Augmentation mit Knochenplatten

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Augmentation mit allogenen und autologen Knochenplatten und konsekutivem Relining im Split-Mouth Design

 

Dr. Jochen Tunkel, Dr. Luca de Stavola

Warum Sie diesen Beitrag lesen sollten?

Der Wiederaufbau der knöchernen Strukturen bei ausgeprägten Knochendefekten war bisher immer mit intra- oder sogar extraoralen Knochenentnahmen verbunden. Allogener Knochen gibt dem Behandler die Möglichkeit, auch ohne Entnahme ausgeprägte Knochendefekte zu regenerieren. Wir stellen in diesem Artikel die Schalentechnik mit allogenen Knochenplatten im direkten Halbseitenvergleich zu autologen Knochenplatten dar und können ein gleichwertiges Ergebnis zeigen.

Hintergrund: Autologe Knochentransplantate unter Verwendung der Schalentechnik zeigen bei horizontalen und vertikalen Augmentationen geringere Resorptionen als Vollblocktransplantate. Eine bestehende Verfügbarkeitslücke von intra-oralem Knochen kann durch allogene kommerzielle Knochenplatten geschlossen werden. Die zweizeitige gesteuerte Knochenregeneration mit xenogenem Knochenersatzmaterial und Kollagenmembran als augmentatives Relining kann sowohl bei autologen als auch bei allogenen Knochentransplantaten unerwünschte Knochenumbauvorgänge im Rahmen des Bone Re-modelling verhindern. Der vorliegende Fallbericht zeigt die beidseitige vertikale Augmentation im atrophierten Unterkiefer mittels autologer und allogener Knochenplatten zur Verringerung der OP-Morbidität durch Vermeidung einer zweiten retromolaren Knochenentnahme.

Fallbericht: Bei einer 61-jährigen Patientin sollte im Unterkiefer beidseits bei ausgeprägter Knochenatrophie eine Implantat-prothetische Rehabilitation erfolgen. Um eine zweite retromolare Knochenentnahme zu vermeiden, wurde dazu eine Kombination aus allogenen und autologen Knochenplatten gewählt. Daher wurde der eine Quadrant mittels Schalentechnik mit autologen Knochenplatten, die kontralaterale Seite mit allogenen Knochenplatten aufgebaut. Nach 4-monatiger Einheilzeit erfolgte die Implantation mit simultaner gesteuerter Knochenregeneration als augmentatives Relining mit xenogenem Knochenersatzmaterial und Kollagenmembran. Die Implantate wurden nach einer weiteren Einheilzeit von 4 Monaten freigelegt.

Schlussfolgerung: Der vorliegende Fallbericht zeigt, dass sich vertikale Knochenaugmentationen sowohl mit autologen

als auch mit allogenen Knochenplatten vorhersagbar durchführen lassen. Die zweizeitige verzögerte Augmentation mit xenogenem Ersatzmaterial und Kollagenmembran führt zu einer Kieferkammoptimierung und mindert Knochenverluste infolge ausgeprägter Remodellingprozesse.

Schlüsselwörter: Knochenblockaugmentation, Schalentechnik, allogen, autolog, Implantat, Relining

Zitierweise: Tunkel J, de Stavola L: Augmentation mit allogenen und autologen Knochenplatten und konsekutivem Relining im Split-Mouth Design ? ein Fallbericht. Z Zahnärztl Implantol 2019; 36: 124–133. DOI 10.3238/ZZI.2019.0124–0133

 

EINLEITUNG

Zahnverlust aufgrund endodontischer oder parodontaler Probleme geht in der Regel auch mit einem Verlust knöcherner Strukturen einher. Die konsekutive Insertion eines Implantats bedarf daher mehr oder weniger aufwendiger Wiederherstellung knöcherner Strukturen [24]. Als Therapieverfahren zur Augmentation haben sich Knochenblocktransplantationen oder die Gesteuerte Knochenregeneration als vorhersagbar und erfolgreich in der dentalen Implantologie bewährt [48]. Dabei gilt derzeit der Aufbau mit autologem Knochen als Goldstandard in der Implantologie [6, 55].

