Komplikationshäufigkeiten beim Sinus-Lift

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ZZI 03/2001, 132-4

Komplikationshäufigkeiten beim Sinus-Lift

G. Szabó, Ch. Tóth

Zusammenfassung:
Klinisch und röntgenologisch wurden 965 uni und bilaterale Sinus Lift Operationen nach Tatum nachuntersucht. Die Einteilung der auftretenden Komplikationen wurde in intraoperative, frühe und späte postoperative Komplikationen vorgenommen. Das intraoperative Risiko kann unter anderem eine Membranperforation (117/965), eine Blutung (0/965), eine Verletzung der bleibenden Zähne (0/965), das Einbringen van Knochenersatzmaterial in die Kiefer oder Nasenhöhle (1/965) beinhalten. Die meisten dieser Risiken können vermieden werden (z. B. Membranperforationen können mit Nähten versorgt und anschließend mit Kollagen bedeckt werden). Das frühe postoperative Risiko kann sich als eine akute Infektion (0/965), als subakuter Schmerz (0/965) oder als ein Hämatom (41 /965) manifestieren. In einigen Fällen kann dies zu einem frühzeitigen Verlust des eingebrachten Aufbaumaterials führen (12/965). Als spätes postoperative Risiko können eine Implantatmigration (4/965), ein Implantatverlust oder versagen (98/965), die Resorption oder der Verlust des Aufbaumaterials (18/965), eine oro antrale Fistel (1/965), chronische Schmerzen oder eine chronische Infektion auftreten (0/965).

incidence of complications related to sinus graft procedures.

Summary:
A total of 965 uni or bilateral sinus grafts according to the technique described by Tatum were reexamined. The possible complications fell into the following categories: intraoperative, early and late postoperative complications. The introoperative risk may include membrane perforation (117/965), hemorrhage (0/965), damage to the adjacent dentition (0/965) or the penetration of bone substitute material into the sinuses or the nasal cavity (1 /965), etc. The majority of these risk factors may be avoided or dealt with (e. g. a membrane perforation may be sutured and covered with collagen). The early postoperative risk may involve acute infection (0/965), subacute pain (0/965) or hematoma (41/965). In certain cases it may result in total graft loss (12/965). The late postoperative risk may be that of implant migration (4/965), implant loss or failure (98/965), graft loss or resorption (18/965), oro antral fistula (1/965), chronic pain or chronic infection (0/965).


(Stand: 01.03.2001)

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