Einladung zur Geburtstagsfeier

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Zusammen mit meinen Vorstandskollegen freue ich mich sehr über das große Interesse an unserem diesjährigen Kongress, der vom 27. bis 29. November stattfindet. Der traditionelle Termin am ersten Adventswochenende macht ihn zum Höhepunkt und Abschluss des implantologischen Fortbildungsjahres. Das große Interesse an unserer Tagung, die in diesem Jahr in Düsseldorf stattfindet, ist kein Wunder: Der Kongress- und Vize-Präsident unserer Gesellschaft, Prof. Dr. Frank Schwarz, Düsseldorf, hat ein spannendes und exzellentes Programm mit renommierten Referenten zusammengestellt. Es steht unter dem Motto: „Implantologie neu gedacht – was kommt, was bleibt.“

Man beachte, dass am Ende des Mottos kein Fragezeichen steht. Dies bedeutet, dass wir zwar auch eine Frage stellen, aber die Referenten unseres 28. Kongresses vor allem Antworten haben auf viele drängende Fragen, die sich Kolleginnen und Kollegen täglich in ihrer Praxis oder Klinik stellen. Gleichzeitig stehen die Antworten unter der Prämisse: „Implantologie – neu gedacht“. Denn in der Tat haben wir aufgrund neuer Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis neue Antworten auf alte Fragen.

Dieser Kongress hat darüber hinaus noch eine weitere Besonderheit: Wir können den 20. Geburtstag der DGI feiern. Sie entstand im Jahre 1994 durch die Fusion zweier implantologischer Fachgesellschaften, der Arbeitsgemeinschaft Implantologie in der DGZMK (AGI) und der Gesellschaft für orale Implantologie e.V. (GOI). Die AGI wäre heute – ohne diese Fusion – rund 40 und die GOI 30 Jahre alt. Darum reicht die Tradition des „Fusionsprodukts“ sehr viel weiter zurück als „nur“ 20 Jahre.

Gleichwohl, diese 20 Jahre hatten es in sich. Denn nicht nur die Implantologie hat sich seitdem rasant entwickelt, sondern mit ihr auch die DGI und ihre Mitgliederzahl. Diese ist von 1100 im Jahr 1994 auf über 8000 gewachsen. Ich habe also allen Grund, mich bei unseren Mitgliedern zu bedanken, die in der DGI ihre fachliche Heimat sehen und sie zur größten europäischen Gesellschaft auf ihrem Gebiet und – nach unserer japanischen Schwestergesellschaft JSOI – zur zweitgrößten implantologischen Gesellschaft weltweit gemacht haben.

Es ist das Engagement unserer Mitglieder, das die DGI in die Lage versetzt, auf der Basis der engen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis als treibende Kraft national und auch international die Implantologie voranzubringen. Mein Dank gilt unseren Gründervätern, die vor 20 Jahren die Weichen für unsere Zukunft richtig gestellt haben, und allen bisherigen Präsidenten und Vorstandsmitgliedern, die unsere Gesellschaft jeweils auf ihre persönliche Art geprägt und voran gebracht haben. Zu danken haben wir auch jenen Kolleginnen und Kollegen, die sich in den Landesverbänden oder vor Ort in Qualitätszirkeln engagieren, und so einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung und zur Weiterentwicklung in der Implantologie leisten.

Ein Innovationsmotor war und ist unsere Gesellschaft indes nicht nur auf dem Gebiet der Implantologie, sondern auch in der Fortbildung. 1998 ging unser Curriculum Implantologie als erste strukturierte und zertifizierte Fortbildung in der deutschen Zahnmedizin an den Start. Drei Jahre später wurde das Continuum Implantologie etabliert und 2004 folgte der Masterstudiengang.

Das Fortbildungsprogramm wurde und wird kontinuierlich weiter entwickelt und ausgeweitet: Wir haben Angebote für die Zahntechnik und Team-Mitarbeiterinnen. Inzwischen zieht auch die digitale Zukunft ein: Wir setzen etwa auf E-Learning, das unseren Mitgliedern neue Möglichkeiten eröffnet.

Dies alles gilt es natürlich gebührend zu feiern. Den Festabend auf unserem diesjährigen Kongress hat Professor Schwarz unter das Motto gestellt: „Let’s celebrate“. Ich bin sicher, dass dieser Abend ein Höhepunkt unserer Tagung sein wird. Feiern Sie mit!

Ihr

Dr. Gerhard Iglhaut

Präsident der DGI


(Stand: 10.06.2015)

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