Überlebens- und Komplikationsraten von implantatgetragenen CAD/CAM-Einzelkronen aus Lithiumdisilikat

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Aufgrund ihrer guten mechanischen Eigenschaften werden CAD/CAM-gefertigte Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen zunehmend zur prothetischen Versorgung von Implantaten eingesetzt. Die vorliegende klinisch-retrospektive Untersuchung zeigt nach einer mittleren Beobachtungszeit von 3 ½ Jahren, dass Lithiumdisilikat-Kronen vergleichbar niedrige Verlust- und Komplikationsraten aufweisen, wie andere Vollkeramikrekonstruktionen auf Einzelimplantaten. / Due to their good mechanical properties CAD/CAM-fabricated lithium-disilicate glass-ceramic crowns are in increasing use for implant-supported prosthetic restorations. The following clinical retrospective study showed that lithium-disilicate crowns have comparably lower failure and complication rates than other all-ceramic restorations on single implants after a mean observation time of 3 ½ years.

Einführung: Neuere digitale Technologien erlauben die Herstellung von CAD/CAM-gefertigten Lithiumdisilikat-Kronen auf Zähnen und Implantaten. Inwieweit das CAD/CAM-Verfahren einen Einfluss auf die klinischen Komplikationsraten vollkeramischer implantatgetragener Restaurationen hat, kann aufgrund der geringen Datenlage nicht abschließend beurteilt werden. Ziel der retrospektiven Studie war daher die Analyse der Überlebensraten sowie technischer und biologischer Komplikationen von CAD/CAM-Lithiumdisilikat-Einzelkronen auf Implantaten.

Material und Methode: Retrospektive Auswertung der Daten von 91 Patienten (58 weiblich, 33 männlich), die 192 Implantate erhielten und nach einer mittleren Einheilzeit von 3,86 Monaten auf Titanabutments mit adhäsiv befestigten Kronen aus Lithiumdisilikat versorgt wurden.

Ergebnisse: Nach durchschnittlich 45,8 Monaten konnte eine Implantatüberlebensrate von 99,5 % ermittelt werden. Technische Komplikationen traten in Form von Lockerungen der Aufbauschraube, Abutmentfrakturen, Chipping der Keramik und Retentionsverlusten der Krone auf. Eine Periimplantitis wurde als biologische Komplikation bei 8 Patienten beobachtet. Bei insgesamt 11 Kronenverlusten betrug die kumulative Überlebensrate der Suprakonstruktion nach einem mittleren Beobachtungszeitraum von 41,9 Monaten 94,3 %. Die Verluste der Suprakonstruktion waren bedingt durch die Lockerung der Aufbauschraube (n = 4), Abutmentfrakturen (n = 3), Kronenfrakturen (n = 2), Entfernung wegen einer Planungsänderung (n = 1) und Periimplantitis (n = 1). Die Erfolgsrate der prothetischen Versorgung betrug bei 16 technischen und 8 biologischen Komplikationen (n = 24) 87,5 %.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass CAD/CAM-gefertigte Kronen aus Lithiumdisilikat eine zuverlässige Therapiealternative in der Implantatprothetik sein können.

Schlüsselwörter: implantatgetragene CAD/CAM-Kronen; Lithiumdisilikat; Titanabutments; prothetische Komplikationen

Zitierweise: Noack EA, Gehrke P: Überlebens- und Komplikationsraten von implantatgetragenen CAD/CAM-Einzelkronen aus Lithiumdisilikat. Z Zahnärztl Implantol 2016; 32: 202–213 DOI 10.3238/ZZI.2016.0202–0213

