Klinische Erfahrungen mit den ersten 325 Astra-Implantaten*

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ZZI 04/1997, 207-9

Klinische Erfahrungen mit den ersten 325 Astra-Implantaten*

Ekert O, Wegener J, Wagner W

Zusammenfassung:
Seit September 1994 werden an unserer Klinik Astra-Implantate verwendet. Nach Einbringen der ersten Implantate geben wir eine Übersicht über Indikation, Lokalisation und Verlustrate. Bis September 1996 haben wir bei 79 Patienten insgesamt 325 Astra-Implantate aller verfügbaren Längen von 8 bis 19 mm gesetzt, wobei ungefähr je zur Hälfte Durchmesser von 3,5 mm und 4 mm verwendet wurden. Die Lokalisation Front- zu Sei-tenzahngebiet verhielt sich dabei im Oberkiefer wie 1 zu 1 und im Unterkiefer wie 3 zu 1, das Verhältnis Unter- zu Oberkiefer wie 2 zu 1. Weitaus am häufigsten wurden die Implantate bei Patienten mit Alveolarkammatrophie des Unterkiefers inter-foraminal gesetzt. Dabei wurden 71 Implantate in Kombination mit einer Beckenkammosteoplastik und 20 Implantate mit einer lokoregionären Osteoplastik inseriert. Bei 17 Implantaten erfolgte eine Anlagerungsosteoplastik, bei 52 eine Auflagerungs-osteoplastik und bei 22 eine Sinusboden-Elevation. Von den 325 Implantaten sind bislang 183 freigelegt und überwiegend bereitsprothetisch versorgt worden. Die Implantatverlustrate lag bisher bei 2,1%. langzeitbeobachtungen müssen zeigen, ob sich dieserpositve Trend bestätigen wird. Insgesamt sehen wir in der Versorgung mit Astra-Implantaten eine sinnvolle Ergänzung bislang bereits etablierter Implantatsysteme.

 

Summary:
Since September 1996 we have used Astra dental implants at our department. After placement of the first 325 implants we present our clinical results. Seventy-nine patients received 325 implants of all available lengths and in both diameters available. The most frequent localization was in the anterior lower jaw. Seventy-one implants were inserted in combination with an iliac crest bone graft 20 in combination with a local bone graft. Onehundred and eighty implants were exposed and most of them are already connected with prosthetic superstructures by now. The current failure rate is 2.1%. Long-term follow-ups will have to show if this positive trend can be confirmed. We consider tratment with Astra dental implants to be a useful addition to the range of established implant systems.



(Stand: 01.04.1997)

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