Zur Freilegung subgingival eingeheilter enossaler Implantate im sichtbaren Bereich des Oberkiefers*

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ZZI 04/1995, 183-6

Zur Freilegung subgingival eingeheilter enossaler Implantate im sichtbaren Bereich des Oberkiefers*

Cacaci C, Ferstl W, Klaus R, Nentwig GH

Zusammenfassung:
Die Freilegungstechnik von subgingival einheilenden Implantaten spielt für die Morphologie der späteren periimplantären Weichgewebsmanschette eine wesentliche Rolle. Neben substanzschonenden Vorgehensweisen werden auch Techniken vorgeschlagen, die mit einer Entfernung von fixierter und keratinisierter Mukosa im Durchtrittsbereich verbunden sind. Diese sollten jedoch nur dann angewendet werden, wenn entsprechend genügend Gewebe zur Verfügung steht.

Nachfolgend stellen wir eine Freüegungstechnik vor, die es ermöglicht, selbst bei einem schmalen fixierten Band das gesamte Gewebe zur Schaffung einer stabilen Manschette zu erhalten. Aus ästhetischer Sicht bietet dieses Verfahren Vorteile, da auf vestibuläre Entlastungsinzisionen verzichtet wird und somit ein ästhetisch störender Narbenzug der sichtbaren Mukosa im Oberkiefer-Frontzahnbereich vermieden werden kann.



 

Summary:
The presence of fixed and keratinized mucosa around an implant is essential for the prevention of periodontal disease, and also for esthetic reasons. Its lack is usually characterized by a color discrepancy and is of particular cosmetic concern in the anterior region of patients with a high smile line. Yet, some loss of fixed and keratinized mucosa is inevitable - irrespective of the type of surgical procedure (punching, laser or high-frequency surgery) selected for second-stage surgery. In the worst case the result is mobile mucosa extending down to the soft tissue cuff around the implant. A special sulcus incision extended to the palatal side of the submerged implant will help to create a stabilized zone of keratinized mucosa on the facial aspect of the planned restoration while avoiding any cicatrization. This method can also be used in any other maxillary site to stabilize the facial or oral gingival margin.



(Stand: 01.04.1995)

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