Osteology Guidelines for Oral & Maxillofacial Regeneration Preclinical Models for Translational Research

William V. Giannobile, Myron Nevins (Hrsg.): Quintessence Publishing Co Ltd. 2011, 246 Seiten, 235 Abbildungen, gebunden; ISBN 978-1-85097-211-2, 98,00 €

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William V. Giannobile, Myron Nevins (Hrsg.): Quintessence Publishing Co Ltd. 2011, 246 Seiten, 235 Abbildungen, gebunden; ISBN 978-1-85097-211-2, 98,00 €

Unter der Schirmherrschaft der Osteology Stiftung wurde erstmalig die Relevanz der translationalen Forschung in den „Osteology Guidelines for Oral & Maxillofacial Regeneration“ adressiert.

Zahlreiche international herausragende Autorengruppen befassen sich in insgesamt 14 Kapiteln aktuell und umfassend mit allen relevanten Aspekten der präklinischen Forschung. In den ersten fünf Kapiteln werden Grundlagenkenntnisse zum Forschungsdesign präzise vermittelt. Es wird eingangs ausführlich auf die präklinische Modellentwicklung, auf ethische Aspekte, Good Laboratory Practice (GLP) sowie auf die statistische Datenanalyse eingegangen. Die darauf folgenden neun Kapitel befassen sich mit etablierten präklinischen Studienmodellen zur Bewertung unterschiedlicher klinischer Fragestellungen. Hierzu zählen die Weichgewebe- und parodontale Regeneration, die Osseointegration von Implantaten, das Alveolenmanagement, die horizontale und vertikale Kieferkammaugmentation, die Sinusbodenelevation und periimplantäre sowie systemisch kompromittierte Defektmodelle.

Grundsätzlich weisen alle Kapitel eine exzellent bebilderte, übersichtliche Struktur auf und sind trotz ihres Umfangs bemerkenswert präzise und nachvollziehbar formuliert. Jedem der 14 Kapitel ist eine kurze Einführung vorangestellt, die einen ersten Überblick verschafft. Mittels farbig markierter Kästen werden wesentliche Inhalte einprägsam herausgestellt. Als didaktisch hervorragend hervorzuheben ist der systematische Aufbau der Kapitel. Dies ermöglicht es dem Leser, die dargestellten Verfahren schnell und effizient auf das eigene Forschungsprojekt zu übertragen. Nicht zuletzt erlauben die zahlreichen, jedem Kapitel zugeordneten Literaturstellen einen tieferen Einstieg in die einzelnen Teilgebiete.

Von diesem Gesamtkonzept können sowohl junge Forscherinnen und Forscher, denen die Autoren einen detaillierten Überblick zur Planung und Durchführung eigener Projekte vermitteln, als auch klinische Anwender bei der Interpretation präklinischer Daten für die tägliche Praxis uneingeschränkt profitieren.

Demnach stellt das Buch eine empfehlenswerte Investition nicht nur für ambitionierte Wissenschaftler, sondern auch für chirurgisch interessierte Kolleginnen und Kollegen dar.

 

A. Hegewald, Düsseldorf


(Stand: 05.06.2013)

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