Nachverfolgung von 415 Implantaten mit zwei Designs: Klinischer Bericht einer multizentrischen retrospektiven Analyse und ein Fallbericht

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R. Schneider1, R. Hinkle2, D. Galasso3, P. Zeman4

Einführung: Das Ziel dieses Berichtes ist die Bewertung der Überlebensraten von 2 Implantattypen mit unterschiedlicher Höhe der polierten Schulter und unterschiedlicher Form (1 mm vs. 1,5 mm, zylindrisch vs. zylindrisch-konisch), die eine identische enossale Oberflächenstruktur besitzen. Die Implantate wurden bei teilbezahnten und zahnlosen Patienten in 3 Zentren eingesetzt.

Material und Methoden: Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit implantatgetragener Versorgungen wurde eine retrospektive Fallanalyse durchgeführt. Die Daten wurden von 3 Zahnärzten an 2 unterschiedlichen Implantattypen erhoben. Die Implantatüberlebensrate wurde berechnet. Änderungen der mesialen und distalen alveolaren Knochenhöhe wurden anhand von Zahnfilm-Röntgenbildern gemessen.

Ergebnisse: 154 behandelte Patienten wurden im Durchschnitt 1,8 Jahre lang nachverfolgt, darunter 18 Patienten mit 64 Implantaten, die im Kieferbereich mit mindestens 60 Gy bestrahlt wurden (Behandlung vorheriger maligner Krankheiten). 4 Implantate bei 3 Patienten heilten nicht ein. Die kumulierte Überlebensrate war 99%, die Frühmisserfolgsrate 0,7% und nach der Belastung versagten 0,2% der Restaurierungen.

Schlussfolgerung: Beide Implantattypen sind eine akzeptable Wahl für die Behandlung sowohl von zahnlosen als auch teilbezahnten Patienten, in einfachen und komplizierten Fällen. Diese Schlussfolgerung wird gestützt durch das Ergebnis, das bei einer in Unter- und Oberkiefer zahnlosen Patientin erreicht wurde. Acht Jahre nach der Implantation waren beide Suprakonstruktionen stabil und intakt sowie voll funktionsfähig. Kein signifikanter Unterschied wurde festgestellt im Hinblick auf die Sondergruppe der vorher bestrahlten Patienten.

Schlüsselwörter: Zahnimplantate; Überlebensrate; marginaler Knochenverlust; zahnloser Kiefer

Zitierweise:

Schneider R, Hinkle R, Galasso D, Zeman P: Nachverfolgung von 415 Implantaten mit 2 Designs: Klinischer Bericht einer multizentrischen retrospektiven Analyse und ein Fallbericht. Z Zahnärztl Implantol 2013;29:214–229

DOI 10.3238/ZZI.2013.0214–229

1. Einleitung

Über den erfolgreichen Ersatz einzelner Zähne oder eines ganzen Zahnbogens mit implantatgetragenen Versorgungen sowohl bei zahnlosen als auch bei teilbezahnten Patienten wurde vielfach berichtet. Auch steigt die Zahl verfügbarer neuer Implantatsysteme schnell an. Die technischen Modifikationen dieser Systeme erfordern sorgfältige eine Prüfung über lange Zeiträume hinweg, um ihre klinische Wirksamkeit und Lebensdauer bestimmen zu können. In vielen der veröffentlichten Artikel ist der Vergleich von Erfolgsraten oder die Analyse der wichtigsten Faktoren für das Implantat-Überleben kaum möglich. Faktoren wie der Gesundheitszustand des knöchernen Implantatlagers, Qualität und Quantität des Alveolarknochens, Knochenersatzmaterialien, Art der prothetischen Versorgung und Überlegungen zur Okklusion spielen ebenso eine Rolle wie weitere Faktoren [1–7].

Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Beurteilung der Überlebensrate von 2 Implantattypen desselben Herstellers. Sie weisen eine geringfügig unterschiedliche Höhe der polierten Schulter und unterschiedlich geformte Körper, bei gleicher Oberflächenstruktur auf. Sie wurden in verschiedenen Zentren von unterschiedlichen Zahnärzten eingesetzt. Die Alveolarknochenhöhen zu Beginn und im zeitlichen Verlauf sowohl bei zahnlosen als auch bei teilbezahnten Patienten werden dargestellt. Die Versorgungen sind seit 0,4 –5 Jahren eingegliedert. Es werden klinische Daten von den Zahnärzten vorgestellt, ebenso der Fall einer Patientin mit zahnlosem Ober- und Unterkiefer.