Einleitung und Fragestellung

Die Implantologie gewinnt im Rahmen der zahnärztlichen Tätigkeit aufgrund ihrer vielfältigen Vorteile immer stärker an Bedeutung. Zahnimplantate dienen dem Ersatz von verloren gegangenen Zähnen und somit der Wiederherstellung der Kaufunktion und Ästhetik. Die klassische Indikation für Implantate umfasst die Versorgung zahnloser und teilbezahnter Kiefer und Einzelzahnlücken [2]. Einzelkronen auf Implantaten weisen ähnlich hohe Überlebensraten wie das Implantat selbst auf [13]. Die Überlebensrate von Einzelimplantaten beträgt nach fünf Jahren über 96,0 % [27] und nach 10 Jahren noch 94,9 % [1]. Die Versorgung von Einzelzahnlücken im Front- und Seitenzahnbereich mit Einzelimplantaten hat sich aufgrund dieser guten Langzeitergebnisse als geeignete Alternative zum konventionellen Brückenersatz bewährt. Metallkeramikkronen weisen aktuellen Reviews zufolge noch nach 10 Jahren hohe Überlebensraten von 89,4 % auf und gelten daher noch immer als Goldstandard bei der Versorgung von Einzelimplantaten [13, 15, 23]. Innovative Technologien (z.B. Computer-Aided Design/Computer-Aided Manufacturing, CAD/CAM) haben mittlerweile einen festen Platz in der Zahnmedizin und ermöglichen vorhersehbare und hochwertige Versorgungen [6, 17]. So ermöglicht auch das CAD/CAM-System CEREC 3D (Sirona Dental Systems GmbH, Bensheim, Deutschland) die Herstellung von vollkeramischen Implantatkronen seit der Markteinführung der IPS e.max.CAD Keramik (Ivoclar Vivadent GmbH, Ellwangen, Deutschland) im Jahre 2007. CEREC 3D vereinfacht und beschleunigt die Herstellung von keramischen Inlays, Onlays, Veneers, Teilkronen und Kronen für Front- und Seitenzähne und ermöglicht die Patientenversorgung in einer einzigen Sitzung [18]. Die Praxistauglichkeit der CEREC-Methode wird durch die hohen Erfolgsraten in der Literatur bestätigt [24, 25].

Neben den bewährten metallkeramischen Versorgungen haben in den letzten Jahren daher auch Kronen aus Vollkeramik an Bedeutung gewonnen. Unter anderem werden auch die IPS e.max.CAD Lithiumdisilikat-Glaskeramiken aufgrund ihrer guten mechanischen Eigenschaften zunehmend zur prothetischen Versorgung von Implantaten eingesetzt. Die für den Schleifprozess im CEREC-System verwendeten IPS e.max CAD-Blöcke werden im Gießpressverfahren, einem glastechnischen Verfahrensweg, hergestellt. Die durch die Teilkristallisation entstehenden Lithiummetasilikatkristalle (Li2SiO3 ) verleihen dem Werkstoff eine gute Formbarkeit und gleichzeitig eine relativ gute Festigkeit und Kantenstabilität. Der teilkristallisierte Zustand bedingt eine charakteristische blaue Farbe des Werkstoffs (Abb. 1, 2). Die Korngröße der plättchenförmigen Kristalle liegt im Bereich von 0,2–1,0 µm. Nach der Formgebung der Krone im CAD/CAM-System werden die Restaurationen getempert und es bilden sich Lithiumdisilikat-Kristalle (Li2Si2O5 ) aus, die der Krone die definitive Farbe und die gewünschte hohe Festigkeit verleihen (Abb. 3) [7]. Das Gefüge des endkristallisierten e.max CAD besteht aus ca. 70,0 % feinkörnigen Lithiumdisilikat-Kristallen, die in eine Glasmatrix eingebettet sind.

