Die Versorgung von Freiendsituationen mit Rekonstruktionen auf der Basis des Ankylos®-Systems*<br> Ergebnisse nach 4 Jahren

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ZZI 04/1997, 183-6

Die Versorgung von Freiendsituationen mit Rekonstruktionen auf der Basis des Ankylos®-Systems*

Ergebnisse nach 4 Jahren

Klaus RE, Romanos GE, Egerer C, Nentwig GH

Zusammenfassung:
Die Anwendung des Ankylos®-Systems bei der Versorgung einer Freiendsituation erfolgt an unserer Klinik seit Oktober 1991- Überkronungswürdige Zähne werden zusammen mit Implantaten in Form einer starren Brückenkonstruktion verblockt. Andernfalls wird eine rein implantatgetragene Brücken- oder Einzelversorgung angestrebt. Das Untersuchungsgut der vorliegenden Studie umfaßte 144 Implantate, die innerhalb der letzten 4 fahre bei 62 Patienten gesetzt wurden und nach Freilegung mindestens 3 Monate funktionell belastet sind. Periimplantäre klinische Parameter (Plaque-Index, Sulkus-Blutungs-Index, Sondierungstiefe, Breite der fixierten/keratinisierten Mukosa, Periotestwerte) und radiologische Befunde wurden im Rahmen der Recalluntersuchungen erhoben und statistisch ausgewertet.

Aufgrund des unterschiedlichen Bewegungsverhaltens des knöchern eingeheilten Implantates sollte anhand von klinischen und radiologischen Parametern bei Verbundbrücken mit natürlichen Zähnen überprüft werden, ob funktionsinduzierte Schäden am Implantatlager oder am parodontalen Gewebe auftreten. Als Vergleichskollektiv dienten die Daten, die bei rein implantatgetragenen Freiendrekonstruktionen erhoben werden konnten. Die Ergehnisse zeigen, daß derartige Schäden in keinem Falle im Untersuchungszeitraum zu beobachten waren. Die Einbeziehung von über-kronungswürdigen Zähnen in einen starren Brückenverbund kann bei der Rekonstruktion von Freiendsituationen mit dem Ankylos®-System empfohlen werden.



 

Summary:
The use of the Ankylos® system for the treatment of partially edentulous patients with or without the inclusion of natural abutment teeth for denture support has been well established at our department. Natural teeth requiring crown restorations are splinted with implants in a rigid bridge construction. Alternatively, a purely implant-supported bridge or single-tooth restoration is selected. In our selected patient group we re-evaluated 144 implants with an unloaded healing period of at least 3 months in 62 patients inserted during the past 4 years.

Periimplant clinical parameters (plaque index, sulcus bleeding index, probing depth of keratinized mucosa, Periotest levels) and radiographic findings were assessed during follow-up visits, and the data were included in a statistical analysis. In view of the differential mobility of osseointegrat-ed implants and natural teeth we analyzed clinical and radiographic parameters in implant-and-tooth-supported bridges to determine if there are load-induced problems at the implant interface or in the periodontal tissues that would question the prognosis of these bridges as compared to purely implant-supported restorations. The results show that the combination of natural abutment teeth and Ankylos*1 implants in rigid bridge constructions can be safely recommended for the treatment of partially edentulous patients.



(Stand: 01.04.1997)

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