2. Material und Methoden

2.1 Retrospektive Analyse

Alle Patienten wurden mit Implantaten des Herstellers Thommen Medical, Waldenburg (Schweiz), versorgt. Die Daten wurden an 2 unterschiedlichen Formen von Titan-Implantaten mit selbstschneidendem Gewinde desselben Herstellers erhoben. ELEMENT-Implantate weisen eine zylindrische Form (parallele Seiten) mit leicht konischer Spitze und einer 1 mm hohen polierten koronalen Schulter auf. Sie sind in 5 verschiedenen Plattform-Durchmessern erhältlich. ELEMENT ist gut geeignet zum Einsatz in Ästhetik-Bereichen. CONTACT-Implantate haben eine konisch-zylindrische Hybridform und eine 1,5 mm hohe polierte koronale Schulter, dementsprechend ist das letztere Implantat speziell zur Sofortinsertion oder zur Platzierung zwischen konvergierenden Wurzeln bei beschränktem Platzangebot vorgesehen. Die Struktur der aufgerauten Oberfläche ist bei ELEMENT und CONTACT identisch (Abb. 1). Die Oberfläche ist sandgestrahlt und thermisch säuregeätzt.

Die Daten von 143 ELEMENT- und 272 CONTACT-Implantaten – inseriert und durchschnittlich nach 26 (2 –96) Wochen prothetisch versorgt – wurden bei 3 Zahnärzten erhoben. Sämtliche Patienten in jeder der Praxen, bei denen Implantate dieses Herstellers eingesetzt worden waren, wurden in diese Studie eingeschlossen. Die meisten Implantate hatten einen Durchmesser von 4,5–5,0 mm sowie eine Länge von 11–14 mm. Am häufigsten wurden Implantate im atrophischen zahnlosen Kieferkamm inseriert. Einige wurden in zahnlosen Kieferkämmen inseriert, die durch mikrovaskularisierte Knochentransplantate augmentiert worden waren. Bei 18 Patienten, die zur Behandlung von Malignomen im Kieferbereich mit mindestens 60 Gy bestrahlt worden waren, wurden in einem der 3 Zentren (RS) insgesamt 64 der untersuchten Implantate eingesetzt [7, 21, 26]. Etwa ein Drittel der untersuchten Implantate war bei teilbezahnten Patienten eingesetzt worden. Die chirurgisch und prothetisch behandelnden Zahnärzte wurden um folgende Informationen gebeten: inserierte Implantate, Implantattyp, Befundtyp des Patienten (teilbezahnt, zahnlos), Art der Versorgung. Zahnfilmröntgenaufnahmen wurden verwendet, um die radiologische Veränderung der Höhe des Alveolarknochens vom Zeitpunkt der Insertion bis zur letzten Kontrollröntgenaufnahme berechnen zu können. Auch der Gesundheitszustand der Weichgewebe wurde mit üblichen Verfahren beurteilt, d.h. klinische Beobachtung des Vorhandenseins/Fehlens von Rötung, Schwellung, Eitersekretion, Beweglichkeit der Suprakonstruktion oder des Implantats und das Vorhandensein/Fehlen von Schmerz oder Beschwerden. Bei den Patienten wurden auch Komplikationen und Misserfolge dokumentiert.

Chirurgische Daten: Bekanntes, veröffentlichtes Vorgehen unter Einbehaltung der Empfehlungen des Herstellers zur Präparation des Implantatbetts und zur Implantat-Insertion mit offener Einheilung wurde befolgt (alle 3 Zentren). Die Knochenersatzmaterialien variierten je nach Hersteller und wurden nach persönlicher Präferenz des jeweiligen Chirurgen ausgewählt. Die prothetische Versorgung erfolgte unter Verwendung der Komponenten des Herstellers entsprechend den üblichen Empfehlungen des Herstellers.

