Die Sinusbodeneievation mit simultaner Implantation unter Verwendung von Knochentransplantaten aus dem Unterkiefer*<br> Erster Erfahrungsbericht

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ZZI 03/1993, 175-80

Die Sinusbodeneievation mit simultaner Implantation unter Verwendung von Knochentransplantaten aus dem Unterkiefer*

Erster Erfahrungsbericht

Khoury F, Pingel D, Joos U

Zusammenfassung:
Vorgestellt wird eine Modifikation der Sinusbodeneievation, die auch bei einer Restknochenhöhe unter 5 mm, mit simultaner Implantation unter Verwendung von Knochentransplantaten aus dem Unterkiefer, durchgeführt wird. Dabei wird zunächst mit Hilfe der „Window"-Technik die Kieferhöhlenschleimhaut vom Kieferhöhlenboden atraumatisch gelöst und in kranialer Richtung präpariert. Knochentransplantate, die mit einer feinen Diamantscheibe aus dem Retro-molaren- bzw. Kinnbereich entnommen werden, dienen zur subantralen Fixation der Implantate. Es hat sich gezeigt, daß ein aus dem Kinnbereich entnommenes Knochentransplantat ausreichend ist, um bis zu 3 Implantate fixieren zu können. Restliche Hohlräume werden mit Hy-droxylapatit und kleinen Knochenfragmenten aufgefüllt. Bei den 31 Patienten, die innerhalb der letzten 2 Jahre nach dieser Methode operiert wurden, sind bisher keine Komplikationen aufgetreten. Implantatverluste sind nicht beobachtet worden. Die prothetische Versorgung der Implantate erfolgte 9 Monate post operationem.

 

Summary:
A modification of the sinus floor elevation is described which combines this technique with a simultaneous implantation using mandibular bone grafts. This was possible even in cases where the bone height reaches less than 5 mm. Under local anesthesia the sinusal mucosa is elevated carefully using the classical technique, and the implant bed is prepared in the alveolar crest. Bone grafts which are removed from the retromolar or chin area with a special diamond disc are used for the subantral fixation and stabilisation of the implants. We found that a bone graft removed from the chin region was sufficient for the stabilisation of 3 implants. The remaining space is filled with hydroxylapatite and "Bone chips". From 1991 to 1993 this method has been performed on 31 patients without any complications. The healing period before the prostodontic treatment has been 9 months. This method seems to provide adequate bone support for osseointegration.


(Stand: 01.03.1993)

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