Was eine Implantattherapie erfolgreich macht

30. Kongress der DGI

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Der 30. DGI-Kongress kommt vom 24. bis 26. November 2016 nach sechs Jahren zurück in die Hansestadt Hamburg. Das Thema: Erfolgsfaktoren in der Implantologie. Kongresspräsident ist – wie auch schon 2010 – PD Dr. Gerhard M. Iglhaut, Memmingen.

Wenn der DGI-Kongress 2016 zum zweiten Mal in Hamburg stattfindet, ist auch der Kongresspräsident derselbe: DGI-Pastpräsident Priv.-Doz. Dr. Gerhard Iglhaut, Memmingen, hat diese Aufgabe übernommen. Das Motto der Tagung lautet: „Qualität sichern – der Erfolgskorridor in der Implantologie.“ Damit knüpfen PD Dr. Iglhaut und seine Kollegen an den erfolgreichen DGI-Kongress im Jahr 2010 in Hamburg an. Doch während die Teilnehmer damals darüber diskutierten, wie sich Misserfolge erkennen und beherrschen lassen, geht es dieses Mal darum, jene Faktoren zu beschreiben, die eine Therapie erfolgreich machen – ein essenzieller Beitrag zur Qualitätssicherung in der Implantologie.

Rund 90 Experten aus neun Ländern werden diese Faktoren in allen Foren des Kongresses beleuchten – in der Implantatchirurgie ebenso wie in der Implantatprothetik. Im Forum Wissenschaft geht es um aktuelle Entwicklungen bei Materialien und chirurgischen Techniken. Die Erfolgsfaktoren Material und Therapiekonzept, Technologie und Innovation und die Ästhetik stehen im Mittelpunkt des Forums Implantatprothetik und Zahntechnik. Im Forum Assistenz ist die präventive Betreuung des Implantatpatienten ein Thema, ebenso das Gehirn zwischen Reizüberflutung und Multitasking – und es geht um den professionellen Umgang mit Erstattungsschwierigkeiten.

Der Blick über den fachlichen und nationalen Tellerrand ist dem Kongresspräsidenten ebenso wichtig wie dem DGI-Präsidenten Prof. Dr. Frank Schwarz, Düsseldorf. Dies spiegelt das Programm der Tagung wider, in dem internationale Referenten sowie Experten anderer Fachrichtungen zu Wort kommen. Die Internationalität und Interdisziplinarität werden beispielsweise deutlich im Forum Praxis und Wissenschaft. In diesem beschreiben Referenten aus Ungarn, Spanien, Frankreich und Italien ihre Sicht der Dinge. (Die Vorträge werden simultan übersetzt.) Zu den Höhepunkten gehören sicherlich auch die Präsentation der Peri-X-Studie der DGI zur Implantatunverträglichkeit sowie die Diskussion der aktuellen Leitlinien für die Implantologie, an denen viele Fachgesellschaften mitgewirkt haben.

Die nexte Generation der DGI bestreitet nicht nur gemeinsam mit der Osteology Foundation ein eigenes Forum, sondern organisiert die Tischdemonstrationen „Implantologie für Einsteiger“ und zeichnet vor allem auch für den Festabend verantwortlich, der unter dem Motto steht: „Never stand still.“ Die AG Keramik beteiligt sich ebenfalls wieder an der Tagung und hat ihr
16. Symposium integriert.

Die bewährte Struktur mit verschiedenen Foren macht den Kongress zu einer Plattform für das ganze Team. Dieses Konzept wird in Hamburg beibehalten – allerdings wird es kleine Änderungen geben. Beispielsweise werden die DGI-Landesverbände stärker in die Programmgestaltung eingebunden. Sie erhalten in Hamburg erstmals ein eigenes Forum, das die Landesverbände Norddeutschland und Niedersachsen gestalten. Das Thema: Praxisnahe Periimplantitistherapie.

Überblick und Orientierung. Wie immer sind dem Kongress am 24. November sieben Workshops der Sponsoren vorgeschaltet, und die begleitende internationale Fachmesse „Implant expo“ bietet Überblick und Orientierung zu den neuesten Trends und Produkten in der und für die Implantologie. Das Kongressprogramm sowie weitere Informationen sind online auf der Website der Tagung verfügbar unter www.dgi-kongress.de


(Stand: 10.06.2016)

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