Bedeutung der Knochendichtemessung für die präimplantologische Diagnostik im Unterkiefer*

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ZZI 04/1993

Bedeutung der Knochendichtemessung für die präimplantologische Diagnostik im Unterkiefer*

Moegelin A, Welzel K, Grünert B, Becker J

Zusammenfassung:
Die präimplantologische Abklärung der Mor-phometrie und Knochendichte ist für die Planung, Durchführung und Prognose enossaler Implantation von Bedeutung. Die direkte Messung mit der quantitativen Computertomographie zeigt in der vorliegenden Untersuchung einen signifikanten Zusammenhang von Knochendichten der Unterkieferspongiosa mit den Knochendichten der Lendenwirbelsäule und im Schenkelhalsbereich, gemessen mit der Dualen Photonen Absorptiometrie. Aus Gründen des Strahlenschutzes ist die indirekte Bestimmung des Knochenmineralgehaltes sinnvoll und mit der Routineuntersuchung der OPTG in der Regel für die präimplantologische Diagnostik ausreichend.

 

Summary:
The preoperative assessment of the anatomical host site tissues relies on radiographic means such as conventional orthopantomography (OPMG) and computerized tomography (CT). Beside morphometrie data, information on bone quality is of importance for the survival and preoperative planning of dental implants. In contrast to quantitative CT (qCT), OPMG fails to provide information on bone density. This study compared the bone density of the cancellous bone in the anterior mandible as measured by qCT with that of the lower spine and femur neck as measured by dual photon X-ray absorptiometry (DPX). A highly significant correlation was observed to exist between the bone densities measured in the mandible and the lower spine, and less significantly so, the femur neck. Because of the almost negligible radiation dose used in DPX measurements, it seems advisable and sufficient to use OPMG and DPX for mor-phometric and indirect measurements of the bone mass to predict bone quantity and quality in the preoperative planning of routine implant treatment.


(Stand: 01.04.1993)

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