Knocbengewebsengineering - die Zukunft ?!

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ZZI 04/2000, 207-11

Knocbengewebsengineering - die Zukunft ?!

G. J. Meijer, J. D. de Bruijn, C. A. van Blitterswijk

Zusammenfassung:
Eine effektive Versorgung ist nach dem derzeitigen Stand der Biomaterialwissenschaft aus klinischer Sicht lediglich bei Patienten mit relativ kleinen Knochendefekten möglich, da die heutige Generation der Knochenersatzmaterialien nur osteokonduktive Eigenschaften besitzt. Zur Versorgung größerer Knochendefekte werden alternative Materialien benötigt, die idealerweise die Eigenschaften von vitalem Knochengewebe aufweisen müssten. Angesichts der neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet des Knochengewebsengineering werden solche Materialien mit einiger Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zukunft verfügbar sein. Neben dem Einsatz der Gentherapie und von embryonalen Stammzellen sind im Bereich des Knochengewebsengineering zwei neue Technologien zu erkennen, die eine Verbesserung der Knochenheilung versprechen: der Einsatz von Wachstumsfaktoren in Verbindung mit einem Trägermaterial und der Einsatz von vitalen Zellen, die ex vivo und/oder nach Implantation die Knochenbildung stimulieren.

Tissue Engineering of Bone, the Future?!

Summary:
The state of the art in biomaterials science allows only forpatients with relatively small bone defects to be effectively treated with today's generation of alloplastic grafting materials, as these materials have merely osteoconductive properties. For the treatment of larger bone defects, however, other bone substitute materials are, needed. Ideally, such materials would possess the properties of living bone. The recent developments in the field of bone tissue engineering are likely to make such materials available for clinical use in the near future. Apart from the use of gene therapy and embryonic stem cells, two novel bone engineering technologies promise to enhance bone healing: the use of bone growth factors with a carrier material, and the use of living cells that stimulate the formation of bone tissue ex vivo and/or following implantation.


(Stand: 01.04.2000)

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