Nach dem Schleifen der vollanatomischen Restaurationen mit einem CAD/CAM-System wird die Sofortglasur IPS e.max CAD Crystall/Glaze aufgetragen und anschließend in einem Dentalofen gleichzeitig kristallisiert und glasiert. Die Glasur kann als Paste mit einem Pinsel aufgetragen oder in einem rascheren Arbeitsgang als Spray aufgesprüht werden. Beim kombinierten Glasur- und Kristallisationsbrand bildet sich ein guter Verbund zwischen der Glasurschicht und der Lithiumdisilikat-Glaskeramik aus. Der Übergang ist blasen- und rissfrei (Abb. 6). Klinische Studien zur Anwendung von CAD/CAM-gefertigten Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen auf Implantaten gab es zum Zeitpunkt der Markteinführung des e.max.CAD Keramiksystems noch nicht. Inwieweit die Herstellungstechnik mittels CAD/CAM-Verfahren einen Einfluss auf die klinischen Komplikationsraten vollkeramischer, implantatgetragener Restaurationen hat, konnte aufgrund der spärlichen Datenlage bis dato nicht abschließend beurteilt werden [10].

Daher wurde in der vorliegenden Untersuchung die Überlebensrate von CAD/CAM-gefertigten Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen unter Berücksichtigung von technischen und biologischen Komplikationen über einen klinischen Beobachtungszeitraum von 7 Jahren ermittelt und ausgewertet. Die Nullhypothese der Untersuchung lautete, dass zwischen Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen und anderen vollkeramischen Systemen keine Unterschiede bezüglich der Komplikations- und Überlebensraten bestehen.

Material und Methoden

Im Zeitraum von November 2007 bis März 2014 wurden 91 Patienten (58 Frauen und 33 Männer) in einem mittleren Alter von 49,6 Jahren in eigener Zahnarztpraxis durch denselben Operateur mit 192 Implantaten versorgt. Der jüngste Patient war 18 Jahre alt, während der älteste Patient 82 Jahre alt war. Bei den in der Studie eingesetzten 192 Implantaten handelte es sich um 169 Xive- und 23 Ankylos-Implantate der Firma Dentsply Implants GmbH (Mannheim, Deutschland). Die Ankylos-Implantate wurden auf der Grundlage des Tissue-Care-Konzepts laut Herstellerangaben subkrestal und die Xive-Implantate krestal platziert. Die Standard-Einheilzeit betrug im Unterkiefer 8 und im Oberkiefer 12 Wochen. Bei Augmentationen verlängerte sich die Einheilzeit jeweils um 4 bis 8 Wochen, je nach Umfang der Augmentation. Die Implatatabformung erfolgte in offener Abformtechnik mit den systemspezifischen Abformpfosten (Abb. 5). Am einartikulierten Modell wurden mit den Modellimplantaten in situ die benötigte Angulation und die gewünschte Gingivahöhe der Prothetikaufbauten bestimmt. Dazu kamen vorwiegend die systemspezifischen konfektionierten Titanabutments EstheticBase bei Xive- und Regular X bei Ankylos-Implantaten zum Einsatz. Am häufigsten wurden EstheticBase-A0-Abutments verwendet.

