Die DGI setzt ein Zeichen der Solidarität unter Freunden

Spendenaufruf für Japan

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Um ein Zeichen der Hilfe und Solidarität unter Freunden zu setzen, initiierte der Vorstand der DGI Ende März eine Spendenaktion für Japan. Viele Mitglieder und Sponsoren sind dem Aufruf gefolgt.

„Für die gemeinsame Spendenaktion Japan stelle ich gerne die Einnahmen des nächsten DGI-Curriculum-Kurses als Spende zur Verfügung“, schrieb Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner, Mainz, in einer E-Mail an DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel. Dies war die erste Reaktion, kaum dass Ende März der elektronische Spendenaufruf der Gesellschaft an die DGI-Mitglieder verschickt worden war. Dieser sind inzwischen viele weitere Spenden gefolgt. Auch Sponsorfirmen der DGI unterstützten die Aktion der Gesellschaft.

„Japan ist für die Deutsche Gesellschaft für Implantologie ein ganz besonderes Land“, erklärt Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden. Seit September 2009 ist die DGI mit der Japanischen Gesellschaft für Implantologie (JSOI) assoziiert. Der Vorstand der deutschen Gesellschaft steht daher mit den Kollegen der JSOI, Prof. Takayoshi Kawazoe, Osaka, und Prof. Fumihiko Watanabe aus Niigata in engem Kontakt. (Niigata liegt im Norden Japans an der Westküste, 200 Kilometer von Fukushima entfernt.)

Darum war sich der DGI-Vorstand schnell einig, dass sich die Gesellschaft engagieren sollte. Um ein Zeichen der Hilfe und Solidarität unter Freunden zu setzen, bat der Vorstand die DGI-Mitglieder um Spenden für Japan. „Denn selbst ein wirtschaftlich starkes Land wie Japan gerät angesichts der Katastrophe an die Grenzen seiner Leistungskraft“, schrieb Professor Terheyden in seinem Spendenaufruf.

In der Tat sind Not und Leiden für die Menschen Japans noch lange nicht vorüber. Das Erdbeben und der nachfolgende Tsunami vom 11. März 2011 haben tausende Menschen getötet und Hunderttausende obdachlos gemacht und zu einer Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima geführt. Wie lange es dauern wird, bis alle Folgen für die Menschen auf ein erträgliches Maß gelindert sind, ist derzeit noch kaum abschätzbar. Die Kosten für den Wiederaufbau könnten Schätzungen zufolge bei über
400 Milliarden Euro liegen. Darum läuft die Spendenaktion der DGI auch weiter.

Durch die Zusammenarbeit mit der japanischen Schwestergesellschaft und die Hinweise von Prof. Dr. Fumihiko Watanabe ist sichergestellt, dass die Gelder direkt bei den Menschen ankommen, die der Hilfe bedürfen. „I would like to express appreciation for your kind and thoughtful friendship“, schreibt Prof. Watanabe an den DGI-Vorstand.

DGI-Spendenkonto:
DGI e.V., Sonderaktion Nothilfe
Japan 2011
Konto-Nr. 101 551 960
BLZ 611 500 20
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen

Eine Spendenquittung geht automatischzu.


(Stand: 03.06.2011)

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