radiographs. The objective of this study was to test the reproducibility of the results obtained with the measuring instructions used in our research group for various systems (Bonefit®, Bränemark®, Frialif>2, IMZm, TPS®-Screw). Oral films and panoramic radiographs of105 implants were measured by two independent, experienced observers at different times. The measurements were shoivn to be reproducible, because in all 6 of the sizes measured the observers were in agreement regarding more than 90% of the distances measured. The maximum permitted tolerance was 1 mm. No significant differences in the accuracy of measurement were apparent between panoramic and oral films. The present method seems to be suitable for comparative, clinical examinations of peri-implant bone loss.


(Stand: 01.02.1996)

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