Zur Übereinstimmung von Attachmentmessungen an enossalen Implantaten

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ZZI 02/2001, 82-90

Zur Übereinstimmung von Attachmentmessungen an enossalen Implantaten

H. Deppe, H H. Horch, J. Henke, S Wagenpfeil, K. Donath

Zusammenfassung:
Ziel der vorliegenden tierexperimentellen Untersuchung war, den Grad der Obereinstimmung von druckforcierten Attachmentmessungen an Implantaten und dem röntgenologisch bestimmten Knochenniveau zu untersuchen und mit histometrisch verifizierten Attachmentmessungen zu vergleichen. Dazu konnten insgesamt 120 Implantatflächen herangezogen werden, die bei der chirurgischen Defekttherapie sowie 4 Monate später beurteilt wurden. Es zeigte sich zu beiden Zeitpunkten eine sehr gute Übereinstimmung von röntgenologisch konventionell und digital bestimmten Werten. Die druckforcierte Messung erbrachte gegenüber der histometrischen Auswertung zu Ende der Heilungsphase statistisch signifikant höhere Werte, wohingegen die röntgenologisch ermittelten Werte mit den Histometriewerten zu diesem Zeitpunkt sehr gut übereinstimmten. Diese Ergebnisse deuten an, dass die Beurteilung schmaler vertikaler Knochenreappositionen nach Periimplantitistherapie röntgenologisch zuverlässiger gelingen kann als durch die klinische Attachmentmessung.

Validity of attachment level measurements around endosseous implants

Summary:
The purposes of this study in 6 beagle dogs were to assess the reliability of standardized X ray measurements compared to pressureforced implant probing and histometric evaluation. Furthermore, the conventional radiographic technique had been examined as well as a digital one. Therefore, 10 dental implants were inserted in each mandible, resulting in a total of 120 regions of interest. The bone defects were evaluated for the first time when the surgical procedure was performed and for the second time 4 months later at the end of the study. Both radiographic techniques had shown very similar results at the surgical intervention as well as at the end of the study. At the end of the study, the pressureforced probing technique resulted in deeper defects than evaluated radiographically or histometrically. Otherwise, comparing the X ray measurements to the histometric evaluation, no significant differences were found at the end of the study. Under the conditions of this study, radiographic evaluation of small vertical bone development seemed to be more reliable than pressure forced probing.



(Stand: 01.02.2001)

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