Nachuntersuchung von ITI-Implantaten in einer zahnärztlichen Praxis

ZZI 02/1998, 112-6

Nachuntersuchung von ITI-Implantaten in einer zahnärztlichen Praxis

Kröll K

Zusammenfassung:
Von 409 in einer zahnärztlichen Praxis inserierten Implantaten wurden 100 Implantate bei 58 Patienten mit einer Liegedauer von durchschnittlich 2,3 Jahren nachuntersucht, von denen eines explantiert werden mußte und deshalb nicht mehr berücksichtigt wurde. 78% aller Implantate waren Hohlzylinder, 22% Vollschrauben, der Anteil der einteiligen Implantate lag bei 30%. 60% der Implantate wurden im Unterkiefer inseriert, Hauptindikationsgebiet war die verkürzte Kaureihe (56,9%). Die Überlebensrate nach 3,5 Jahren lag 1992 bei 86,5% und war für zweiteilige Implantate mit 90,9 % wesentlich höher als für die einteiligen (76,3). Eine 1996 durchgeführte Analyse der zweiteiligen Implantate ergab eine 5-Jahres-Überlebensrate von 88,5%, wobei die Schrauben mit 94% besser abschnitten als die Hohlzylinder mit 84,4%.

 

Summary:
One hundred of a total of 409 dental implants placed in 58 patients of a dental office were re-evaluated after a mean time of implantation of 2.3 years. One retrieved implant was not included in the evaluation. The implant geometries used were hollow cylinders (78%) and solid screws (22%), with a proportion of 30% non-segmented implant types. Sixty percent of the implants had been placed in the mandible, the main indication being treatment of posterior edentulism (56.9%). The average probing depth was 2.2 mm, the mean Periotest value -1.2. In 1992 the 3.5-year survival rate was 86.5%, being considerably higher for segmented implants (90.9%) than for non-segmented systems (76.3%). An analysis of the segmented implants conducted in 1996 showed a 5-year survival rate of 88.5%, with the survival of screw-shaped implants (88.5%) being superior to that of hollow cylindrical implants (84.4%).


(Stand: 01.02.1998)

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