Verweildaueranalysen nach Kaplan-Meier und Cutler-Ederer für enossale Implantate verschiedener Systeme<br> Langzeitergebnisse bis zu 18 Jahren

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ZZI 02/1996, 110-20

Verweildaueranalysen nach Kaplan-Meier und Cutler-Ederer für enossale Implantate verschiedener Systeme
Langzeitergebnisse bis zu 18 Jahren

d'Hoedt B, Handtmann S, Gomez-Romän G, Axmann D, Jahn M, Schulte W

Zusammenfassung:
In der vorliegenden Arbeit wird über die Ergebnisse einer Langzeit-Verlaufsstudie berichtet. Sie untersuchte bei 1342 Patienten 2304 enossale Implantate verschiedener Implantatsysteme (Bonefit, Bräne-mark, Frialit-2, IMZ, ΙΉ-Hohlzylinder, TPS und Tübinger Implantat), die im Zeitraum von 1975 bis Frühjahr 1993 in der Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Parodontologie der Universität Tübingen konsekutiv inseriert und im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 175 „Implantologie" nachkontrolliert, dokumentiert und ausgewertet wurden. Mit Verweildaueranalysen nach Kaplan-Meier wird für jedes Implantatsystem das Liegedauerverhalten bei ausschließlicher Betrachtung des Implantatverlustes untersucht. Zum Vergleich werden Verweildaueranalysen nach Cutler-Ederer unter Berücksichtigung klinischer und röntgenologischer Nachkontrollparameter dargestellt. Bei einigen Implantatsystemen zeigt sich ein deutliches Mißverhältnis zwischen klinischen und röntgenologischen Nachkontrollen mit pathologischem Befund zum Kriterium „Implantat in situ oder Implantatverlust". Unter Berücksichtigung dieser pathologischen Befunde müssen mehr Implantate als Mißerfolge gewertet werden als tatsächlich Implantate zu Verlust gingen. Diese Betrachtung des Mißerfolges erlaubt eine differenziertere und kritische Beurteilung der vorgestellten Systeme.

 

Summary:
The results of regular follow-ups for various endos-seous implant systems (Bonefit, Branemark, Frialit-2, IMZ, ITI hollow cylinder, TPS and Tübingen implant) are presented. A total of 2304 implants in 1342 patients were evaluated. All implants were inserted at the Polyclinic for Oral Surgery and Periodontics of the Tübingen university between 1975 and 1993-The follow-up checks were carried out by the Tübingen Special Collaborative Implantology Research Program (German Research Society). Kaplan-Meier analyses were used to describe implant survival based on implant losses. For the purpose of comparison also survival analyses after Cutler-Ederer were carried out taking into account various clinical and radiographic parameters obtained during the follow-up checks. Some implant systems showed obvious discrepancies between the clinical and radiographic data regarding the criteria „implant in place/implant loss". Looking at implant failure allows a more differentiated and critical assessment of the systems presented.


(Stand: 01.02.1996)

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