Alternativer Abschluss im Curriculum Implantologie und neuer Tätigkeitsschwerpunkt

Implantatprothetik im Curriculum Implantologie

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Von den 72 Absolventen des Curriculums Implantologie, die am 22. Juni in Kassel ihr Zertifikat entgegennahmen, konnten 15 gleich zwei Urkunden mit nach Hause nehmen. Diese Zahnärztinnen und Zahnärzte hatten vom neuen Angebot der DGI Gebrauch gemacht und den zusätzlichen Abschluss Implantatprothetik absolviert. Nun hat die Gesellschaft auch den entsprechenden Tätigkeitsschwerpunkt „Implantatprothetik“ etabliert.

Ein Wochenendkurs und zehn prothetische Implantatversorgungen mehr für ein zweites Curriculum-Zertifikat – dieses neue Angebot der DGI stößt auf großes Interesse. Seit Beginn dieses Jahres haben die Teilnehmer des DGI-APW-Curriculums Implantologie die Wahl zwischen zwei Abschlüssen – Implantologie und Implantatprothetik. Ebenso ist es möglich, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, sprich: das Curriculum und auch mit einem Doppelabschluss zu beenden.

„Wollen Zahnärzte ihren Patienten implantatgetragene Restaurationen anbieten, aber nicht selbst operieren, ist für den Therapieerfolg vor allem dies wichtig: die gute Zusammenarbeit mit den chirurgischen Disziplinen und das Wissen um deren Möglichkeiten“, sagt DGI-Fortbildungsreferent Prof. Dr. Murat Yildirim, Düren. Dieser Gedanke stand Pate bei dem Konzept, einen alternativen Abschluss des Curriculums Implantologie zu etablieren. Wer diesen Abschluss anstrebt, kann als letztes Kurswochenende an Stelle „Augmentation 2“ „Prothetik 2“ belegen und muss nicht mehr selbst operierte Patientenfälle bei der Prüfung präsentieren, sondern zehn prothetische Implantatversorgungen.

Dieses Angebot wird zwar genutzt, doch scheint für die meisten Curriculumabsolventen der Doppelabschluss attraktiver zu sein: Sie belegen das abschließende Prothetikmodul zusätzlich, präsentieren entsprechende Kasuistiken bei der Prüfung und können sich neben die Urkunde für den Abschluss des Curriculums Implantologie ein zweites Zertifikat für Implantatprothetik in die Praxis hängen.

Für diesen Weg hatten sich in Kassel 15 Curriculumabsolventen entschieden. Hinzu kamen sieben weitere Zahnärztinnen und Zahnärzte, die das Curriculum Implantologie schon vor einiger Zeit absolviert und mit einer Prüfung beendet hatten und nun den Zweitabschluss Implantatprothetik nachholten.

Dem Curriculumabschluss folgt logischerweise der neue DGI-Tätigkeitsschwerpunkt „Implantatprothetik“. Werden die Anforderungen erfüllt – neben dem Abschluss des DGI-Curriculums Implantatprothetik 200 implantatprothetisch versorgte Implantate aus allen Indikationsklassen sowie zehn dokumentierte Patientenfälle – kann man sich den schildfähigen DGI-Schwerpunkt bescheinigen lassen.

 

Mehr Informationen gibt es bei

Marion Becht im DGI-Sekretariat für Fortbildung,
E-Mail: info@dgi-fortbildung.de,

Tel.: 0621 68124451, sowie auf der DGI-Website www.dgi-ev.de/Fortbildung/Curriculum Implantologie

www.dgi-ev.de/Fortbildung/Tätigkeitsschwerpunkt

Curriculum Implantologie

Einladung zur Abschlussprüfung nur noch per E-Mail

Mehr als 1400 Teilnehmer haben alle Kurse des Curriculum Implantologie durchlaufen, aber noch keine Prüfung abgelegt. Bisher erfolgte die Einladung zur Prüfung per Post.

Um Kosten und Aufwand zu reduzieren, hat die DGI beschlossen, die Einladung zukünftig nur noch per E-Mail zu verschicken. Da sich E-Mail-Anschriften ändern können, sollten sich Curriculumabsolventen, die „Prüfungsreife“ besitzen, vorsorglich beim DGI-Sekretariat für Fortbildung melden und ihre E-Mail-Anschrift hinterlassen, damit die Einladung sie auch erreicht.


(Stand: 19.09.2012)

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