Bei der sogenannten 3D-Rekonstruktion oder Schalentechnik handelt es sich um eine besondere Form der autologen Knochenrekonstruktion. Mittels dünner kortikaler Knochenblöcke werden zunächst die Konturen des Alveolarkamms wieder hergestellt und anschließend die entstandenen Spalträume mit autologen Knochenspänen gefüllt [22, 24]. Dabei lassen sich aufgrund einer beschleunigten Vaskularisation und Regeneration die Resorptionsprozesse auf das Transplantat beschränken, sodass die Kieferkammkontur vorhersagbar wiederhergestellt werden kann, bei einer Resorptionsrate von unter 10 % [12, 13, 26, 31]. Die geringen Resorptionsraten machen es sogar möglich, simultan bei vertikaler Knochenaugmentation Implantate zu inserieren [58]. Die Kurz- und Langzeitergebnisse nach Augmentation mithilfe der Schalentechnik zeigen nur geringe Komplikationsraten und ein stabiles Knochenlager auch nach 10-jähriger Liegedauer [23].

Neben der Verwendung der Schalentechnik gibt es auch die Möglichkeit, Resorptionsprozesse durch die Kombination aus Blocktransplantat mit Gesteuerter Geweberegeneration zu mindern [8, 59]. Hierbei konnte bei Vollblocktransplantaten die Resorption zwischen Augmentation und Implantation auf 5,5–7,2 % verringert werden [2, 8, 59]. Zehn Jahre nach der Implantation zeigte sich eine absolute Stabilität des Ergebnisses mit nur 0,8 % weiterer Resorption [2]. Ein Nachteil dieser Methode war aber die hohe Rate an Dehiszenzen von 9,5–27,2 % und die Tatsache, dass das xenogene Knochenersatzmaterial nicht knöchern einheilte, sondern bindegewebig eingeschieden wurde [8, 59]. Daher wurde die Methode von de Stavola & Tunkel dahin gehend modifiziert, dass die Augmentation in der Schalentechnik durchgeführt wurde, was zu einer deutlichen Verringerung der Resorption führte [13]. Anschließend wurde bei der Implantation eine zusätzliche GBR mit xenogenem Knochenersatzmaterial und Kollagenmembran durchgeführt. Bei dieser „augmentatives Relining“ genannten Methode konnte gegenüber dem Volumen bei der Augmentation ein zusätzlicher Knochengewinn von 17 % erreicht werden, und es zeigte sich klinisch und radiologisch die Inkorporation des Biomaterials in den aufgebauten Knochen. Eine weitere Resorption des aufgebauten Knochens bis zur prothetischen Versorgung trat nicht auf.

Heute liegt eine Vielzahl von Instrumenten und Möglichkeiten vor, intraoralen Knochen zu gewinnen [10, 11, 16, 17, 28]. Sowohl die Entnahme mit einer Mikrosäge als auch mit der Piezosurgery zeigt geringe Komplikationsraten, insbesondere im Bereich dauerhafter Nervschädigungen [16]. Trotzdem ist der Wunsch nach Vermeidung von Knochenentnahmen sowohl auf Patienten- als auch Behandlerseite groß, sodass die Mehrheit implantologisch tätiger Zahnärzte versucht, autologe Knochenentnahmen zu vermeiden. Ein weiterer, schwerwiegenderer Nachteil der autologen Knochentransplantation liegt in der Einschränkung der Menge des intraoral verfügbaren Knochens. Extraorale Knochenspenderareale hingegen bedeuten für den Patienten eine erhöhte Morbidität, ggf. Hospitalisation und eine Verlängerung der Therapiedauer [21]. Zum Ersatz des autologen Knochens wurde in den letzten Jahren insbesondere xenogenen Materialien ein hoher Stellenwert eingeräumt [9, 51]. Gerade bei vertikalen Augmentationen zeigen diese aber nur schlechte Regenerationsergebnisse bei hohen Komplikationsraten [33].

Allogene Knochentransplantate scheinen in der klinischen Anwendung dem autologen Knochentransplantat am nächsten zu kommen [32]. Dabei wurden allogene Transplantate zunächst als Knochenspäne, später auch als Knochenblöcke verwendet [27, 38, 41]. Im Zuge CAD/CAM-unterstützter Implantologie wurde es auch möglich, allogene Knochenblöcke nach präoperativer Diagnostik mittels DVT maßgerech zu fräsen und in einem vereinfachten chirurgischen Verfahren zu implantieren [54]. Allogene Vollblocktransplantate unterliegen aber vermutlich den gleichen Resorptionsprozessen wie autologe Vollblocktransplantate [6–8, 59, 60]. In einer systematischen Übersichtsarbeit wiesen allogene Transplantate bei horizontaler Augmentation ähnliche Gewinne wie autologe intraorale Transplantate auf, in der vertikalen Augmentation zeigten sich die autologen Transplantate aber überlegen [56]. Die Komplikationsrate liegt zudem bei allogenen Vollblocktransplantaten höher als bei autologen Knochentransplantaten [56]. Daher könnte die Verwendung von kortikalen allogenen Knochenplatten – ähnlich der Methode bei autologen Knochenplatten – sowohl die Resorptionsraten als auch die Komplikationsraten deutlich verbessern und das Problem des unzureichenden intraoralen Knochenangebots lösen.

