Subantroskopisch laterobasale Sinusbodenaugmentation mit Algipore <br> Eine klinische Studie

ZZI 04/2001, 154-8

Subantroskopisch laterobasale Sinusbodenaugmentation mit Algipore
Eine klinische Studie

W Engelke

Zusammenfassung:
Problemstellung: Es soll über ein Verfahren berichtet werden, das es erlaubt, die Invasivität der häufig durchgeführten Sinusbodenaugmentation zu reduzieren. Methode: Eine endoskopische Operationstechnik, die subantroskopisch laterobasale Sinusbodenaugmentation SALSA wurde angewendet, um den Subantralraum durch einen 5 mm großen mikrochirurgischen Zugang zu erzeugen. Eine laterobasale Schleimhauttunnellierung mit schrittweiser Augmentation wird endoskopisch kontrolliert, ohne die Kieferhöhle zu eröffnen. Bei 21 Patienten (13 Männern und 8 Frauen im Alter von 28 bis 76 Jahren) mit Freiendsituationen im Oberkiefer wurden 1 bis 3 Friadent Titanschraubenimplantate (Durchmesser 3.8 bis 4.5 Länge: 13 bis15 mm) inseriert. Alle implantate wurden primär zusammen mit dem Augmentationseingriff nach Art der SALSA Technik inseriert. Als Augmentationsmaterial wurde Algipore mit 0-30 % autogenem Knochen und Patientenblut verwendet. Ergebnisse: Alle Implantate wurden in der Nachbeobachtungszeit von 9 bis 25 Monaten klinisch stabil osseointegriert vorgefunden. Komplikationen im Sinne von Sinusitiden oder oroantralen Fistelbildungen wurden nicht beobachtet. Die erzielten Augmentathöhen lagen zwischen 4.5 und 12.5 mm (Median 7.5 mm). Schlussfolgerung: Die SALSA Technik unter Verwendung von Algipore hat sich als sicheres Verfahren zur minimalinvasiven Augmentation erwiesen, um das Implantatlager im atrophierten seitlichen Oberkiefer zu rekonstruieren.

Subantroskopisch laterobasal sinus lift augmentation with Algipore - a clinical studie

Summary:
Problem: This report deals with a method to reduce the invasivity of the frequently performed sinus lift augmentation. Method: An endoscopic technique (subantroscopic laterobasal sinuslift, SALSA) was used to create a subantral space via a 5 mm microsurgical laterobasal trepanation with tunelling of the sinus mucosa. Simultaneous implantation with stepwise augmentation is controlled by the subantroscopic approach without opening of the maxillary sinus. 21 patients (13 male, 8 female) aged 28 to 76 years showing free ending partially edentulous maxillae received 1 3 Friadent titanium screw implants (diameter 3.8 to 4.5, length 13 15 mm). All implants were inserted primarily into augmented posterior maxillary implant sites simultaneously with the SALSA based augmentation. As augmentation material served Algipore with 0-30 % autogenous bone and patient's blood. Results: During 9 to 25 months observation time, all implants were osseointegrated, we observed no sinusitis and no oroantral fistula. The augmentation height ranged from 4.5 to 12.5 mm (median 7.5 mm). Conclusion: SALSA technique using Algipore as augmentation material has been proven to be a predictable minimal invasive technique to reconstruct atrophic maxillary implant sites.


(Stand: 01.04.2001)

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