Die Einheilzeiten wurden entsprechend den Empfehlungen des Herstellers angesetzt, 2 Monate im Unterkiefer und 3 Monate im Oberkiefer, unabhängig vom Implantattyp. Bei einem Implantat-Misserfolg wurde dokumentiert, ob er vor der endgültigen Versorgung oder anschließend stattfand. Das Implantat-Überleben wurde zum Zeitpunkt der Verbindung mit einem Abutment sowie intervallweise nach Eingliedern des definitiven Zahnersatzes überprüft. Das Implantatüberleben wurde mithilfe von Kriterien bestimmt, die von Misch et al. [19, 20] vorgeschlagen wurden.

Informationen über Implantatmisserfolge wurden den Patientenaufzeichnungen entnommen. Die Entfernung eines Implantats wurde – unabhängig vom Anlass – als Misserfolg gewertet. Implantate wurden als überlebend bewertet, wenn sie beim letzten Nachuntersuchungstermin vorhanden waren. Die Überlebens- oder Versagenszeit wurde berechnet als Zeit zwischen der Implantatinsertion und dem letzten Nachuntersuchungstermin. Trat ein Versagen vor der Belastung auf, wurde es als „früh“ gewertet [6].

2.2 Beurteilung der vorgelegten Röntgenaufnahmen

Standardisierte digitale Röntgenaufnahmen von Dentalimplantaten wurden in das Programm ImageJ (Version 1.42, National Institutes of Health, USA) importiert. Alle Bilder wurden einzeln skaliert, basierend auf dem Abstand zwischen 2 aufeinanderfolgenden Gewindegängen. Im Fall der CONTACT-Implantatlinie sind das 0,8 mm und bei ELEMENT 1,0 mm. Ein spezielles Programm-Add-on für ImageJ wurde geschrieben. Es stellte die korrekte Bildanalyse zur quantitativen Röntgenmessung sicher. Anschließend wurde für jedes Implantat die Längsachse im Röntgenbild durch die Auswahl eines Punktes am Apex des Implantats und eines zweiten Punktes mittig auf der Oberkante der Implantatschulter festgelegt. Parallel zur Längsachse des Implantats wurde mesial und distal mithilfe von 2 Punkten jeweils eine Gerade konstruiert. Senkrecht zu dieser Parallele wurde mesial und distal jeweils eine Gerade am von der Implantatschulter aus apikalwärts ersten Kontakt zwischen Implantat und Knochen konstruiert. Um die mesiale und distale Knochenhöhe zu bestimmen, wurde – mesial und distal separat – der senkrechte Abstand zwischen der Oberkante der Implantatschulter, d.h. der Berührungslinie zwischen Implantat und Abutment (gemeinsame Bezugslinie auf allen Röntgenaufnahmen), und der vorher bestimmten Linie ermittelt (Abb. 2). Alle Messungen wurden von einem Untersucher (PZ) durchgeführt.

2.3 Statistische Analyse

Die Datenanalyse schloss 154 Patienten ein. Sie erhielten insgesamt 415 Implantate, 224 im Oberkiefer und 191 im Unterkiefer. 34% der Implantate wurden nach vorherigem Knochenaufbau inseriert. Zur Datensammlung und Analyse wurden MS Excel 2007 und SAS, Version 9.1.3, verwendet. Die Daten zur Knochenhöhe wurden mittels beschreibender Statistik angegeben und die Untergruppen untereinander mit dem Student-t-Test verglichen. Das statistische Signifikanzniveau (Alpha) lag bei 0,05.

3. Ergebnisse

3.1 Alle Patienten

Insgesamt wurden für diese Studie 154 behandelte Patienten beurteilt, 81 Frauen und 73 Männer. Die Daten aus den Zentren zeigen, dass in allen jeweils teilbezahnte und zahnlose Patienten behandelt wurden. Das Durchschnittsalter bei der Implantatinsertion lag bei 53,5 Jahren (16,4–86,9 Jahre). Die mittlere Nachuntersuchungszeit betrug 2 Jahre, sie variierte zwischen 0,2–4,1 Jahren.

Bei 3 Patienten wurde keine Osseointegration erreicht. Von den Misserfolgen versagten 2 früh, vor der Zahnersatzversorgung, ein Misserfolg trat 3 Jahre nach Eingliedern des definitiven Zahnersatzes auf. Die Gesamtüberlebensrate der Implantate betrug 99,3%, die Misserfolgsrate 0,5% vor Zahnersatzversorgung und 0,2% nach Versorgung. Die Überlebensrate wurde auch entsprechend Kaplan-Meier bestimmt (Abb. 3).