Im vorliegenden Fallbericht wurden bei einer Patientin mit eingeschränkter Menge intraoral verfügbaren Knochens beidseitig im Unterkiefer eine vertikale Knochenaugmentation und eine zweizeitige Implantation mit augmentativem Relining durchgeführt. Dabei wurde eine Kieferhälfte mit autologen, die andere Seite mit allogenen Knochenplatten versorgt. Es zeigte sich eine gleichwertige Heilung auf beiden Seiten ohne Komplikationen und mit nur geringer Resorptionsrate.

 

FALLBERICHT

Die 61 Jahre alte Patientin wurde im Juni 2017 zur Implantation mit Knochenaufbau überwiesen. Die allgemeine Anamnese wies keine Besonderheiten auf, die die Operationsfähigkeit einschränkten. Die generalisierte Parodontitis Stadium II Grad B war vom Hauszahnarzt bereits mittels subgingivalen Debridements behandelt und die nicht erhaltungswürdigen Zähne waren entfernt worden. Es zeigte sich eine beidseitige Freiendsituation mit fehlenden Molaren im Unterkiefer mit vertikalem Knochendefekt von ca. 5 mm Höhenverlust (Abb. 1). Die benachbarten Prämolaren waren endodontisch versorgt, die apikalen Verhältnisse unauffällig. Im Rahmen der präoperativen Planung wurden die verschiedenen Therapieoptionen erörtert. Dabei wurde einem Knochenaufbau in der Schalentechnik der Vorzug gegeben. Da eine beidseitige Augmentation mit nur einer Knochenentnahme aufgrund des verfügbaren Volumens nicht möglich war, wurde der Patientin vorgeschlagen, nur eine Entnahme durchzuführen und die verfügbare Menge autologen Knochens durch allogene Knochenplatten zu ergänzen.

Zu Beginn des Eingriffs wurde eine Knochenentnahme im linken retromolaren Bereich durchgeführt (Abb. 2a–c). Dazu wurde mithilfe der Microsaw (Fa. Dentsply Sirona Implants, Mannheim) ein Knochenblock entnommen. Dieser wurde anschließend mithilfe dünner diamantierter Scheiben in der Länge geteilt. Diese Platten wurden danach mit einem Safescraper (Fa. Stoma, Tuttlingen) auf ca. 0,5 mm Dicke ausgedünnt, wobei gleichzeitig autologe Knochenspäne gewonnen wurden. Die hierdurch gewonnenen Platten wurden buccal und lingual in regio 35–37 mit 4 Mikroschrauben fixiert (Microscrew, Fa. Stoma, Tuttlingen). Der so geformte Bereich des Knochenlagers wurde abschließend mit den autologen Knochenspänen unter leichtem Druck gefüllt. Zuletzt erfolgten die stumpfe Mundbodenmobilisation und die buccale Periostschlitzung, um die Deckung des augmentierten Bereichs zu ermöglichen.

Anschließend erfolgte die Augmentation im 4. Quadranten. Dazu wurde zunächst eine allogene Knochenplatte (maxgraft cortico, Fa. Straumann GmbH, Freiburg, Deutschland) geöffnet und für 20 Minuten in sterile Kochsalzlösung eingelegt. In dieser Zeit erfolgte die Lappenpräparation in regio 45–47 (Abb. 3a–c). Die allogene Knochenplatte wurde entsprechend der anatomischen Situation geteilt und mittels 4 Mikroschrauben buccal und lingual im 4. Quadranten fixiert. Der entstandene Hohlraum wurde anschließend mit autologen Knochenspänen, die bei der Augmentation im 3. Quadranten übriggeblieben waren, gefüllt. Der Wundverschluss erfolgte analog zum Vorgehen auf der linken Seite.