Im Labor erfolgte die für die Aufnahme der Vollkeramikkronen notwendige marginale Stufenpräparation der Titanabutments. Der anschließende Scanvorgang des Implantatmodells und des Bissregistrats wurde mit der Aufnahmeeinheit des CEREC-3D-Systems unter Einsatz von CEREC-Powder, einem weißen Kontrastpulver der Firma Vita (Bad Säckingen, Deutschland), durchgeführt. Am virtuellen Modell wurde die Implantatkrone unter Berücksichtigung des Antagonisten in den üblichen Konstruktionsschritten des CEREC-Systems konstruiert (Abb. 6, 7). Anschließend wurden die teilkristallisierten IPS e.max CAD-Blöcke mit der CEREC-MC-XL Schleifeinheit beschliffen. Nach Fertigstellung wurden die Kronen auf das Abutment aufgepasst und die Okklusion wurde im Artikulator überprüft und optimiert. Danach erfolgte die farbliche Charakterisierung der Kronen mit Keramikpasten, Malfarben und Glasuren. Nach dem Kristallisationsbrand in einem kalibrierten Hochtemperaturofen (Programat CS, Ivoclar Vivadent, Liechtenstein) erhielten die Kronen ihre endgültigen Farb- und Materialeigenschaften (Abb. 8, 9). Nach der Einprobe am Patienten wurde das Abutment mit dem systemspezifischen Drehmoment (Xive 24 Ncm, Ankylos 15 Ncm) im Implantat verschraubt. Die Klebefläche der Implantatkronen wurde mit Flusssäure (Ivoclar Vivadent) konditioniert und anschließend mit Monobond S silanisiert (Ivoclar Vivadent). Zur Befestigung der Kronen auf den Abutments wurde in 162 Fällen (84,0 %) ein selbstadhäsiver Befestigungszement (RelyX Unicem, 3M Espe, Neuss, Deutschland) verwendet. In 5 Fällen (2,6 %) kam Glasionomerzement (Ketac Cem, 3M Espe), in 22 Fällen (11,5 %) Komposit (Variolink 2, Ivoclar Vivadent) und in 3 Fällen (1,5 %) Kompositzement (Multilink Automix, Ivoclar Vivadent) zum Einsatz.

Die statistische Analyse der Ergebnisse erfolgte mit dem Programm STATISTICA 9.1 (StatSoft Inc., Tulsa, USA). Es handelte sich im vorliegenden Fall um unvollständige Beobachtungen und somit um die Analyse von zensierten Daten, da unbekannt war, inwieweit das Zielereignis „Kronenverlust“ nach der Beobachtungsperiode eingetreten sein könnte. Die Untersuchung stützte sich somit auf die Darstellung der Überlebensrate der Suprakonstruktionen, die dadurch definiert war, dass der Eintritt des Zielereignisses während der Beobachtungszeit noch nicht erfolgt war. Zu diesem Zweck wurde zur Analyse das Kaplan-Meier-Verfahren eingesetzt, das die Überlebensrate als Funktion der Überlebenszeit darstellt [14]. Der Vergleich der Verteilung von Überlebensraten zwischen unabhängigen Stichproben (z.B. in Gruppen mit unterschiedlichen Implantattypen) wurde mithilfe des Log-Rank-Tests durchgeführt [19]. Als weitere statistische Verfahren kamen der Chi2-Test (exakter Fisher-Test) sowie die Cox-Regression zum Einsatz.

