Histomorphometrische tierexperimentelle Studie von Implantatoberflächen (Duraplant®)

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ZZI 04/1998, 208-12

Histomorphometrische tierexperimentelle Studie von Implantatoberflächen (Duraplant®)

Brien M, Schliephake H, Becker J, Heichart PA

Zusammenfassung:
In einer experimentellen Untersuchung mit Göttinger Minischweinen wurden 6 kommerziell erhältliche Duraplant®-Implantate mit Konditionierung der Oberfläche durch anodische Oxidation unter Funkenentladung (ANOF) in die aufsteigenden Unterkiefer implantiert. Nach 180 Tagen wurden die Implantate in Blöcken entnommen und für die qualitative und quantitative Histologie präpariert. An insgesamt 110 konsekutiven Sägeschnitten wurde der Implantatknochenkontakt histomorpho-metrisch untersucht. Der mediane Implantatknochenkontakt betrug 83,8% mit einer Standardabweichung von ± 11,1%. Das Maximum betrug 100. das Minimum 41,8%. Größere Implantat-lakunen fanden sich bei Präparaten mit geringerem Implantatknochenkontakt. Im Vergleich zu einem früheren Experiment, in dem ÄNOF-konditionierte Testkörper verwandt worden waren, fanden sich vergleichbare Ergebnisse. Die vorliegende Untersuchung zeigte, daß Titanimplantatoberflächen nach Konditionierung durch ANOF einen Implantatknochenkontakt vergleichbar mit Hydroxylapa-tit auf weisen.

 



 

Summary:
In an experimental study using three Göttingen minipigs, commercially available Duraplant® implants were surface-conditioned by anodic oxidation by spark discharge (ANOS) and implanted in the ascending ramus of the mandible. After 180 days the implants were retrieved in blocks and prepared for qualitative and quantitative histology. Histomorphometry was used to determine the bone to implant contact in 110 consecutive slice cuts. The mean bone to implant contact rate was 83.8% with a Standard deviation of ± 11.1 %. The maximum rate was 100, the minimum 41.8 %. Larger sized lacunae were found in specimens with a reduced rate of bone to implant contact. Compared to a former experiment using test block implants conditioned by ANOS similar results were found. The present experiment showed that titanium implant surfaces treated by ANOS allowed for a bone to implant contact rate comparable to hydroxyapatite


(Stand: 01.04.1998)

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