Auf Dr. Thomas Barth folgt PD Dr. Dr. Matthias Schneider

MVZI mit neuem Vorstand

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Die Mitgliederversammlung des MVZI/Mitteldeutscher Landesverband für Zahnärztliche Implantologie im DGI e.V. hat am 27. Mai 2016 in Zwickau einen neuen Vorstand gewählt – und den bisherigen Präsidenten Dr. med. Thomas Barth, der nicht noch einmal für die Wahl zur Verfügung stand, mit anhaltendem Beifall verabschiedet. Zum neuen Präsidenten des MVZI gewählt wurde PD Dr. Dr. Matthias Schneider aus Dresden.

Dr. Schneider war, ebenso wie das ganze neue Team, Wahlvorschlag des bisherigen Vorstands – eine Empfehlung, der die Mitgliederversammlung einstimmig gefolgt ist. Unterstützung erhält der neue Präsident durch PD Dr. Arne
Boeckler/Halle, der als 1. Vizepräsident seine Erfahrung aus der Funktion im bisherigen MVZI-Vorstand einbringt, und Dr. Stefan Ulrici/Leipzig als 2. Vizepräsident, der die junge Generation im Leitungsgremium des MVZI repräsentiert und Mitglied des DGI-Komitees Nexte Generation ist. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Dr. Uwe Woytinas/Weißenfels, der sich weiterhin der vielfältigen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit widmet, und Dr. Thomas Kindler/Meiningen als Schriftführer für die Dokumentation der Geschichte, Entwicklungen und Beschlüsse der Gesellschaft.

Neben Dr. Barth hatte auch Doz. Dr. med. habil Michael Fröhlich nicht erneut für eine Aufgabe im Vorstand kandidiert. Für seine eindrucksvollen Leistungen als maßgeblicher Impulsgeber für die wissenschaftliche Ausrichtung des MVZI und den engen Schulterschluss mit den Hochschulen dankte nicht nur die Mitgliederversammlung: Fröhlich war auch Tagungspräsident des zeitgleich stattfindenden „Sommersymposiums“ des MVZI und erhielt für sein zukunftsorientiertes Programm zu den Möglichkeiten (und Grenzen) der Digitalisierung in der Implantologie großen Beifall des Kongressauditoriums. An der wissenschaftlichen Ausrichtung des MVZI wird sich auch mit dem neuen Vorstand nichts ändern: Dr. Boeckler ist durch seine Aufgaben sowohl in der Lehre als auch in der Praxis mit der Wissenschaft ebenso eng verbunden wie Präsident Dr. Schneider. Der MVZI wird das Grundprinzip der DGI, Wissenschaft und Praxis zu spiegeln, damit auch in der Zukunft mit Leben füllen.

Ganz auf die Beratung seitens des bisherigen Präsidenten wird der neue Vorstand nicht verzichten müssen: Dr. Barth bot an, für bestimmte Aufgaben dem neuen Team zur Seite zu stehen. Das Angebot wurde mit großer Freude angenommen, denn seine nunmehr insgesamt zwanzigjährige Erfahrung im MVZI-Vorstand untermauert die Expertise des Vorstands in der Geschichte der Gesellschaft, in der Politik mit ihren Ent- und Verwicklungen und nicht zuletzt in der engen persönlichen Verbindung der langjährigen Mitglieder sowie der berühmten Festabende. In einem kleinen gestrafften Rückblick hatte Barth bei der Mitgliederversammlung die Highlights seiner beiden Amtsperioden dargestellt und die besondere Rolle, die der MVZI im Kontext der DGI-Landesverbände einnimmt. Er unterstrich dezidiert, dass es eine gute Entscheidung gewesen sei, dass der MVZI im Jahr 2007 der DGI beigetreten sei. Mit seinem Rückzug aus der aktiven Führung des MVZI will Dr. Barth auch Signale setzen für Veränderungen – nicht nur, aber auch hinsichtlich einer aktiveren Beteiligung der jungen Generation aus Kolleginnen und Kollegen.

Für den neuen Präsidenten ist die Arbeit im MVZI-Vorstand kein Neuland: Er sei schon länger intensiv einbezogen und gut auf die Aufgabe vorbereitet worden, berichtet Dr. Schneider. Ziel war und ist, die ungemein erfolgreiche Arbeit des MVZI-Vorstands fortzusetzen und dabei auch neue Akzente zu setzen und im Bereich der Veranstaltungen möglicherweise auch neue Formate zu entwickeln. Auch die Arbeitskreise und Qualitätszirkel werden schon wegen der fundamentalen Bedeutung der Basisarbeit vom neuen Vorstand ebenso wie in den vielen zurückliegenden Jahren intensiv unterstützt. Dr. Schneider ist seit 2011 Mitglied der DGI. Wie wichtig eine wissenschaftliche Gesellschaft für Zahnärztinnen und Zahnärzte ist, sei ihm mit den Jahren der Berufsausübung immer bewusster geworden: Während in der Zeit der Tätigkeit in der Universität ein enger Kontakt mit der Wissenschaft üblich sei, ändere sich die Situation im Praxisalltag nach Niederlassung doch spürbar. Hier sei der stete Input einer Fachgesellschaft unersetzbar. Dies auch den jungen Kolleginnen und Kollegen zu vermitteln, die auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft sind, sehe er als eine seiner großen Aufgaben als Präsident des MVZI. Die Vereinigung könne auf eine anhaltend steigende Mitgliederzahl stolz sein und dies als Bestätigung dafür lesen, dass ihre vielfältigen Angebote den Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in der Region entgegenkommen.


(Stand: 14.09.2016)

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