Ergebnisse

Die meisten Patienten wurden mit einem Einzelimplantat versorgt (n = 40). Bei 23 Patienten wurden 2 Implantate eingesetzt, 15 Patienten wurden mit 3, 7 Patienten mit 4 und ein Patient mit 8 Implantaten versorgt. Um die unabhängige Variable „Alter“ als Einflussfaktor darstellen und berechnen zu können, wurden 2 Altersgruppen gebildet. Es wurde zwischen Probanden unterschieden, die ? 55 (n = 57), und Probanden, die > 55 (n = 34) Jahre alt waren. Es wurden 98 Kronen in der Altersgruppe ? 55 Jahre und 94 Kronen in der Altersgruppe > 55 Jahre eingesetzt. Von den insgesamt 192 Kronen erhielten weibliche Probanden 129 und männliche Probanden 63 Kronen. Bei 18 der insgesamt 91 Probanden wurde während oder vor der Implantatbehandlung eine Schienentherapie aufgrund einer CMD-Symptomatik durchgeführt. Am häufigsten wurden Implantate sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer im Seitenzahnbereich und dort v.a. im Bereich der ersten Molaren eingesetzt. Tabelle 1 gibt einen Überblick über die Häufigkeitsverteilung in Abhängigkeit von der Lokalisation der Implantate. Im Gegenkiefer hatten alle Implantatversorgungen einen antagonistischen Kontakt im Sinne einer festen Bezahnung. Nach einem mittleren Beobachtungszeitraum von 41,9 Monaten waren von den 192 Kronen noch 181 in situ, was einer kumulativen Überlebensrate von 94,3 % entspricht. Insgesamt wurden im Beobachtungszeitraum 24 Komplikationen ermittelt, von denen 16 technischer und 8 biologischer Natur waren. Unter den 16 technischen Komplikationen kam es in 3 Fällen zum Chipping der Kronen (1× Minor Chipping und 2× Major Chipping). Dreimal kam es zu einer Abutmentfraktur, neunmal zu einer Schraubenlockerung und einmal zu einem Retentionsverlust der Krone (Abb. 10). Zehn der 16 technischen Komplikationen führten in der Folge zu einem Verlust der Suprakonstruktion. Dabei handelte es sich in 4 Fällen (40,0 %) um Lockerungen der Abutmentschraube, in 3 Fällen um eine Abutmentfraktur (30,0 %) und in 2 Fällen um ein Major Chipping, das sich in einem Fall in einer Fraktur der kompletten Krone (10,0 %) und im anderen Fall in einer Fraktur am Kronenrand (10,0 %) äußerte. Beim Major Chipping war die Neuherstellung der Krone notwendig, während bei dem Minor Chipping die Krone in situ verbleiben konnte, da eine Begradigung und Politur des Frakturbereichs möglich waren. Bei einem weiteren Fall musste die Krone aufgrund einer prothetischen Neuplanung entfernt werden (10,0 %). In 8 Fällen trat als biologische Komplikation eine Periimplantitis auf, die in einem Patientenfall dazu führte, dass ein Implantat 69 Monate nach Insertion nicht mehr erhalten werden konnte und entfernt werden musste. Der Verlust des Implantats hatte zwangsläufig auch den Verlust der Krone zur Folge. Die Implantatüberlebensrate betrug bei Verlust eines Implantats nach einer mittleren Liegedauer von 45,8 Monaten 99,5 %. Ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen der Entstehung einer Periimplantitis und einer vorherigen Parodontalerkrankung konnte dabei nicht festgestellt werden (p = 0,69). Mittels einer unifaktoriellen Analyse wurde zunächst jede unabhängige Variable hinsichtlich ihres Einflusses auf die Überlebensrate der Suprakonstruktionen untersucht. Bei den männlichen Patienten gingen von den insgesamt 63 Kronen im Beobachtungszeitraum 2 Kronen (3,2 %) verloren. Bei den weiblichen Probandinnen waren bei 129 Kronen 9 Verluste (7,0 %) zu verzeichnen. Signifikante geschlechtsabhängige Unterschiede konnten nicht ermittelt werden (p = 0,51). Auch das Alter und die Lokalisation (Ober- oder Unterkiefer) hatten auf die Überlebensrate der Suprakonstruktionen keinen signifikanten Einfluss (p = 0,37; p = 1,00). Eine behandlungsbedürftige funktionelle Störung hatte ebenfalls keinen signifikanten Einfluss auf die Überlebensrate der Kronen (p = 0,43). Der Implantattyp hatte hingegen einen statistisch signifikanten Einfluss auf die Überlebensrate der Suprakonstruktion (p = 0,029). Xive-Implantate waren zu lediglich 4,1 % (7 von 169) von Kronenverlusten betroffen, Ankylos-Implantate dagegen zu 17,4 % (4 von 23). Auch der Vergleich der Kronenüberlebensraten der beiden Implantattypen mittels des Kaplan-Meier-Verfahrens lieferte statistisch signifikante Unterschiede (p = 0,021) (Abb. 11). Mittels einer multifaktoriellen Korrelationsanalyse wurden diejenigen Faktoren in die Auswertung einbezogen, die bei der unifaktoriellen Analyse einen statistisch signifikanten Einfluss auf die Überlebensrate der Kronen hatten. Diese Berechnung wurde durchgeführt, um den Einfluss weiterer unabhängiger Variablen bzw. ihre Interaktion als Störgröße auszuschließen. In die Analyse wurden die Einflussfaktoren Implantattyp und Schraubenlockerung einbezogen. Als statistisch signifikant erwies sich dabei nur die Schraubenlockerung (p < 0,0001) (Abb. 12). Fälle mit einer Lockerung der Abutmentschraube wiesen ein 25-faches Risiko für einen Kronenverlust auf (Tab. 2).