Nach 4-monatiger Einheilzeit erfolgte die Wiedereröffnung im 3. und 4. Quadranten (Abb. 4). Dazu wurden auf beiden Seiten nach krestaler Inzision und Lappenbildung die eingebrachten Mikroschrauben entfernt. Anschließend wurden jeweils 2 Bone-Level-Tapered-Implantate mit SLActive-Oberfläche (Fa. Straumann GmbH, Freiburg, Deutschland) nach Angaben des Herstellers eingebracht. Nach Insertion der Implantate zeigte sich buccal und lingual von diesen ein ausreichendes Knochenangebot von ca. 1–2 mm Dicke. Nach buccaler Periostschlitzung wurde eine Kollagenmembran (Jason membrane, Fa. Straumann GmbH, Freiburg, Deutschland) am apikalen Periost mittels resorbierbarer Nähte fixiert. Der Kieferkammabschnitt wurde anschließend mit bovinem Knochenmaterial (cerabone, Fa. Straumann GmbH, Freiburg, Deutschland) in der Schichtstärke einer Partikelgröße (1,0–2,0 mm) abgedeckt. Darauffolgend wurde die Membran mit resorbierbaren Nähten auf der lingualen Lappenseite fixiert. Zuletzt erfolgte die plastische Deckung dieses augmentativen Relinings (Abb. 5a–c, Abb. 6a–c, Abb. 7a/7b).

Nach weiterer 4-monatiger Einheilzeit erfolgte die Freilegung der Implantate. Durch die zweimalige Augmentation des Bereichs hatte sich ein Defizit im Bereich der fixierten Mucosa eingestellt. Daher wurde im Rahmen der Freilegung eine Vestibulumplastik nach Kazanjian durchgeführt [20, 57]. Dazu wurde nach initialer Präparation eines supramuskulären Mucosalappens der Muskel in apikaler Richtung scharf vom Periost abgetrennt. Der Mucosalappen wurde anschließend mittels resorbierbarer Nähte am Periost fixiert. Zuletzt erfolgte durch Stichinzision die Freilegung der Implantate. Als Healing Abutments wurden konische Gingivaformer (Conical Shape, Fa. Straumann GmbH, Freiburg, Deutschland) mit einem Durchmesser von 6,5 mm eingesetzt (Abb. 8a–c, Abb. 9a–c).

Nach einer Einheilzeit von 6 Wochen wurde die prothetische Versorgung vom überweisenden Zahnarzt durchgeführt. Bei der Abschlusskontrolle zeigten sich stabile periimplantäre Knochenverhältnisse und ein ausreichendes Band an fixierter Mucosa bei klinisch entzündungsfreien Verhältnissen (Abb. 10a/10b, Abb. 11a/11b).


DISKUSSION

Im vorliegenden Fallbericht wurde bei einer Patientin mittels autologer und allogener Schalen ein vertikales Defizit im rechten und linken Unterkiefer aufgebaut. Durch Zuhilfenahme allogener Knochenplatten konnte eine zweite retromolare Knochenblockentnahme vermieden und somit das operative Trauma für die Patientin reduziert werden. Zudem bleibt die Möglichkeit, bei späteren Augmentationen auf einen zuvor nicht angetasteten retromolaren Knochenspenderbereich zurückzugreifen.

Autologe Knochentransplantate sind allgemein als Goldstandard in der augmentativen Chirurgie akzeptiert, insbesondere bei vertikalen Augmentationen [6, 55]. Dies ist auch auf die geringeren Komplikationsraten zurückzuführen [48]. Die größten Probleme bei autologen Vollblocktransplantaten sind die in der Literatur angegebenen Resorptionsraten von 21–25 % und die eingeschränkte Verfügbarkeit [6–8, 23, 39, 60]. Die Schalentechnik nach Khoury wurde entwickelt, um diese Probleme zu umgehen [22, 24]. Zum einen ermöglicht die Schalentechnik eine effiziente Nutzung des Knochenblocks, sodass bei gleichem Entnahmevolumen ein deutlich größeres Knochenvolumen augmentiert werden kann; zum anderen sind die Resorptionsraten bei dieser Technik durch Beachtung biologischer Heilungsprinzipien auf 5–9 % reduziert [13, 14, 43]. Die vertikale Augmentation im Allgemeinen wie auch die Schalentechnik im Speziellen sind technisch anspruchsvoll und verlangen ein hohes Maß an operativen Fähigkeiten [54]. Zudem bleibt das Risiko von Komplikationen bei den Knochenentnahmen, insbesondere der Nervschädigung, auch wenn dieses bei erfahrenen Behandlern in einer großen Nachuntersuchung als gering eingestuft werden konnte [23].

