Zur Methodik der absoluten Kieferkammerhöhung mit Beckenknochentransplantaten und simultane Implantation*

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ZZI 03/1992, 149-54

Zur Methodik der absoluten Kieferkammerhöhung mit Beckenknochentransplantaten und simultane Implantation*

Khoury F, Hemprich A, Reinhardt ST

Zusammenfassung:
Wichtige Voraussetzung für den Erfolg bei der absoluten Kieferkammerhöhung mit Beckenknochentransplantat und simultane Implantation ist die Verankerung der Implantate sowohl im Transplantat als auch im ortsständigen Knochen. Um dieses zu erreichen, wird an unserer Klinik ein Konzept durchgeführt, bei dem die von uns angegebene Bohrrichtungsschablone ebenfalls für diese Art von Operationen Anwendung findet. Durch die Hülsen der Schablone, die einen Innendurchmesser von 2 mm haben, kann zunächst die Pilotbohrung im Bereich des ortsständigen Knochens durchgeführt werden. In ähnlicher Form werden ebenfalls die Pilotbohrungen an dem Knochentransplantat auf dem Operationstisch durchgeführt. Danach ergeben sich die gleichen Perforationen sowohl am ortsständigen Knochen als auch am Transplantat. Nach Einführung der Parallelisierungsstifte in die Perforationen, im Bereich des ortsständischen Knochens, wird das Transplantat über die Stifte bis zur gewünschten Stellung eingebracht und primär fixiert. Anschließend werden die Stifte nach und nach entfernt, das Implantatbett weiter vorbereitet und die Schraubenimplantate (z. B. Bränemark) mit großer Präzision in der gewünschten Position und Richtung eingeschraubt.

 

Summary:
The anchorage of the implants both in the graft and the local bone is an important factor for the success of absolute ridge augmentation using iliac crest grafts and simultaneous implant placement. Thus our hospital has adopted a concept involving the use of a template to guide the direction of drilling, which we have already presented. The sleeves of this template with an internal diameter of 2 mm are used to guide the pilot drill preparation in the local bone. In the same way the pilot drills are then placed into the bone graft on the operating table. This results in identical perforations both of the local and the graft bone. After inserting the parallelizing pins into the perforations in the local bone the graft is placed over the pins, pushed into the desired position, and primary fixation is achieved. Subsequently the pins are removed, one by one, the implant bed is further prepared and the screw implants (e.g. Bränemark) are placed precisely in the desired position and angulation.


(Stand: 01.03.1992)

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