Langzeitergebnisse nach Insertion von 1250 IMZ-Implantaten bei verschiedenen Indikationsgebieten

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ZZI 02/1999, 105-10

Langzeitergebnisse nach Insertion von 1250 IMZ-Implantaten bei verschiedenen Indikationsgebieten

J. Willer, N. Noack, J. Hoffmann, H. J. Engelhardt

Zusammenfassung:
Die implantatgetragene prothetische Versorgung wird in vielen zahnärztlichen Praxen bei verschiedenen Behandlungsindikationen als etabliertes Verfahren eingesetzt. In der Regel beschränkt sich der niedergelassene Zahnarzt oder Kieferchirurg aus ergonomischen und betriebswirtschaftlichen Gründen auf wenige Implantatsysteme. Die Entscheidung für ein spezielles Implantationsverfahren wird dabei meist auf die Erfahrungen wissenschaftlicher Untersuchungen an universitären Einrichtungen gestützt. Nicht selten findet sich jedoch in der Praxis ein anderes Patientengut, so daß die Erfahrungen ans den vorliegenden Studien nicht zwangsläufig in allen Punkten übertragbar sind. In einer prospektiven Studie wurden daher die Behandlungsergebnisse analysiert, welche nach Insertion von 1250 IMZ-Implantaten in einer kieferchirurgischen und einer zahnärztlichen Praxis über einen Zeitraum von 13 Jahren erhoben wurden. Häufigste Bebandlungsindikationen waren die Versorgung des vollständig zahnlosen Unterkiefers (44,1 %) sowie die distale Freiendsituation des Unterkiefers (37,6%). Die Verweildaueranalyse nach Kaplan und Meier ergab eine kumulative Überlebensrate der lmplantate im Ober- und Unterkiefer von 96% nach 5 Jahren sowie von 82,4% 10 Jahre post insertionem.

 

Summary:
Many clinicians have used dental implants to rehabilitate their prosthodontic patients as an established procedure for various indications. For reasons of time and economy, most office-based dentists have limited themselves to using some few implant systems. The decision to use one specific implant system is most often based on the results of scientific studies conducted at university centers. However, the patients examined in such studies are not necessarily comparable to those of a private office, for various reasons. Therefore we prospectively analyzed the results of 1250 IMZ implants placed in 541 patients in two private practices over a period of thirteen years. The most common reason for implant treatment were the prosthetic rehabilitation of the fully edentulous mandible (44.1%), and of posterior edentulism in the mandible (37.6%). The statistical analyses according to Kaplan and Meier showed a cumulative survival rate of the implants inserted in upper and lower jaws of 96% after five years, and of 82.4% after ten years of insertion.


(Stand: 01.02.1999)

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