Die Verwendung allogener Knochenblöcke kann die intra- oder gar extraorale Knochenentnahme vermeiden und somit auch die Gefahr von Komplikationen und die Morbidität der Patienten verringern [40, 47]. Die klinischen Ergebnisse sind zum Teil vergleichbar mit autologen Transplantaten [25], jedoch sind allogene Materialien in ihrem biologischen Potenzial gegenüber autologen Blöcken eingeschränkt und sollten daher restriktiver bezüglich maximaler Defektrekonstruktion eingesetzt werden. Auch besteht die Möglichkeit, bei Verwendung von CAD/CAM-gefrästen, allogenen Knochenblöcken die Operationszeiten deutlich zu verringern [1, 19, 44, 54]. Allerdings muss, abhängig von Größe der Rekonstruktion und der Struktur des Transplantates, bei der Verwendung von allogenen Knochentransplantaten von gleichen, ggf. sogar bei vertikalen Augmentationen von höheren Resorptionsraten als bei autologen Knochentransplantaten ausgegangen werden [6–8, 56, 59, 60].

Positive Erfahrungsberichte für allogene Knochenblöcke liegen für ein breites Spektrum von Indikationen vor – zum Beispiel horizontale und vertikale Kieferkammaugmentationen [34, 36, 53], Rekonstruktionen nach Traumata [35, 37], Sinuslift bei geringer Restknochenhöhe [3, 52]; und sogar Kiefer-Gaumenspalten wurden bereits erfolgreich mit allogenen Blöcken versorgt [44]. Als häufigste Komplikationen wurden Membranexpositionen sowie Lockerungen der Osteosyntheseschrauben angegeben [29].

Dank der hohen Sicherheitsbestimmungen bei der Gewinnung und Prozessierung von humanen Gewebezubereitungen gehören bestätigte Berichte von Krankheitsübertragungen der Vergangenheit an [18]. Bei den Knochenpräparationen wird nach chemischer Desinfizierung und Gammabestrahlung ein pharmazeutisches Sterilitätslevel (sterility assurance level, SAL) von 10–6 erreicht. Das bedeutet, dass in weniger als einer von 1.000.000 Verkaufseinheiten ein lebensfähiger Keim enthalten sein darf [50]. Akute oder verzögerte Abstoßungsreaktionen von transplantierten Knochen sind nicht bekannt [15, 18, 45]. Eine immunologische Sensitisierung des Empfängers ist bei den geringvolumigen Augmentationen im dentalen Bereich nicht zu erwarten [46]. Die Aufbereitung, insbesondere weitestgehende Dezellularisierung, Desinfizierung, chemische und oxidative Behandlung sowie Entwässerung, hat maßgeblichen Einfluss auf das antigene Potenzial. Bei Bluttransfusionen gilt 1 ml Vollblut als notwendig für eine Sensitisierung, sofern keine Depletion der Leukozyten erfolgte. Tatsächliche Sensitisierungen nach Knochentransplantationen, die mit einer späteren Organspende interferiert haben, sind nur als Einzelfälle für kryokonservierten [30] bzw. fresh-frozen Knochen belegt [42]. Ein theoretisches Restrisiko auch bei dezellularisierten Knochen lässt sich dennoch nicht zu 100 % ausschließen.

Während die Verwendung von allogenem partikulärem Material sowie Blockformen in vielfachen Varianten publiziert wurde, finden sich jedoch nur wenige Hinweise auf die Verwendung von kortikalen allogenen Platten für die Schalentechnik.

Die hier verwendete Kombination von allogenen Knochenplatten mit autologen Knochenspänen stellt sich als vielversprechende Alternative zur vertikalen Knochenaugmentation dar. Zum einen ließe sich die Gefahr von Komplikationen bei der Knochenentnahme vermeiden, da lediglich Knochenspäne mithilfe eines Knochenschabers gewonnen werden müssten. Dabei kommt es, je nach benötigtem Volumen, zu einer geringeren Morbidität des Patienten, während die Gefahr von Nervläsionen quasi ausgeschlossen werden kann. Zudem lässt sich die Menge verfügbaren Knochenvolumens weitgehend uneingeschränkt erhöhen, sodass auch bei Augmentationen in allen 4 Quadranten ausreichend Material zur Verfügung stände. Der vorliegende Fallbericht zeigt, dass von einem ähnlichen Resorptionsverhalten der allogenen wie bei den autologen Knochenplatten ausgegangen werden kann. Somit ließe sich vorhersagbar ohne Notwendigkeit einer Überaugmentation der Alveolarfortsatz wiederherstellen, da von einer Resorptionsrate von 5–9 % ausgegangen werden kann [13, 14]. Selbst im Fall einer Resorption der dünnen allogenen Knochenplatte in einem Zeitraum nach der Implantation würde das Implantat nicht vollständig den buccalen Knochen verlieren, da es aufgrund der Schalentechnik im Bereich des autologen Knochens inseriert wurde. Somit ist auch eine verminderte Osseointegration nicht zu befürchten.