Tabelle 1 führt alle Implantatverluste auf. Zu Beginn des Untersuchungszeitraums waren 415 Implantate „unter Risiko“. Drei Implantate gingen vor Belastung verloren, dementsprechend waren 412 Implantate zwischen 4 und 36 Monaten unter Risiko. Ein Implantat ging 3,3 Jahre nach der Insertion verloren, so dass 411 Implantate 37–48 Monate nach der Implantation unter Risiko standen. Es wurden keine anderen implantatbezogenen Komplikationen angegeben.

Ein wesentliches Ziel dieser Studie ist nicht nur die Ermittlung von Überlebens-/Versagensraten, sondern auch die Beurteilung der zeitlichen Veränderungen der mesialen und distalen Höhe des Alveolarknochens bei den beiden unterschiedlich hohen polierten Implantatschultern. Dies wurde bei den Patienten aus 2 Zentren dokumentiert (RH, DG; Tab. 2a, Abb. 4), getrennt berechnet für die beiden Implantattypen (Tab. 2b) und für die bezahnten und zahnlosen Patienten. (RH; Tab. 2c). Im Durchschnitt verloren die beurteilten Patienten mesial 1,45 ± 0,85 mm und distal 1,38 ± 0,93 mm. Bei den Implantaten mit einer polierten Schulter von 1,5 mm (CONTACT) lag der Wert mesial bei 1,53 ± 0,74 mm und distal bei 1,44 ± 0,67 mm. Demgegenüber lagen die Werte bei den Implantaten mit der polierten Schulter von 1,0 mm (ELEMENT) mesial bei 1,28 ± 0,9 mm und distal bei 1,45 ± 1,06 mm. Der Unterschied zwischen CONTACT und ELEMENT ist nicht statistisch signifikant. Dieses Ergebnis bestätigt die Erfahrungstatsache, dass sich der periimplantäre Knochen bei den eingesetzten Implantaten etwas unterhalb der polierten Schulter stabilisiert.

Eine getrennte Analyse der 18 Patienten, die aufgrund vorhergehender maligner Erkrankungen mit Bestrahlung behandelt wurden, wurde durchgeführt. Es konnte kein Unterschied im Hinblick auf Implantatversagen oder die Veränderungen der Alveolarknochenhöhe festgestellt werden (nicht dargestellt). Dementsprechend wird die aus allen 3 teilnehmenden Zentren stammende Patientenpopulation, die in diese Beurteilung eingeschlossen wurde, als homogen betrachtet.

3.2 Teilbezahnte im Vergleich mit zahnlosen Patienten

30 Implantate wurden bei teilweise bezahnten Patienten und 104 Implantate bei vollständig zahnlosen Patienten eingesetzt (Tab. 3). Insgesamt verloren die teilbezahnten Patienten weniger als 1 mm Knochenhöhe, sowohl mesial (0,82 ± 0,53 mm) als auch distal (0,84 ± 0,56 mm) (Tab. 2c). Im Vergleich dazu betrug der Verlust bei den vollständig zahnlosen Patienten mesial 1,70 ± 0,83 mm und distal 1,81 ± 0,92 mm (Tab. 2c, Abb. 4). Dieser Unterschied war statistisch hoch signifikant (p < 0,001). Insgesamt verloren die zahnlosen Patienten etwas mehr an Knochenhöhe als die bezahnten Patienten. Die Ergebnisse hinsichtlich des Erfolgs/Misserfolgs waren unabhängig von der Art der eingesetzten Zahnersatzversorgung.

Die eingesetzten und verankerten Zahnersatzversorgungen reichten von Deckprothesen mit Locator-Attachments bis zu festsitzenden Brücken bei Patienten, die einen traumatischen Zahnverlust erlitten hatten oder bei denen aufgrund von Oralkarzinomen resektive Operationen durchgeführt worden waren. Die in diesem Zentrum (RS) behandelten Patienten wurden mittels kombinierter Resektion und Rekonstruktion operativ behandelt und erhielten eine Strahlendosis von mindestens 60 Gy im betreffenden Bereich. Vor der Implantatbehandlung wurden diese Patienten auch mit Sauerstoffüberdrucktherapie gemäß dem Standard-Marx-Protokoll behandelt (20 Tauchgänge vor der Implantat-Insertion, sowie 10 Tauchgänge danach) [14]. In dieser Gruppe versagten nur 2 Implantate (von 52, d.h. 3,8%) und wurden entfernt.

