ZZI erhält internationale Anerkennung

In den vergangen Jahren konnten immer häufiger namhafte Autoren für die Veröffentlichung von Auszügen aus der eigenen wissenschaftlichen und klinischen Tätigkeit in der Zeitschrift für Zahnärztliche Implantologie (ZZI) gewonnen werden. Damit konnte sich die ZZI zunächst zu einer nationalen Plattform des Austausches zwischen Praktikern und Wissenschaftlern etablieren. Um diesen nationalen Erfolg in einen internationalen Rahmen übertragen zu können, erfolgte in den vergangenen Jahren ein besonderer Fokus der Schriftleitung und des Verlags auf der verstärkten Veröffentlichung bilingualer Arbeiten. Damit wurde die Zeitschrift einem breiten und vor allem auch internationalen Publikum zugänglich gemacht. Arbeiten aus der ZZI wurden verstärkt international zitiert und erlangten so Anerkennung über die Grenzen Deutschlands hinaus. Dies machte die Zeitschrift nicht nur zunehmend attraktiver für nationale und internationale Autoren, sondern führte auch dazu, dass das Journal im Juli dieses Jahres in die Zitations- und Abstractdatenbank SCOPUS inkludiert wurde. Diese Datenbank wird vom Elsevier Verlag seit 2004 zur Verfügung gestellt und umfasst mehr als 42,5 Millionen Einträge ausschließlich aus hochrangigen internationalen Journalen, bei denen alle Manuskripte in einem unabhängigen Gutachterprozess selektiert werden. Dies war ein wichtiger Schritt auf dem weiteren Weg zur Listung in PubMed und im Journal Citation Report (JCR). Es wird auch weiter die wichtige Aufgabe der Schriftleitung sein, zum einen die wissenschaftliche Erkennbarkeit des Fachs Implantologie durch Originalarbeiten so zu hinterlegen, dass es internationalen Kriterien einer weiteren Listung in Datenbanken entspricht, und zum anderen durch praxisrelevante Beiträge die klinische, implantologische Expertise der DGI-Mitglieder durch evidenzbasierte und innovative Beiträge auf zu zeigen.

Auch die vorliegende Ausgabe soll Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, wieder Gelegenheit bieten, an aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen zu partizipieren. Sofortversorgung und Sofortbelastung sind mittlerweile wesentliche Schlagworte in der implantologischen wissenschaftlichen Diskussion. Mit dem steigenden Anspruch an Lebensqualität unserer Patienten besteht auch eine Tendenz zur Verkürzung der Behandlungszeit. Doch welche Auswirkungen hat diese Verkürzung auf den funktionellen und ästhetischen Langzeiterfolg implantatgetragener Versorgungen? Über neue Ergebnisse zu diesem Thema informieren Sie gleich zwei Arbeiten unserer aktuellen ZZI-Ausgabe. Ein weiteres Kernproblem der klinisch implantologischen Tätigkeit stellt heute der demographische Wandel dar. „Implantologie in Grenzsituationen“ ist immer wieder Kernthema zahlreicher Kongresse und Fortbildungsveranstaltungen. Aktuelle Daten zum Thema Verbesserung der Osseointegration durch innovative Implantatoberflächen werden Ihnen in einer weiteren Originalarbeit des aktuellen Hefts vorgestellt.

Beim Lesen der vorliegenden ZZI-Ausgabe wünsche ich Ihnen viel Freude und interessante Implikationen für die eigene Tätigkeit.

Ihr

Univ.-Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau


(Stand: 29.08.2011)

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