Diskussion

Überlebensraten

In der vorliegenden Studie traten innerhalb des siebenjährigen Beobachtungszeitraums bei einer mittleren Liegedauer der Kronen von 41,9 Monaten 11 Kronenverluste auf, was einer durchschnittlichen kumulativen Überlebensrate von 94,3 % entspricht. In einer Studie von Fabbri et al. wurden 45 monolithisch laborseitig erstellte Kronen aus lithiumdisilikatverstärkter Glaskeramik auf natürlichen Zähnen und Implantaten nachuntersucht [5]. In der Untersuchung konnten hohe kumulative Überlebensraten der Restaurationen von 95,5–100,0 % ermittelt werden. In einer retrospektiven Langzeituntersuchung von Simeone und Gracis zu keramikverblendeten Lithiumdisilikatkronen auf natürlichen Zähnen konnten ebenfalls hohe kumulative Überlebensraten der Suprakonstruktionen von 98,2 % beobachtet werden [30]. Ein systematisches Review bescheinigte Kronen aus lithiumdisilikatverstärkter Keramik auf natürlichen Zähnen hinsichtlich ihrer Überlebensraten hervorragende Kurzzeitergebnisse. Erkenntnisse über das Langzeitverhalten der Restaurationen liegen bislang jedoch nicht vor [20]. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Untersuchungen von Fabbri et al. und Simeone und Gracis fiel die prothetische Überlebensrate in der vorliegenden Untersuchung niedriger aus [5, 30]. Allerdings war das mittlere klinische Follow-up in der erstgenannten Studie mit 36 Monaten kürzer als in der vorliegenden Untersuchung. Die Studie von Simeone und Gracis erfolgte zudem bei natürlichen Zähnen und nicht bei Implantaten und die von Fabbri et al. auf natürlichen Zähnen und Implantaten. Somit können die kumulativen Überlebensraten dieser beiden Studien nur eingeschränkt mit den vorliegenden Ergebnissen verglichen werden.

Auch in verschiedenen Übersichtsarbeiten wurden geringfügig höhere Überlebensraten angegeben als in der vorliegenden Untersuchung [11, 12, 21, 26, 27, 34]. Pjetursson et al. ermittelten in einer systematischen Übersichtsarbeit bei implantatgetragenen Einzelkronen eine Überlebensrate von 97,2 %. Eine weitere Übersichtsarbeit von Jung et al. bescheinigte implantatgetragenen Einzelkronen eine Überlebensrate von 96,3 %. In beiden Übersichtsarbeiten wurde jedoch nicht zwischen Kronen aus Metallkeramik und Vollkeramikkronen unterschieden. Retentionsverluste bei zementierten Suprakonstruktionen, Lockerungen der Abutmentschrauben und Frakturen der Verblendkeramik stellen die häufigsten technischen Komplikationen bei Restaurationen auf Einzelzahnimplantaten dar [4, 13, 22, 32]. Auch in der vorliegenden Untersuchung konnten ähnliche Komplikationen beobachtet werden.