3.3 Fallbericht

Eine Frau (53 Jahre) ohne Allgemeinerkrankungen wandte sich an die Klinik (RS). Sie war sehr unzufrieden mit ihren vorhandenen Totalprothesen wegen Fehlens von Halt und Stabilität, chronischer Gewebereizungen und Mängeln bei Funktion und Ästhetik (Abb. 5, 6). Die einleitende klinische und radiologische Untersuchung ergab, dass in allen ihren Problembereichen eine Verbesserung mittels Dentalimplantaten erreicht werden konnte. Es wurde entschieden, eine gute Behandlungsoption sei im Unterkiefer eine festsitzende Brücke, getragen von fünf Dentalimplantaten (CONTACT), lasergeschweißt und mit Kunststoff verblendet, sowie im Oberkiefer eine totale Deckprothese auf 6 Dentalimplantaten (CONTACT) mit einem laserverschweißten Hader-Steg aus Titan. Die Oberkieferprothese wurde von der Patientin aufgrund der für Ästhetik und optimale Sprachbildung gewünschten Aufstellung der Oberkieferfrontzähne ausgewählt. Dieser Versorgungstyp ermöglicht den meisten Patienten auch einen einfacheren Zugang für Pflegemaßnahmen.

Situationsabformungen und Gesichtsbogenübertragung dienten zur Herstellung einer Wachs-Probeprothese zur Überprüfung von Okklusion, vertikalem Kieferkammabstand, Ästhetik und Phonetik (Abb. 7). Nach Zustimmung der Patientin zur Zahnaufstellung und Festlegung der erforderlichen Parameter für die Vertikaldimension und Okklusion in zentrischer Relation wurden die Wachsaufstellungen in durchsichtigem PMMA-Kunststoff dupliziert, zur Verwendung als Chirurgie-Schablone für das Einsetzen der Implantate. Die Implantation erfolgte gemäß der von den Herstellern empfohlenen Vorgehensweise mithilfe der zur Verfügung stehenden Chirurgieschablonen. Die Heilung verlief komplikationslos. Einige Tage nach Implantation und unproblematischer Wundheilung wurden die existierenden Prothesen der Patientin weichbleibend unterfüttert, um ein angenehmes Tragen der Prothesen während der achtwöchigen Einheilungszeit zu ermöglichen (Abb. 8).

Nach der Einheilung wurden Abformungen auf Implantatniveau erstellt, um mit der Anfertigung des definitiven Zahnersatzes in beiden Kiefern beginnen zu können (Abb. 9, 10). Die Meistermodelle wurden hergestellt, und beim nächsten Behandlungstermin fand neben der Kieferrelationsbestimmung auch die Anprobe des im Labor auf dem Meistermodell hergestellten verschraubten Verifikationsschlüssels statt (Abb. 11). Die Verifikationsschlüssel sind von entscheidender Bedeutung, um die Passung des endgültigen Zahnersatzes sicherzustellen. Nach endgültiger Montage und erneutem Anprobieren der Wachsaufstellung mit nachfolgender Billigung durch die Patientin wurden unter Verwendung vom Hersteller erhältlicher vorgefertigter Komponenten die lasergeschweißten Titangerüste zur Unterstützung der Ersatzzähne in optimaler Position angefertigt (Abb. 12, 13). Anschließend wurde der definitive Zahnersatz im Labor angefertigt und zur Eingliederung bei der Patientin ausgearbeitet (Abb. 14). Der fertig gestellte Zahnersatz war problemlos und spannungsfrei einzusetzen, die Patientin wies einen ausgezeichneten Gesundheitszustand des periimplantären Weichgewebes auf (Abb. 15). Nach Eingliederung wurde eine Röntgenaufnahme angefertigt, um die ordnungsgemäße Passung zu überprüfen und eine Ausgangsbasis für die zukünftige Beurteilung der Höhe des Alveolarknochens zu erhalten (Abb. 16). Die Patientin erhielt Mundhygieneinstruktionen und Auskunft zu all ihren Fragen. Auf einer Röntgenaufnahme nach 3 Jahren waren in beiden Kiefern keine Veränderungen der Höhe des Alveolarknochens an den Implantaten und kein Bruch, keine Lockerung und keine Pflegeprobleme am Zahnersatz erkennbar (Abb. 17). Die Patientin wurde über einen Zeitraum von 8 Jahren nachuntersucht und kommt mit ihrem Zahnersatz sehr gut, ohne Probleme und Schwierigkeiten zurecht.

