Magnetattachments als Retentionshilfe bei Spaltträgern mit Störungen der Okklusion und Artikulation

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ZZI 04/1997, 187-90

Magnetattachments als Retentionshilfe bei Spaltträgern mit Störungen der Okklusion und Artikulation

Vesper M, Gbara A, Khoury G, Flinzberg S, Gehrke G, Schmelzte R

Zusammenfassung:
Viele Patienten mit angeborenen Mißbildungen bedürfen bei Störungen der Okklusion und Artikulation nach operativer Rekonstruktion der prothe-tischen Rehabilitation. Oft steht dabei nur wenig Platz für eine Implantation zur Verfügung. Implantatlänge und Durchmesser müssen deshalb reduziert werden. Resultat ist eine Veränderung der Biomechanik mit eventueller Überlastung der Implantate. Wir inserierten bisher bei insgesamt 96 Patienten 381 Implantate mit Titanmagneten. 8 Patienten davon waren Spaltträger mit Störungen der Okklusion und Artikulation, bei denen nach operativer Korrektur 31 Implantate inseriert wurden. Eine zufriedenstellende Nahrungsaufnahme war mit dieser Versorgung trotz Störungen der Artikulation und Okklusion bei allen rekonstruierten Spaltpatienten bei bislang nur einem Implantatverlust in dieser Gruppe möglich.

 

Summary:
Many cleft patients require denture treatment after surgical reconstruction of the defect. Frequently the bone volume available for implant placement is limited. For this reason implants of reduced length and diameter have to be used. This results in an unfavorable biomechanics with the risk of implant overloading. Until now we have inserted 381 implants "with titanium magnetic attachments in a total of 96 patients. Eight of these patients with clefts and dysfunction of occlusion and articulation received 31 implants. Despite the occlusion and speech problems, eating function could be restored in all cleft patients using the new magnetic attachment system, and only one implant had to be retrieved for peri-implantitis.


(Stand: 01.04.1997)

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