Lockerung der Abutmentschraube

Nach 7 Jahren kam es in 9 Fällen (4,7 %) zu einer Schraubenlockerung. Davon waren 6 Xive- und 3 Ankylos-Implantate betroffen. In 5 Fällen konnte die Krone durch eine okklusale Bohrung und eine anschließende Neuverschraubung erhalten werden. Daraus ergaben sich 4 Kronenverluste und eine durch Schraubenlockerung induzierte Verlustrate von 2,1 %. Pjetursson et al. ermittelten in ihrer systematischen Übersichtsarbeit nach 5 Jahren eine durchschnittliche Prävalenz von Schraubenlockerungen von 5,6 %. In älteren Übersichtsarbeiten wie in der von Jung et al. wurden mit 8,8 % häufigere Lockerungen der Abutmentschraube beobachtet [12]. Die Ursachen, die für die Lockerung der Abutmentschrauben verantwortlich waren, konnten für die vorliegende Studie nicht abschließend ermittelt werden. In Betracht kommen exzentrische okklusale Vorkontakte oder ein falsches Drehmoment beim Verschrauben des Abutments. Eine Schraubenlockerung stellte in unserer Studie einen signifikanten Einflussparameter für den Verlust der Suprakonstruktion dar. Allerdings muss das große Konfidenzintervall beachtet werden, was auf eine breite Streuung der Werte hinweist. Eine große Streuung der Werte kann als Hinweis darauf gewertet werden, dass die Stichprobe nicht ausreichend groß gewählt wurde. Der daraus resultierende hohe Standardfehler bedingt die große Spannweite des Konfidenzintervalls. Beides ist als ein Anzeichen für eine nicht ausreichende Repräsentativität der Stichprobe zu werten [29]. Um dem Problem des Kronenverlusts durch Schraubenlockerung entgegenzuwirken, wurden seitens der Herstellerfirmen in Zusammenarbeit mit den CAD/CAM-Herstellern Systeme entwickelt, bei denen die Krone aus Lithiumdisilikat außerhalb des Mundes auf dem Titanabutment verklebt wird. Vorteil dieser „Abutmentlösung“ ist, dass man im Falle einer Schraubenlockerung vollen Zugriff auf den Schraubenkanal hat. Nachteil dieser Entwicklung ist, dass zu beachten gilt, dass eine Verschraubung nur dann sinnvoll möglich ist, wenn die Angulation des Implantats eine Platzierung des Schraubenkanals auf der okklusalen und im Frontzahnbereich palatinalen Fläche der Suprastruktur zulässt.

Fraktur des Abutments

In 3 Fällen war eine Abutmentfraktur für den Verlust der Krone verantwortlich, woraus sich eine Komplikationsrate von 1,6 % nach 7 Jahren ergab. Abutmentfrakturen sind sehr selten und werden in den Übersichtsarbeiten von Pjetursson et al. mit einer Prävalenz von 0,3 % und von Jung et al. mit 0,18 % nach 5 Jahren angegeben. Damit war die Häufigkeit von Abutmentfrakturen in der vorliegenden Studie fünf- bis achtmal höher als durchschnittlich in der Literatur angegeben. Abutmentfrakturen können verschiedene Ursachen haben. In Betracht kommen Materialmängel, Behandlungs-, Verarbeitungs-, Abutmentbeschleif- oder Planungsfehler sowie patientenspezifische Parameter, z.B. Parafunktionen. Materialmängel konnten in unserer Studie mittels einer Nachuntersuchung der an den Hersteller gesandten, frakturierten Abutments nicht bestätigt werden, sodass auch hier Ermüdungsbrüche durch eine fehlerhaft eingestellte Okklusion in Betracht gezogen werden müssten. Ein weiterer Grund könnte in der für die Keramikkronen notwendigen laborseitigen Stufenpräparation liegen. Der damit verbundene Materialabtrag könnte zu einer Schwächung des Abutments geführt haben.