4. Diskussion

Die Implantate CONTACT und ELEMENT weisen eine aufgeraute Oberfläche und eine schmale polierte Schulter auf. Wenn sie in unterschiedlichen Situationen von Chirurgen inseriert und von Zahnärzten prothetisch versorgt werden, zeigen sie gute klinische Erfolge. Bei offener Einheilung von (transgingivalen) Implantaten zeigte sich, dass die Lagebeziehung der Grenze zwischen rauer und glatter Titanoberfläche und dem krestalen Knochenniveau die Position des obersten Punktes des Knochen-Implantat-Kontakts bestimmt. Es ist dabei eine stärkere Resorption des krestalen Knochens festzustellen, wenn die Grenze unterhalb des krestalen Knochenniveaus platziert wird [1, 10]. Bei diesem Implantatdesign konnte aber auch gezeigt werden, dass die Lage des Mikrospaltes relativ zum krestalen Knochenniveau ebenfalls das Ausmaß der Knochenresorption beeinflusst. Dabei kommt es zu stärkerer Resorption, wenn der Mikrospalt unterhalb des krestalen Knochenniveaus platziert wird. Das findet unabhängig von der Breite der polierten Schulter statt [9, 11, 12].

Mehrere Studien haben über eine signifikant höhere Rate von Implantatmisserfolgen in Knochenbereichen berichtet, die vor der Implantation einer Strahlenbehandlung ausgesetzt wurden [26, 27]. Die kleine Anzahl von solchen Implantaten, die in die vorliegende Studie einbezogen wurden, scheint auf eine höhere Erfolgsrate hinzudeuten. Das würde auf ein vorteilhaftes Design und eine vorteilhafte Oberflächenstruktur zur Anwendung in beeinträchtigten Implantatlagerbereichen hinweisen. Sämtliche strahlenbehandelten Patienten erhielten vor der Implantatinsertion eine Sauerstoffüberdrucktherapie (HBO), wenn auch dieser Behandlungsansatz nicht routinemäßig als Standard etabliert ist [4, 23].

Die Ergebnisse dieser Studie haben gezeigt, dass die zahnlosen Patienten mesial und distal geringfügig mehr an Alveolarknochenhöhe verloren haben als die bezahnten Patienten. Das lässt sich möglicherweise durch den Einfluss des krestalen Knochens der benachbarten gesunden Zähne erklären, der bei vollständig zahnlosen Patienten fehlt [17].

Diese Studie hat gezeigt, dass an Einzelzahnimplantaten, die mit Einzelkronen versorgt wurden, nur minimaler Knochenverlust auftrat, da sie gesunde Nachbarzähne mit stabilem krestalem Knochen hatten.

In der vorliegenden Studie verloren die Patienten mesial 1,45 ± 0,85 mm und distal 1,38 ± 0,93 mm an krestalem Knochen innerhalb einer durchschnittlichen Nachuntersuchungszeit von 2 (0,2–4,1) Jahren. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der größte Teil der Knochengeweberemodellierung im ersten Jahr der Belastung auftritt [22]. Es ist darüber hinaus gut vergleichbar mit den Ergebnissen, die unter Einsatz der gleichen Implantatlinie erzielt wurden [8, 21].

Frühe Röntgenstudien haben nahegelegt, dass ein jährlicher Knochenverlust von weniger als 0,2 mm als tolerabel gelten kann. Offenbar führen moderne Titanimplantate mit rauen intraossären Oberflächen zu erheblich geringerem Knochenverlust. Im Jahr 2005 verglichen Hänggi et al. 2 verschiedene Formen von Implantaten und kamen zu dem Schluss, dass sich 3 Jahre nach Insertion die krestale Knochenhöhe etwa auf der Grenze zwischen rauer und glatter Implantatoberfläche einstellt [9]. Nach einem anfänglichen Knochenverlust (frühe Einheilungsphase) veränderten sich die Knochenniveaus lediglich um 0,1–0,2 mm pro Jahr.

