Beurteilung der periimplantären Region mit Hilfe digitaler Bildbearbeitung konventioneller Röntgenaufnahmen

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ZZI 02/1998, 102-6

Beurteilung der periimplantären Region mit Hilfe digitaler Bildbearbeitung konventioneller Röntgenaufnahmen

Keese E, Gbara A, Werner H, Schmelzle R

Zusammenfassung:
Die vorliegende Arbeit stellt mit der digitalen Bildbearbeitung konventioneller Röntgenaufnahmen ein Verfahren für implantologische Fragestellungen vor, das als Alternative zur primären digitalen Radiographie und zur konventionellen Aufnahmetechnik anzusehen ist. Die Digitalisierung erfolgte mit der Kodak Foto-CD-Technik und die anschließende Bildbearbeitung mit dem Programm Image 1.49(11). An zwei ausgewählten Beispielen wurden die verbesserte Darstellung des Übergangs vom Implantat zur Suprakonstruktion, die Detektion von Osteolysen und die Beurteilung von periimplantärer HAK demonstriert. Für die Visualisierung von Befunden in Regionen mit großen Dichtesprüngen erwies sich die Darstellung mit Hilfe von Falschfarben und die Möglichkeit der Gradationsanpassung als vorteilhaft. Die Besonderheit der genutzten Software liegt vor allem in der Objektivierung des visuellen Eindrucks. Dies konnte sowohl durch Grauwertdarstellungen in Profilverläufen (profile plots) als auch in Grauwertvergleichen relevanter Meßflächen (regions of interest) erfolgen.

 

Summary:
The following article describes the method of digitizing and processing conventional dental films as an alternative to primarily digital radiography and conventional x-ray techniques. The radiographs were digitized using the Kodak Photo CD system, and then edited with the Image 1.49 software. The advantages of this method are illustrated by two selected examples demonstrating enhanced image quality at the junction between implant and superstructure, easier detection of hone loss, and good visualization of HA near the implant. The use of LUT (Look-Up Tables) and gradation adjustments is helpful in imaging structures of highly variable density. A particular benefit of this system is that it provides the clinician with an instrument to objectify an otherwise subjective visual impression by running gray scale comparisons with profile plots or between selected regions of interest.


(Stand: 01.02.1998)

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