Ein Blick in die Zukunft – ACTA, die modernste Zahnklinik der Welt

Interview mit Prof. Dr. Daniel Wismeijer, Amsterdam

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Wie definieren Sie „digitale Implantologie“?

D. Wismeijer: Digitale Implantologie ist die Verbindung des implatologischen Arbeitsflusses mit digitalen Geräten. Es geht darum, analoge Schritte zu minimieren, angefangen bei der Befunderhebung und der Behandlungsplanung bis hin zum Fräsen der Suprastruktur und der Bohrerführung.

 

In Ihrem Zentrum ACTA bilden Forschung, Lehre und Patientenbehandlung eine Einheit. Wo verläuft derzeit die Forschungsfront der digitalen Verfahren in der Implantologie?

D. Wismeijer: Im Mittelpunkt unserer Projekte steht die Genauigkeit der Behandlungsplanung, nicht nur bei zahnlosen Patienten, sondern auch bei teilbezahnten. Wir vergleichen dazu die Planungsdaten mit dem klinischen Resultat der Behandlung.

Welchen Stellenwert haben in Ihrem Zentrum digitale Verfahren in der zahnmedizinischen Aus- und Fortbildung?

D. Wismeijer: Bei ACTA glauben wir, dass die Zukunft der Zahnmedizin in der Digitalisierung liegt. In diesem Sinne versuchen wir, so viele digitale Werkzeuge wie möglich in unseren Lehrplan zu integrieren. In der präklinischen Phase instruieren wir unsere Studenten darin, Planungsprogramme und DVT-Scans zu implementieren. Sie nutzen Intraoralscans (IOS), um Abutments zu scannen, und sie können IOS nutzen, um ihre Arbeit mit Kronen und Brücken zu scannen. Unsere Forschung auf diesem Gebiet konzentriert sich auf die Fortschritte im digitalen Arbeitsablauf und auf die Analyse dieses Arbeitsablaufs. In einem anderen Projekt untersuchen wir, wie Zahnärztinnen und Zahnärzte in der Praxis diese neuen digitalen Werkzeuge integrieren können.

Welche digitalen Techniken überzeugen Ihre Patienten am meisten?

D. Wismeijer: Patienten erzählen uns, dass sie die Prozedur des analogen Abdrucks gerne umgehen möchten – nun haben wir die Alternative des IOS.


(Stand: 19.09.2012)

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