Curriculum ZMFI

 

Curriculum ZMFI

Im April startete das Curriculum für die Zahnmedizinische Fachassistenz für Implantologie (ZMFI), das die DGI auf der Basis des Curriculums des Landesverbandes Bayern nun bundesweit etabliert hat. Angeboten werden in diesem Jahr zwei Kursserien, Nord und Mitte. Beide Serien sind mit 18 und 19 Teilnehmerinnen sehr gut gebucht. Die Dozentinnen und Dozenten vermitteln in fünf Modulen das erforderliche Wissen für eine kompetente Assistenz. Integriert ist die Sachkunde Sterilgutassistenz.

 

Die Teilnehmerinnen der Nord-Serie haben bereits drei Module absolviert. Zu ihnen gehören Julia Sauer und Janina Wahlers aus der Praxis von Dr. Jan Tetsch & Kollegen in Münster. „Frau Sauer und Frau Wahlers sind meine rechte und linke Hand in der Praxis und total fit“, betont Dr. Tetsch. „Aber auch kompetente und versierte Mitarbeiterinnen profitieren von einem solchen Update – und damit letztendlich auch die Praxis.“ Julia Sauer findet das Curriculum insgesamt bislang „einfach toll“. Zwar machen ihr die praktischen Sachen mehr Spaß als die trockenen Gesetze, „doch die muss man eben auch kennen“, wie sie augenzwinkernd sagt. Zum praktischen Teil gehört auch eine Implantation am Kunstkiefer. Janina Wahlers: „Wir assistieren zwar jeden Tag bei Implantationen, aber diesen Eingriff einmal selbst zu machen ist cool.“ Auch der Austausch mit den Kolleginnen ist den Teilnehmerinnen wichtig: „Die Gruppe ist sehr harmonisch“, urteilen die Mitarbeiterinnen der Praxis Tetsch unisono: „Anfängerinnen und Profis tauschen sich aus, nicht nur in den Pausen, sondern auch an den „Cocktail-Abenden“ in kleinen Gruppen.“

In bester Stimmung startete auch die Modul-Serie Mitte in Bamberg. Dr. Christian Felix, der Dozent des 1. Moduls, war vom großen Grundwissen, dem Engagement und dem Interesse der Teilnehmerinnen beeindruckt. Auch in dieser Gruppe mischen sich Assistentinnen mit langjähriger Berufserfahrung mit Mitarbeiterinnen aus Praxen, bei denen die Implantologie an Bedeutung gewinnt und nun nach und nach implementiert wird.

Karin Pasternok arbeitet seit vielen Jahren schon in ihrem Beruf. „Man lernt nie aus“, sagt sie mit einem Schmunzeln. „Zu erfahren, wie Kolleginnen arbeiten, was sie vielleicht anders machen, gibt mir neue Impulse.“ Ähnlich sieht das auch Ayesegül Polat aus Lindau. „Der persönliche Austausch ist wichtig, wir lernen nicht nur von den Referenten, sondern auch voneinander im Gespräch“.

Dass eine gut geschulte Assistenz in den Augen von Ärztinnen und Ärzten für den Praxiserfolg unerlässlich ist, belegt auch eine Untersuchung der Stiftung Gesundheit. Dieser zufolge betrachten 65,5 Prozent der Ärzte ihre Mitarbeiterinnen als wichtigsten „Marketing-Faktor“. Die Bedeutung eines aufmerksamen, zugewandten und fachlich kompetenten Personals ist aus Sicht der Praxisinhaber bedeutsamer als etwa die Präsenz in digitalen Medien.

? Barbara Ritzert, Pöcking

Foto: Julia Sauer

Foto: Stefan Mott

Foto: Barbara Ritzert

 


(Stand: 04.07.2018)

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