Ein weiterer Schritt bei der Verwendung allogener Knochenplatten wäre die komplette Vermeidung der Entnahme autologen Knochens. Dazu wäre die Verwendung allogener Spongiosachips möglich. Allgemein wird bei dieser Materialkombination noch die Verwendung einer Membran zur Abdeckung des Augmentats empfohlen. Es ist davon auszugehen, dass es zu einer erhöhten Komplikationsrate in Form von Dehiszenzen kommen würde, was Studien bei autologen Knochentransplantaten gezeigt haben [4, 5, 8, 49, 59]. Daher scheint die Kombination von allogenen Knochenplatten mit autologen Knochenchips einen hervorragenden Kompromiss darzustellen, Entnahmemorbidität und Komplikationsgefahr zu reduzieren, das Ergebnis auch bei vertikalen Augmentationen aber nicht zu kompromittieren.

Die zusätzliche Verwendung des augmentativen Relinings, des Überaufbaus mit xenogenem Knochenersatzmaterial und Kollagenmembran, setzt auf die Vermeidung von Knochenresorptionen im Zeitraum zwischen Implantation und prothetischer Versorgung, insbesondere in den ersten 24 Monaten nach Augmentation, in denen der Knochen einem kontinuierlichen Umbau unterliegt [13]. Bei Verwendung autologer Schalen zeigte sich im Zeitraum zwischen Implantation und 1 Jahr nach prothetischer Versorgung durch das Relining sogar ein zusätzlicher Volumengewinn von 17 % [13]. Dabei werden die bovinen Knochenpartikel radiologisch in den vorhandenen Knochen inkorporiert. Dies stellt eine Art Schutzschicht für den vertikal augmentierten Knochen und somit eine zusätzliche Sicherheit vor Knochenverlust dar. Der vorliegende Fallbericht zeigt, dass dieses augmentative Relining auch bei allogenen Knochenplatten durchgeführt werden kann. Dabei zeigten sich weder klinisch noch radiologisch Heilungsprobleme, und es deutete sich eine gute Integration des xenogenen Ersatzmaterials in den aufgebauten Knochen an. Selbst bei einer verlängerten Umbauzeit allogener Knochenplatten würde das Reliningmaterial vor unerwünschten, späten postoperativen Knochenverlusten schützen.


ZUSAMMENFASSUNG

Im vorliegenden Fallbericht konnte gezeigt werden, dass bei der vertikalen Knochenaugmentation die Schalentechnik sowohl mit autologen als auch mit allogenen Knochenplatten zu gleichwertigen Ergebnissen führt. Durch die zusätzliche Verwendung des augmentativen Relinings als Überaufbau mit xenogenem Knochenersatzmaterial und Kollagenmembran ist es möglich, den Knochen auch im Zeitraum nach Implantation und Prothetik vor späten Resorptionsprozessen zu schützen.

Danksagung: Dr. Jochen Tunkel dankt Herrn Dr. Benno Buchbinder für die Unterstützung bezüglich der fachlichen Hintergründe zu Allograft. Dr. Benno Buchbinder ist Angestellter der botiss medical AG.

Interessenkonflikte: Dr. Jochen Tunkel erhält Vortragshonorare von den Firmen botiss medical AG und Straumann Group und wurde von Dr. Benno Buchbinder von der Firma botiss medical AG bei diesem Beitrag fachlich unterstützt. Ansonsten bestehen keine Interessenkonflikte hinsichtlich der dargestellten Materialien und Methoden. Dr. Luca de Stavola hat keine Interessenkonflikte.?

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(Stand: 03.06.2019)

Die beiden Ausgaben der Kongresszeitung SPECTATOR CONGRESS zur DGI-Jahrestagung 2019 bietet einen umfassenden Ausblick auf das Implantologie-Event in Hamburg.

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