Sind Konturaufbauten der Stirnbeinregion mit granulärer Hydroxylapatitkeramik kontraindiziert?*<br> Tierexperimentelle Langzeitergebnisse beim Göttinger Miniaturschwein

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ZZI 03/1993, 165-74

Sind Konturaufbauten der Stirnbeinregion mit granulärer Hydroxylapatitkeramik kontraindiziert?*

Tierexperimentelle Langzeitergebnisse beim Göttinger Miniaturschwein

Merten HA, Honig JF, Wiltfang J, Korth O

Zusammenfassung:
Die vorliegenden tierexperimentellen Langzeitergebnisse legen unter der Voraussetzung der Übertragbarkeit auf den Menschen den Schluß nahe, bei Onlay-Plastiken im Kalottenbereich auf die Anwendung granulärer Hydroxylapatitkeramiken (HAK) zu verzichten, da neben einem Höhenverlust der augmentierten Granulatmassen mit einem zusätzlichen transossären Migrationsprozeß einzelner HA-Granula bis zur Lagerunterseite bzw. in den Sinus frontalis zu rechnen ist, wobei diese Granula zu chronischen Schleimhautirritationen führen können. Auch bei Konturaufbauten im Gesichtsbereich sind ähnliche Komplikationen grundsätzlich zu bedenken.

 

Summary:
Following the conclusions of our long term results, we can no longer recommend the use of granulated hydroxyapatite for calvarian onlay grafts after resection of the bone-protecting periosteal membrane. Beside a loss in height, we found some HA granules that migrated through the bony implant bed, which may cause a chronic irritation of the sinus mucosa. Similar complications have to be expected in every facial onlay procedure for countour rebuilding.


(Stand: 01.03.1993)

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