Chipping

Als Ursachen für Chipping werden die höheren Wärmeausdehnungskoeffizienten sowie die Schichtdicke der Verblendkeramik und eine zu schnelle Abkühlung (Kühlrate) nach dem Brennprozess angegeben [9]. In systematischen Übersichtsarbeiten wie denen von Jung et al. und Pjetursson et al. konnten Chippingraten (Major und Minor Chipping) für keramikverblendete Einzelkronen in einem Beobachtungszeitraum von 5 Jahren von 3,5 %, bzw. 5,0 % ermittelt werden [13, 21]. In der vorliegenden Studie wurde nach einer mittleren Beobachtungszeit von 41,9 Monaten in nur 3 Fällen (1,6 %) ein Chipping beobachtet. Erklärbar wäre das deutlich seltenere Auftreten von Chipping bei monolithischen Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen durch das Fehlen der bei Verblendkronen üblichen Schwachstelle zwischen Gerüst und Verblendung. Monolithische Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen zeigten in zyklischen Belastungstests zudem hohe Festigkeitswerte und geringe Ermüdungstendenzen [8]. Einen zusätzlichen Einfluss scheint auch die Art der Befestigung zu haben. Eine adhäsive Befestigung ist in der Lage, die Bruchlast von Lithiumdisilikat-Kronen deutlich zu steigern [3].

Verlust der Retention

Die adhäsive Befestigung der Keramikkronen auf den Titanabutments könnte mit Blick auf die niedrigere Anzahl Retentionsverluste (n = 1; 0,5 %) in der vorliegenden Untersuchung im Vergleich zu den Ergebnissen anderer Publikationen zusätzlich zu einer besseren Retention beigetragen haben. Pjetursson et al. ermittelten in ihrer systematischen Übersichtsarbeit eine Häufigkeit von Retentionsverlusten, die bei 3,1 % nach 5 Jahren lag. Jung et al. kamen in ihrer Arbeit auf eine Rate von 4,1 % nach 5 Jahren. Die Autoren beider Übersichtsarbeiten berücksichtigten dabei alle Zementierungsarten. Die in anderen Studien ermittelte Häufigkeit von Retentionsverlusten bei semipermanent zementierten Implantatkronen lag über einen Beobachtungszeitraum von 2 bis 5 Jahren zwischen 16,0 und 28,0 % [16, 28, 31]. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass eine adhäsive Befestigung im eigentlichen Sinne nur auf natürlichen Zähnen, jedoch nicht auf Titanabutments möglich ist. Insofern bleibt letztlich unklar, welcher Faktor zur besseren Retention der Suprakonstruktion beigetragen haben könnte.

Schlussfolgerungen

Die Komplikations- und Überlebensraten von Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen sind auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Datenlage nur eingeschränkt mit Ergebnissen aus anderen Publikationen vergleichbar. Tendenziell lässt sich jedoch feststellen, dass die Komplikations- und Verlustraten von Einzelrestaurationen aus Lithiumdisilikat-Glaskeramik auf Implantaten ähnlich hoch sind wie die von Kronen aus anderen Keramikmaterialien auf natürlichen Zähnen/Implantaten. Somit konnte die Nullhypothese, dass CAD/CAM gefertigte Lithiumdisilikat-Glaskeramikkronen vergleichbar niedrige Verlust- und Komplikationsraten wie andere Vollkeramikkronen auf Einzelimplantaten vorweisen, mit gewissen Einschränkungen vorläufig bestätigt werden. Zu beachten ist, dass ein retrospektives Design, wie in der vorliegenden Studie, u.a. das Risiko eines Informationsbias birgt, der durch eine unvollständige Dokumentation bedingt sein kann, und dadurch zu einer systematischen Verzerrung der Ergebnisse führen könnte. Eine Verifizierung der Studienergebnisse sowie die Beantwortung der noch offenen Fragestellung, inwieweit der Schraubenkanal einen negativen Einfluss auf die Stabilität der Abutmentkrone haben könnte, sollten anhand weiterer Untersuchungen erfolgen.

Interessenkonflikt: Die Autoren Eric André Noack und Peter Gehrke erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Korrespondenzadresse

Dr. med. dent. Eric André Noack

Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis

Hermann-Rein-Straße 2a

37075 Göttingen

Tel.: 0551 374224

Fax: 0551 376615

praxis@zahnaerzte-am-papenberg.de

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Fussnoten


(Stand: 14.09.2016)

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