Die gleiche Schlussfolgerung wurde für frühe Brånemark-Implantate gezogen. Innerhalb eines Nachuntersuchungszeitraums von 10 Jahren war der Knochenverlust im ersten Jahr in Funktion höher als in den darauffolgenden 9 Jahren [23]. Unser Ergebnis scheint die Erfahrung vieler der Anwender der in unserer Studie untersuchten Implantate zu bestätigen. Die Höhe des krestalen Knochens stabilisiert sich im Lauf der Zeit. Tatsächlich wurde eine krestale Knochenhöhe von 1,91 mm nach Sofortbelastung und 1,59 mm nach Frühbelastung gefunden [18]. In der gleichen Studie betrugen die entsprechenden Werte ein Jahr nach Implantatinsertion 3,51 mm beziehungsweise 3,13 mm. Die scheinbare/offensichtliche Knochenhöhenzunahme könnte auch auf Knochengeweberemodellierung im ersten Jahr der Implantatbelastung zurückzuführen sein. Einflüsse von chirurgischem Trauma, biologischer Breite etc. tragen möglicherweise zum anfänglichen Knochenverlust an Implantaten bei.

Die Neuversorgung einer Patientin mittleren Alters, die hochgradig unzufrieden mit der ästhetischen Wirkung und der Funktion ihrer herausnehmbaren Oberkiefer- und Unterkiefer-Deckprothesen war, wird in diesem Bericht vorgestellt. Es stellte sich bald heraus, dass eine implantatgetragene Prothese im Oberkiefer und eine festsitzende Brücke im Unterkiefer ihren Bedürfnissen sehr gut entsprechen würden. Entsprechend den anatomischen Verhältnissen wurden bei ihr 6 CONTACT-Implantate im Oberkiefer und 5 im Unterkiefer inseriert. Vor 5 Jahren wurde die Einheilungszeit von 8 Wochen als kurz angesehen, allerdings konnten wir keine unerwünschten Wirkungen oder Verlust von Alveolarknochen feststellen. Für diesen Zeitraum wurden ihre vorhandenen Deckprothesen mit einem weichen Unterfütterungsmaterial modifiziert und die Patientin war in der Lage, sie als Provisorien zu tragen, die für die Insertionsbereiche einen gewissen Schutz gewährleisteten. Innerhalb der 8 Wochen (siehe oben) wurde der definitive Zahnersatz angefertigt und der spannungsfreie Sitz sichergestellt. Der Zahnersatz im Oberkiefer und im Unterkiefer wurde ohne Probleme eingegliedert. Die Panoramaröntgenaufnahmen, die nach der Eingliederung und 3 Jahre später angefertigt wurden (Abb. 16, 17), bestätigten die stabile Höhe des Alveolarknochens in beiden Kiefern. Die Patientin wurde über einen Zeitraum von mehr als 8 Jahren hinweg nachuntersucht. Es wurden keine weiteren Röntgenaufnahmen angefertigt, da sie im gesamten Zeitraum nicht über Komplikationen berichtete. Im Oberkiefer wurde statt eines festsitzenden Zahnersatzes ein lasergeschweißter Hader-Steg eingesetzt, um die Mundhygienemaßnahmen zu erleichtern und auch aufgrund der Fazialstellung der Zahnersatzzähne zur Optimierung der ästhetischen Wirkung und der Sprachbildung. Die Herstellung eines festsitzenden Zahnersatzes hätte optimale Mundhygienemaßnahmen erschwert und möglicherweise übermäßige funktionelle, extraaxial wirkende Belastungskräfte auf die tragenden Implantate ausgeübt.

