Kurzmeldungen

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Das Curriculum „Professionelle Betreuung von Implantatpatienten“ (PBI) für die Assistenz geht nach erfolgreichem Auftakt im Oktober in die 2. Runde.

Mit dem neuen Curriculum „Professionelle Betreuung von Implantatpatienten“ (PBI) konnte die DGI im Mai dieses Jahres eine Punktlandung hinlegen. Die 14 Teilnehmerinnen verteilten Bestnoten an die Referierenden der beiden Module, DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz (Wiesbaden) und Dr. Tracy Lennemann, eine in den USA ausgebildete Dentalhygienikerin und international tätige Dozentin.

Gleichwohl hatten die Teilnehmerinnen – neben viel Lob – auch Wünsche und Vorschläge formuliert. Diese hat die DGI sofort aufgegriffen und schon für die jetzt anstehende Veranstaltung umgesetzt: Das Curriculum findet kompakt an zwei Tagen statt, am Freitag, dem 11. und am Samstag, dem 12. Oktober. Dies erspart eine zweimalige Anreise nach Bad Soden im Taunus, wo das Curriculum in einer Praxis stattfindet.

Die Anatomie sowie die Ursachen und die Diagnostik periimplantärer Erkrankungen stehen im Mittelpunkt des ersten Moduls. Es ist sicherlich keine ganz leichte Kost, die der DGI-Präsident den Teilnehmerinnen serviert: Fachliches Wissen rund um Zahn und Implantat; es geht um die Unterschiede zwischen Parodont und periimplantärem Gewebe und nicht zuletzt auch um die Unterschiede zwischen Gingivitis, Parodontitis/Mukositis und Periimplantitis – und auf welche Warnsignale man bei einer professionellen Zahnreinigung und Patientenbetreuung achten muss. Thema sind auch Risikofaktoren, die eine steigende Zahl von Patienten mitbringen.

Im zweiten Modul stehen Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten, die Aufklärung und vor allem die Praxis sowie Hands-on im Mittelpunkt. Das Spektrum reicht von der professionellen Reinigung von Implantaten und Zähnen über den Einsatz verschiedener Hilfsmittel und Instrumente, das Biofilmmanagement bis hin zum Thema, wie man Veränderungen an der Implantatoberfläche erkennt.

www.dgi-fortbildung.de/curriculum-pbi/

 

MVZI lädt ein zum Mitmachen: Jetzt Abstract einreichen für das Symposium 2020.

Das erfolgreiche 26. Sommersymposium des MVZI in Merseburg ist kaum vorbei, schon haben die Vorbereitungen für das nächste Sommersymposium begonnen. Dieses findet am

3./4. Juli 2020 in Leipzig stattfinden. Der Titel: „Standards und Visionen – Implantattherapie in der funktionellen Zone“.

Als Tagungspräsidenten konnte der Landesverband Prof. Dr. Florian Beuer MME (Berlin) gewinnen. Die Tagungsleitung liegt in den Händen von Dr. Stefan Ulrici.

Die Organisatoren laden dazu ein, das Symposium durch einen Beitrag mitzugestalten und ein Abstract einzureichen.

www.dgi-fortbildung.de/mvzi_leipzig

 

Die Nexte Generation sucht Studierende als Partner: Die implantologische Ausbildung gemeinsam voranbringen.

Die zahnärztliche Implantattherapie nimmt im klinischen Alltag der Zahnmedizin einen immer größeren Stellenwert ein. Auch in die studentische Ausbildung hat das Gebiet schon Einzug gehalten, spielt jedoch häufig nur eine Nebenrolle. Die Nexte Generation der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) möchte darum die Ausbildungsmöglichkeiten für Studierende sowie Assistenzzahnärztinnen und -zahnärzte nach dem Abschluss des Studiums weiterentwickeln. Dieses Konzept will die DGI-Nachwuchsorganisation zusammen mit Vertretern der Fachschaften auf den Weg bringen. „Schließlich wissen Studierende selbst am besten, was sie wollen“, sagt Dr. Samir Abou-Ayash (Bern) vom Komitee. „Vertreter der Fachschaften sollen unsere Sparrings- und Ansprechpartner an den Universitäten vor Ort sein.“

Zu dieser Partnerschaft gehören beispielsweise: Informationen über Veranstaltungen für den implantologischen Nachwuchs, Vorträge und Fortbildung an der Universität und ein Forum für Fragen der Studierenden zum Thema Implantologie.

Kommt die Zusammenarbeit zustande, werden zwei Studierende zu offiziellen DGI-Fachschaftspartnern ernannt. Diese könnten jeweils kostenfrei an den jährlichen Kongressen der DGI teilnehmen und fungieren als Ansprechpartner beim Aufbau und der weiteren Umsetzung des Ausbildungsprojekts.

Für einen Ideenaustausch hat die Nexte Generation Fachschaftsvertreter aller Universitäten zum 33. Kongress der DGI eingeladen, die DGI übernimmt die Kongressgebühren. Das Treffen soll im Vorfeld der Tagung am Donnerstag, dem 28. November, stattfinden.

Interessenten können sich per E-Mail an Dr. Samir Abou-Ayash wenden: Samir.abou-ayash@zmk.unibe.ch

 

Masterstudiengang Orale Implantologie und Parodontologie: Frühbucherkonditionen enden am 30. September.

Das Interesse am Masterstudiengang Orale Implantologie und Parodontologie von DGI und Steinbeis-Hochschule ist groß. Im Januar 2020 startet die Studiengruppe Nummer 18.

Studiengangleiter Prof. Dr. Günter Dhom (Ludwigshafen) freut sich nicht nur über eine rege Nachfrage aus dem deutschsprachigen Ausland, sondern auch über die steigende Zahl der Zahnärztinnen, die sich für die Implantologie begeistern. Inzwischen liegt der Frauenanteil bei 30 Prozent – er hat sich binnen weniger Jahre verdoppelt.

Vor allem die Integration der Parodontologie hat sich zu einem Zugpferd entwickelt. „Um unsere Patienten weiterhin erfolgreich behandeln zu können, müssen implantologische und parodontologische Kompetenz zusammenkommen. Durch die Verknüpfung der beiden Fächer machen wir unsere Kolleginnen und Kollegen fit für die Zukunft“, erklärt Prof. Dhom.

 

 

 


(Stand: 18.09.2019)

Die beiden Ausgaben der Kongresszeitung SPECTATOR CONGRESS zur DGI-Jahrestagung 2019 bietet einen umfassenden Ausblick auf das Implantologie-Event in Hamburg.

1. Ausgabe (September 2019)
2. Ausgabe (November 2019)

Aktuelle Ausgabe 1/2020

Im Fokus

  • Periimplantäres Weichgewebe
  • Implantate bei Behandlung mit Knochenantiresorptiva
  • Forcierte Extrusion bei Längsfraktur

FORTBILDUNGSANGEBOTE DGI

Die DGI bietet ein umfassendes und überregionales Fortbildungsangebot an. 

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