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Kollegiale Unterstützung: Mentoren-Programm gestartet. Die Weitergabe von Wissen ist in der Satzung der DGI verankert und gehört zu ihren Kernaufgaben. Darum begleiten Mentoren der DGI aus Praxen und Kliniken Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DGI-APW-Curriculums Implantologie auf ihrem Weg in die implantologische Praxis. Das Team steht: Referenten des Curriculums sowie Kolleginnen und Kollegen aus den Hospitations- und Supervisionspraxen und -kliniken der DGI. „Die persönliche kollegiale Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ein wichtiger Teil der implantologischen Ausbildung“, sagt Mentor Dr. Christian Hammächer (Aachen). „Als Ansprechpartner für implantologische Fallplanungen, Fragen zur Umsetzung der Implantologie in der eigenen Praxis sowie zur Falldokumentation und Prüfungsvorbereitung fördern wir die fachliche Entwicklung der Kolleginnen und Kollegen. So lassen sich gesteckte Ziele gemeinsam sicherlich besser und effektiver erreichen."

Dr. Nadine Stüwe (Frankfurt), Mentee von Dr. Hammächer, sieht das ähnlich: „Das Programm ist eine sehr wichtige Ergänzung im Curriculum Implantologie. Wir können so schneller einen Bezug zur Praxis aufbauen. Der Kontakt mit dem Mentor erleichtert den Weg zum ersten Implantat, was Planung, mögliche Fallstricke, sowie den Umgang mit Komplikationen betrifft.“

Dem oft gehörten Satz „Dann fang doch mit einem einfachen Fall an“, steht Stüwe skeptisch gegenüber. „Wie häufig treffen wir auf die „einfachen Fälle“ in der Praxis wirklich“, fragt sie. Darum sei das Mentorenprogramm eine ideale Möglichkeit, Behandlungsfälle mit einem erfahrenen Kollegen zu besprechen und zu planen. Stüwe: „So entwickelt sich eine gute Lernkurve.“ Die Zahnärztin hat unlängst zwei Tage bei Dr. Hammächer hospitiert, bei Operationen assistiert und mit ihm die Fälle danach diskutiert. Ihr Fazit: „Ich konnte sehr viel Wissen mitnehmen.“

Webinar „Datenschutz für Zahnarzt-Praxen“ weiterhin kostenfrei verfügbar. Am 25. Mai ist die europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten. Die DGI bot darum Mitte April ihren Mitgliedern ein Live-Webinar an – ausgestrahlt im Dental Online College. RA Dr. Robert Kazemi erklärte darin, welche Neuerungen sich aus der DSGVO für die Zahnarztpraxen ergeben und worauf es bei der Datenverarbeitung ankommt. Bis Anfang Mai haben weit über 1500 Besucher das Webinar gesehen. Es ist weiterhin online verfügbar unter: www.dental-online-college.com, im Bereich on-demand-webinare.

Die Hitliste des International Journal of Implant Dentistry. Die im Juli 2017 erschienene Publikation „The influence of surface texture and wettability on initial bacterial adhesion on titanium and zirconium oxide dental implants“ eines Autorenteams von der Universität Göttingen führt mit 1419 Zugriffen die Liste der Veröffentlichungen an, die im vergangenen Jahr bei den Leserinnen und Lesern des International Journal of Implant Dentistry das größte Interesse weckten. Das Open-Access-Journal wird von der DGI zusammen mit ihrer japanischen Schwestergesellschaft JSOI herausgegeben. Die Pilotstudie einer US-amerikanischen Autorengruppe aus New Orleans „Comparative evaluation of the stability of two different dental implant designs and surgical protocols“, erschienen im Mai, interessierte 1314 Leserinnen und Leser. Die Ergebnisse einer prospektiven Kohorten-Studie aus Italien mit dünnen Implantaten, veröffentlicht im September, bekam 1249 Zugriffe. Der Titel: „Narrow implants (2,75 and 3,25 mm diameter) supporting a fixed splinted prostheses in posterior regions of mandible: one-year results from a prospective cohort study“.

Barbara Ritzert, Pöcking

Foto: Bouschra Hnini

 

 

 


(Stand: 04.07.2018)

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