Das Göttinger Oberkiefer-Phantom-Modell<br> Entwicklung eines anatomischen Oberkiefer-Phantommodells und dessen Möglichkeiten für die Ausbildung und das Training schwieriger Operationsverfahren in der Implantologie

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ZZI 04/1996, 218-24

Das Göttinger Oberkiefer-Phantom-Modell

Entwicklung eines anatomischen Oberkiefer-Phantommodells und dessen Möglichkeiten für die Ausbildung und das Training schwieriger Operationsverfahren in der Implantologie

Holweg A, Engelke W

Zusammenfassung:
Gerade im Oberkiefer sind bei fortgeschrittenem Atrophiegrad die operativen Maßnahmen zur erfolgreichen Implantation aufwendig. Die Alveolar-kammextension und die Sinusbodenelevation sind des öfteren in das operative Konzept mit einzube-ziehen. Der Bedarf an einem einheitlich auswertbaren und einfach einzusetzenden Fortbildungsmaterial führte zu der Entwicklung eines Phantom-Oberkiefer-Modells. Besonderes Gewicht wurde hierbei auf die Integration wichtiger anatomischer Leitstrukturen gelegt, wie sie bei den operativen im-plantologischen Operationsabläufen im Oberkiefer anzutreffen sind.

Das Phantommodell wurde so konzipiert, daß es der radiologischen Differenzierung und Diagnostik zugänglich ist. Darüber hinaus ist der Phantomkiefer so ausgelegt, daß die operative Versorgung im Phantomkopf durchgeführt werden kann. Es steht somit ein Phantommodell zur Verfügung, mit dessen Hilfe auf hohem Niveau, vor allem im Bereich der Implantologie, Fortbildungen und studentische Ausbildung durchgeführt werden können.



 

Summary:
The operative techniques for successful implant placement are particularly demanding in the maxilla. Alveolar ridge extension and sinus lift procedures often have to be included in the treatment plan. The need for a teaching medium that would be easy to handle and allow standardized evaluation led us to develop a training model of the maxilla. Particular emphasis was placed on the integration of the anatomic landmarks found in implant surgery of the upper jaw. The design of this training model allows radiographic diagnosis and differentiation. Moreover, the model can be placed into a dummy head for hands-on practicing of operative techniques.

This training model is a useful instrument for high-level continued education and undergraduate teaching especially in the field of implantology.



(Stand: 01.04.1996)

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