Innerhalb der Beschränkungen der vorliegenden Studie und aufgrund der retrospektiven Daten stellen die untersuchten Implantate eine brauchbare Wahl für Zahnersatz bei teilweise bezahnten und vollständig zahnlosen Patienten dar. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen:

  • Hohe Überlebensrate und geringe Komplikationsrate der untersuchten Implantate belegten ihre Wirksamkeit.
  • Die Gesamtüberlebensrate nach einer Beobachtungszeit von 2 Jahren (0,2–4,1 Jahre) betrug 99,0%. Dabei trat bei 4 von 415 Implantaten keine Osseointegration auf, entweder vor (3 Implantate) oder nach dem Eingliedern (1 Implantat) der Zahnersatzversorgung.
  • Es gab kein Anzeichen für einen Unterschied in der Erfolgsrate zwischen teilbezahnten und zahnlosen Patienten, die mit den beschriebenen Implantaten versorgt wurden, von denen nur 3 verloren gingen, nur eines unter Belastung.
  • Bei den ELEMENT-Implantaten wurde ein mittlerer Verlust an Knochenhöhe mesial von 1,28 mm und distal von 1,45 mm festgestellt. Bei den CONTACT-Implantaten lagen diese Werte mesial bei 1,53 mm, distal bei 1,44 mm (Tab. 2b; Unterschiede statistisch nicht signifikant). Dieses Ergebnis belegt, dass sich die Höhe des periimplantären Knochens bei beiden Implantattypen leicht unterhalb der polierten Schulter stabilisiert. Insgesamt war bei beiden Implantatformen und beiden Gruppen von Patienten eine Gesamtüberlebensrate von 99,0% über die Beobachtungszeit von 2 Jahren (0,2–4,1 Jahre) zu verzeichnen. Der mittlere Verlust an Höhe des Alveolarknochens lag mesial/distal für die CONTACT-Implantate bei 1,53 mm/1,44 mm, für die ELEMENT-Implantate bei 1,28 mm/1,45 mm im Verlauf des Studienzeitraums.
  • Für beide untersuchten Implantattypen konnte gezeigt werden, dass sie in Standardsituationen und unter schwierigen Umständen, wie etwa strahlenbehandelten Knochenbereichen und/oder kombinierter Rekonstruktion etwa mittels Fibula- und Scapula-Transplantaten, gut funktionieren. Die eingeschlossene Behandlung zahnloser Patienten ergab, dass Implantate dieser Form vielseitig und vorhersagbar einsetzbar sind und die Höhe des Alveolarknochens aufrechterhalten. Sie können mit gegenwärtigen dentalen Verfahren wirkungsvoll verwendet werden.

Danksagungen: Fallbericht: Der erstgenannte Autor (RSch) möchte dem Hawkeye Dental Studio für die Unterstützung und das Können bei der Herstellung des Zahnersatzes danken. Die Fähigkeiten von Dr. K. Fridrich, DDS, MS, bei der Insertion der Implantate in hervorragender Weise werden ausdrücklich gewürdigt.

Interessenkonflikt: Der Autor R. Schneider gibt als möglichen Interessenkonflikt an, dass er Consultant des Unternehmens Thommen Medical, USA, ist. Die Co-Autoren geben keine Interessenkonflikte im Sinne des ICMJE an.

Zitierweise:

Schneider R, Hinkle R, Galasso D, Zeman P: Nachverfolgung von 415 Implantaten mit 2 Designs: Klinischer Bericht einer multizentrischen retrospektiven Analyse und ein Fallbericht. Z Zahnärztl Implantol 2013;29:214–229

DOI 10.3238/ZZI.2013.0214–0229

Korrespondenzadresse

Robert Schneider, DDS, MS

University of Iowa Hospitals and Clinics

Hospital Dentistry Institute

Div. Director, Maxillofacial Prosthodontics

200 Hawkins Drive, Iowa City,

Iowa 52242-1049, USA

Tel.: 319-384-8655, Fax: 319-353-6923

robert-schneider@uiowa.edu

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Fussnoten

1 Professor, University of Iowa Hospitals and Clinics, Hospital Dentistry Institute; Division Director, Maxillofacial Prosthodontics, Iowa City, Iowa, USA

2 Dublin Oral and Dental Implant Surgery Inc., 250 W. Bridge St., Dublin,
OH 43017, Irland

3 Clinical Assistant Professor, NYU College of Dentistry, Office: 12 East 41st Street, 5th floor, New York, New York 10017, USA

4 Director, Clinical Affairs, Thommen Medical AG, Waldenburg, Schweiz

Übersetzung: LinguaDent


(Stand: 17.06.2015)

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